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CAS Lean and Digital in Healthcare (CAS LDH)

Anbieter:
Berner Fachhochschule Technik und Informatik
Ort, Bundesland, Land:
Bern, Raum Bern, Schweiz
Typ:
berufsbegleitend
Abschluss:
CAS (Certificate of Advanced Studies)
Dauer:
1 Semester

Die Ausbildung

Denken in Wertströmen und Digitalisierung – Steigender Kostendruck und der fortschreitende Strukturwandel in Form von erhöhten Qualitätsansprüchen der Patientinnen und Patienten wirken auf die Gesundheitsbranche. Ein konsequentes Neudenken der Abläufe ist unabdingbar bei Leistungserbringern, Industrie, Pharma und Medizintechnik. Diese Herausforderung gekonnt und zielsicher anzugehen verlangt spezifisches Know-how.

Das Gesundheitswesen stellt besondere Anforderungen an die Verbesserung der Prozesse, weil es sich um eine multiprofessionelle Umgebung (Expertenorganisation) und um tradierte Kulturen der Führung und der Zusammenarbeit handelt. Das CAS Lean & Digital in Healthcare ist eine exekutive Weiterbildung zum Thema Prozessdesign, Prozessoptimierung und Abbildung der Prozesse in die Informationstechnologie. Er macht die Teilnehmenden mit aktuellen Trends in diesem Thema vertraut und baut umfassende Kompetenzen im Bereich Prozessmanagement und Optimierung auf.
Prof. Michael Lehmann Studienleitung

Zielpublikum

Die Zielgruppe umfasst alle Fach- und Führungsfunktionen innerhalb des Gesundheitssystems. Das beinhaltet Personen in Gesundheitsberufen (Healthcare Professionals) wie Ärzte/Ärztinnen, Pflegefachpersonen und Pharmazeuten. Teil der Zielgruppe sind auch Gesundheits- und Projektmanager/innen, Berater/innen und Entscheidungsträger/innen aus den Healthcare-Infrastruktur- und Gesundheitsdienstleistungssektoren. Dies beinhaltet auch Fachpersonen und Entscheidungsträger aus den vielfältigen Bereichen der Bildung, Verwaltung (öffentliche, Spital-/ Heimverwaltung) und Wirtschaft (Krankenkassen, Pharma-, Medtech-Branche).

  • Führungskräfte und Fachpersonen aus allen Organisationen, Institutionen und Betrieben des Gesundheitswesens
  • Leitende Mitarbeitende und Fachpersonen in Gesundheitsbehörden der öffentlichen Verwaltung und Verbänden
  • Verantwortliche für Unternehmens- oder Organisationsentwicklung sowie im IT-Management
  • Projektleiterinnen und Projektleiter für Leistungs- und Prozessinnovation im Gesundheitswesen
  • Beraterinnen und Berater, Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatiker, IT-Architekten sowie Projektleitende im Gesundheitswesen
  • Informatikerinnen und Informatiker, Prozessverantwortliche in der IT, wissenschaftliche Mitarbeitende
  • Fach- und Führungskräfte aus der Health Tech- und Pharmaindustrie

Aufbau

Es werden folgende Gebiete besprochen:
  • Grundlagen Lean Healthcare/Lean Management
  • Analyse und Bewertung von Arbeitsorganisationen
  • Wertschöpfungssysteme verbessern und umsetzen
  • Verbesserungs-(Kultur) aufbauen, anwenden und umsetzen
  • Verbesserungsprojekte leiten, begleiten und steuern, Führungskräfte im Veränderungsprozess
  • Elektronische Prozesse im Gesundheitswesen
  • Abschluss Workshop und Präsentationen
  • Living Case als Einzel- oder Gruppenarbeit

Ausbildungsziele

Die Teilnehmenden qualifizieren sich für die Übernahme anspruchsvoller Aufgaben rund um das Thema Veränderungen, Prozessmanagement sowie Lean Management. Beispielsweise als Leiterin oder Leiter Unternehmensentwicklung, als Projektleiterin oder Projektleiter, Prozessverantwortliche oder –verantwortlicher und als Fach- und Führungsperson für Verbesserungen. Des Weiteren erhalten Sie Einblick in die Möglichkeiten der Abbildung der Prozesse in digitale Umgebungen.
  • Sie beherrschen die Grundlagen des Lean-, Change, und Prozessmanagements
  • Sie verstehen, wie die Prozesse in der integrierten Gesundheitsversorgung mit einer strukturierten Vorgehensweise neu gestaltet und verbessert werden können („analog“ wie auch „digital“)
  • Sie können unterschiedliche Konzeptentwicklungen klassifizieren und beurteilen
  • Sie gewinnen ein Verständnis, um gegenüber weiteren Ansprechgruppen wie IT-Verantwortlichen oder Mediziner/innen spezifische Anforderungen zu definieren und Verantwortung in der Leitung und Koordination von Veränderungsprojekten zu übernehmen
  • Sie erhalten einen praxisorientierten Überblick über das Gebiet des Lean und Change Management sowie Gestaltung von Unternehmensarchitekturen und des Process Engineering. Im Zentrum steht die Veränderung durch den Menschen und auf die Unterstützung durch digitale Medien und Hilfsmittel
  • Sie erhalten das spezifische Know-how, um Prozessdenken und Digitalisierung im Healthcare-Bereich zu verbinden

Zulassungsbedingungen

Gesamtkosten:
CHF 7500.-

Zulassungsbedingungen
Hochschulabschluss und mindestens 2 Jahre Berufserfahrung. Zulassungen sind auch ohne Hochschulabschluss möglich, wenn Sie über eine gleichwertige Aus-/Weiterbildung und zusätzliche Berufserfahrung verfügen.

Schulische Voraussetzungen
Sie haben idealerweise einen Abschluss aus dem Ingenieurwesen, der Medizintechnik oder Medizininformatik, der Medizin/Veterinärmedizin oder aus Life Science Studienrichtungen.

Berufliche Voraussetzungen
Sie haben beruflich mit Fragen der Prozessoptimierung und der Digitalisierung zu tun und möchten sich systematisch mit dem Thema auseinandersetzen.

Ausnahmen
Die Studienleitung kann in allen Fällen eine Dossierprüfung vornehmen und - eventuell mit Auflagen zur Modulwahl - über die Zulassung entscheiden.

Sprachangebot und Auslandssemester

Sprache verpflichtend:
Deutsch, Englisch
Auslandssemester:
nicht möglich

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Hier können Sie kostenloses Informationsmaterial zu diesem Studiengang direkt vom Bildungsanbieter Berner Fachhochschule Technik und Informatik anfordern. Die angegebenen Daten werden ausschließlich an diesen Bildungsanbieter übermittelt und selbstverständlich nicht an Dritte weiter gegeben.

Ich bitte um:

Der Anbieter

Die Berner Fachhochschule ist eine der sieben Schweizer Fachhochschulen. Ihre Diplome werden europaweit als Hochschulabschlüsse anerkannt.

Das Departement Technik und Informatik (TI) steht für Bildung und Forschung am Puls der industriellen Praxis. An den Standorten Bern, Biel und Burgdorf werden abgestimmte Leistungen in den Berichen Aus- und Weiterbildung, angewandter Forschung und Entwicklung sowie im Transfer von technologischem Wissen erbracht.

Die internationale Ausrichtung, um Studierenden und Dozierenden beste Chancen in der globalisierten Bildungs- und Wirtschaftswelt zu eröffnen. Ein interdisziplinäres Denken und Handeln, um den hohen Erwartungen an die zunehmend heterogenen Teams in Industrie und Wissenschaft gerecht zu werden.

Studieren in Bern

Die Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) liegen im Herzen der Schweiz - im idyllischen Kanton Bern. Die BFH hat keinen eigentlichen Campuscharakter und verfügt nur teilweise über Studierendenunterkünfte.

Stadt und Region Bern wie auch die weiteren Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) bieten ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten sportlicher und kultureller Natur. Studierende der BFH profitieren von ermäßigten Angeboten.

Die Stadt Bern bietet zudem zahlreiche Museen und Galerien vom Zentrum Paul Klee über das Schweizerische Schützenmuseum bis hin zum Einstein-Haus. Auch in allen größeren Zentren der Region finden sich renommierte Kunsthäuser. In Tierparks und botanischen Gärten, bei Schlossbesuchen, Festivals und weiteren kulturellen Veranstaltungen können Studierende und Mitarbeitende den Alltag hinter sich lassen.

Ausbildungsberatung und Information

Berner Fachhochschule Technik und Informatik
Weiterbildung

Wankdorffeldstrasse 102
3014 Bern
Schweiz