Anzeige

Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit

Anbieter:
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW - Hochschule für Soziale Arbeit
Ort, Bundesland, Land:
Olten und/oder Muttenz, Nordwest, Schweiz
Typ:
Vollzeit, Teilzeit und berufsbegleitend
Abschluss:
B.A. (Bachelor of Arts)
Dauer:
6-14 Semester

Das Studium

Im Studium geht es darum, dass Sie Problemlagen Einzelner und soziale Spannungen in einer Gesellschaft verstehen und tiefer ergründen können. Sie lernen, Probleme zu erkennen und Lösungen zu entwickeln. Dafür erwerben Sie relevantes Fachwissen und spezifische Kompetenzen, die auf die Herausforderungen der vielfältigen Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit vorbereiten. Module an der Hochschule und in der Praxis ermöglichen Ihnen, Theorie und Praxis eng miteinander zu verknüpfen. Sie können Ihr Studium mit der Wahl der Module – insbesondere in den Vertiefungsrichtungen und Praxismodulen – nach Ihren Präferenzen zusammenstellen und individuelle Schwerpunkte setzen. Das Angebot besteht aus Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodulen.

Berufsbild und Karrierechancen

Unsere Gesellschaft entwickelt sich ständig weiter. Nicht alle können mithalten. Manche geraten in Problemsituationen, aus denen sie alleine nicht mehr herauskommen. Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen sind ganz nahe bei diesen Menschen und ihren Herausforderungen. Sie beraten und begleiten Einzelne, Familien oder Gruppen, Erwerbslose, Betroffene mit psychischen Problemen, einem anderen kulturellen Hintergrund, mit Behinderungen oder Suchtmittelabhängige. Es sind alles Menschen, die individuell angepasste und systematische, professionell geplante Unterstützung benötigen, um ihr Leben möglichst wieder selbstständig bewältigen und organisieren zu können.

Generalistische Studium eröffnet Zugang zu sämtlichen Bereichen der Sozialen Arbeit
Im sozialpädagogisch orientierten Bereich sind Sie im Erziehungs-, Bildungs- oder Gesundheitswesen tätig. Sie arbeiten zum Beispiel mit Kindern und Jugendlichen im stationären Heimalltag oder in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Sie können auch im ambulanten Bereich arbeiten, wie in der Schulsozialarbeit, Coaching von Jugendlichen oder der offenen Jugendarbeit. Im sozialarbeiterisch orientierten Bereich arbeiten Sie vorwiegend in Behörden/Verwaltungen, Spitälern oder in Beratungskontexten des Sozial- oder Justizwesens, wie Kindes- und Erwachsenenschutz oder auch der betrieblichen Sozialarbeit.

Nach dem Studium
Das Studium bereitet Sie systematisch auf die Aufgaben und Anforderungen in den verschiedenen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit vor. Zudem unterstützen wir Sie mit Kursen zur Laufbahnplanung, Stellensuche und Bewerbung beim Berufseinstieg. Mit Ihrer generalistischen und betont praxisnahen Bachelor-Ausbildung sind Sie auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. Unsere Absolventen und Absolventinnen wechseln nach dem Studium nahtlos in den Beruf.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Generalistische Ausbildung mit sieben Vertiefungsrichtungen
Das Studienangebot ist speziell auf die grosse Vielfalt an Arbeitsfeldern in der Sozialen Arbeit ausgerichtet und deshalb generalistisch angelegt. Neben Pflichtmodulen, die als Basis für den Beruf grundlegend sind, bestehen interessante Wahlmöglichkeiten. So können Sie bereits während des Studiums aus sieben verschiedenen Vertiefungsrichtungen und einer grossen Anzahl von Wahlmodulen Ihr persönliches Profil entwickeln:

  • Alter
  • Armut und Erwerbslosigkeit
  • Behinderung und Beeinträchtigung
  • Gesundheit und Krankheit
  • Kindheit und Jugend
  • Migration
  • Soziale Ungleichheit und Raum

Flexibel studieren
Es gibt vier Studienformen an zwei Studienorten mit vollständigem Angebot und eine konsequente Modularisierung. Dieses breite Angebot bietet hervorragende Möglichkeiten, Ihr Studium inhaltlich, zeitlich und standortunabhängig sehr flexibel zu gestalten. Mit viel Raum für Selbstorganisation planen und steuern Sie den individuellen Studienverlauf und prägen so Ihr Profil, mit dem Sie im Arbeitsmarkt auftreten möchten.

Praxisbezug und Berufspraktikum

Die Praxisausbildung ist ein wichtiger Teil des gesamten Bachelor-Studiums. Sie absolvieren die Praxisausbildung wahlweise in einer Organisation oder in der Projektwerkstatt. In diesen Lernphasen verknüpfen Sie Theorie und Praxis intensiv. Sie beziehen Ihr theoretisches Wissen auf konkrete Situationen in der Praxis und umgekehrt. Die Form der Praxisausbildung ist an die jeweilige Studienform gekoppelt. www.praxisausbildung.hsa.fhnw.ch

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Zulassungsvoraussetzungen:

Vorbildung

  • Anerkannte Berufsmaturität in Verbindung mit einer beruflichen Grundbildung in einem dem Fachbereich verwandten Beruf (z.B. Berufsmaturität Soziales und Fachmann/Fachfrau Betreuung EFZ)
  • Anerkannte Berufsmaturität ohne berufliche Grundbildung in einem dem Fachbereich verwandten Beruf
  • Anerkannte Fachmaturität in einem dem Fachbereich verwandten Berufsfeld
  • Anerkannte Fachmaturität in einem anderen Berufsfeld
  • Anerkannte gymnasiale Maturität
  • Eine anderweitig erworbene, gleichwertige allgemeinbildende Ausbildung auf dem Niveau einer Berufs- oder Fachmaturität (z.B. IMS-F – Zertifikat der Rudolf-Steiner-Schule)
  • Abschluss einer höheren Fachschule in einem dem Fachbereich verwandten Berufsfeld. Ein HF-Abschluss Sozialpädagogik ermöglicht die Zulassung zu einem verkürzten Studium.
  • Abschluss einer höheren Fachschule in einem anderen Berufsfeld
  • Anerkannter ausländischer Studienberechtigungsausweis (Abitur, Fachhochschulreife u.a.)
  • Personen über 30 Jahre ohne einen der genannten Abschlüsse können sich direkt bei ASD Villari für das Atelier sur Dossier-Verfahren bewerben. Infos zur Bewerbung, zum Aufbau und zum Inhalt des Ateliers unter www.asdvillari.ch.
Die Zulassung mit weiteren Abschlüssen der höheren Berufsbildung (Höhere Fachprüfung, Berufsprüfung) erfolgt gemäss «Best Practice Zulassung zum Bachelorstudium an Fachhochschulen» von swissuniversities.

Wenn Sie Ihren Studienberechtigungsausweis erst im Sommer erhalten, können Sie sich frühestens am 1. Juni bis spätestens am 20. Juni (Anmeldeschluss) mit einer Bestätigung der Schule (Schulleitung bzw. Rektorat) bei uns anmelden. Im Schreiben der Schule muss bestätigt werden, dass sämtliche Schulleistungen bestanden sind, die Schulausbildung definitiv im laufenden Schuljahr abgeschlossen wird und der Studienberechtigungsausweis bis spätestens 31. Juli vorliegt.

Die Zulassung zum Studium setzt voraus, dass kein Ausschluss aus einem gleichen oder vergleichbaren Studiengang vorliegt. Die Direktorin, der Direktor der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW entscheidet auf Gesuch hin über begründete Ausnahmen.

Arbeitswelterfahrung

  • 1 Jahr qualifizierte Arbeitswelterfahrung, davon mindestens 550 Stunden (bei einem Arbeitspensum von mindestens 40 Prozent) im Berufsfeld Soziale Arbeit
Der Nachweis der Arbeitswelterfahrung entfällt bei bereichsspezifischer Vorbildung:
  • Berufsmaturität Gesundheit/Soziales mit einer Lehre im Berufsfeld Soziale Arbeit (Fachmann/Fachfrau Betreuung EFZ)
  • Fachmaturität Berufsfeld Soziale Arbeit
  • Diplom Höhere Fachschule Sozialpädagogik
Online-Selbst-Assessment
  • Nachweis der Teilnahme am Online-Selbst-Assessment der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW (OSA HSA) durch das Teilnahmezertifikat. Das Teilnahmezertifikat wird nach Abschluss der Bearbeitung zum Download zur Verfügung gestellt (es enthält keine Angaben zu Ihren persönlichen Ergebnissen und dient ausschliesslich dem Nachweis der Durchführung).
Das Online-Selbst-Assessment der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW (OSA HSA) ermöglicht es Ihnen, Ihre Studienmotivation sowie Ihre persönlichen Voraussetzungen für das Studium und eine spätere professionelle Tätigkeit in Praxisfeldern der Sozialen Arbeit zu überprüfen. Es umfasst Ihre(Selbst-)Einschätzungen zu folgenden Themen: Studienerwartungen, individuelle Sozial- und Selbstkompetenzen, Textverständnis. Sie erhalten auf Basis Ihrer Ergebnisse Rückmeldungen und weiterführende Hinweise, mit denen Sie Ihren Studienentscheid überprüfen und schärfen können. Sämtliche Ergebnisse verbleiben bei Ihnen. Sie dienen der eigenen Reflexion und haben keinen Einfluss auf die Selektion durch die Hochschule. Am Ende der Durchführung steht ein Teilnahmezertifikat (ohne Ergebnisdarstellung) zum Download zur Verfügung. Das Teilnahmezertifikat muss dem Bewerbungsdossier beigelegt werden.

Sprache
Personen, die Deutsch als Zweitsprache sprechen, müssen mit der Anmeldung ein Deutsch-Zertifikat C1 einreichen.

Zulassungs- und Aufnahmeverfahren:
Das gesamte Verfahren beinhaltet die folgenden Schritte:

Besuch Info-Anlass
Info-Anlässe finden regelmässig statt. Der Besuch ist obligatorisch. Sie können sich jedoch bereits vorher für das Studium bewerben, sobald Sie sich zu einem Info-Anlass angemeldet haben und alle anderen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Für die Anmeldung zur Studienform «Freiform» ist der Besuch eines zweiten Anlasses (Orientierungsworkshop) obligatorisch.

Eignungsabklärung durch qualifizierte Arbeitswelterfahrung und Online-Selbst-Assessment
Die Eignungsabklärung umfasst die Teilnahme am Online-Selbst-Assessment der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW (OSA HSA) sowie die erfolgreich absolvierte Arbeitswelterfahrung im Feld der Sozialen Arbeit. Das Teilnahmezertifikat zum Online-Selbst-Assessment sowie das mit «geeignet» beurteilte Formular zur Arbeitswelterfahrung im Feld der Sozialen Arbeit sind dem Bewerbungsdossier beizulegen.

Anmeldung mit vollständigem Online-Bewerbungsdossier
Sie können sich bis 20. Juni jederzeit für das jeweils kommende Studienjahr anmelden. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Zulassungsentscheid
Die Aufnahmekommission entscheidet über die Zulassung zum Studium auf der Grundlage des geprüften vollständigen Bewerbungsdossiers. Wer keinen Studienplatz erhält, kann sich frühestens nach einem Jahr ein zweites Mal bewerben.

Neue Studienform: Freiform

Soziale Arbeit gemeinsam gestalten

Sein Bachelor-Studium frei gestalten – das ist mit der neuen Studienform Freiform der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW seit 2019 möglich. Neben den bisherigen Studienformen Vollzeit, Teilzeit und studienbegleitende Praxisausbildung bieten wir die Freiform als vierte Option an. Wer sein Studium selbst gestalten und formen möchte, ist in der Freiform genau richtig. Diese Studienform ist besonders geeignet für Personen, die selbstorganisiert Kompetenzen entwickeln wollen und Freude am Experimentieren haben. Seinen Weg durchs Studium begeht aber niemand alleine. Vielmehr ist der intensive Austausch und die Zusammenarbeit mit Personen aus der Hochschule und Praxis ein Alleinstellungsmerkmal der Freiform. Wer sich also innerhalb des Bachelor-Studiums der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW für die Freiform als Studienform entscheidet, sollte sowohl selbstverantwortlich in Eigenregie arbeiten wollen und können, als auch viel Elan für kooperatives Arbeiten mit sich bringen. www.freiform.org

Informationsmaterial anfordern

Hier können Sie kostenloses Informationsmaterial zu diesem Studiengang direkt vom Bildungsanbieter Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW - Hochschule für Soziale Arbeit anfordern. Die angegebenen Daten werden ausschließlich an diesen Bildungsanbieter übermittelt und selbstverständlich nicht an Dritte weiter gegeben.

Ich bitte um:

Der Anbieter

Die Hochschule für Soziale Arbeit ist Teil der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Sie ist führend in ihrem Angebot für Studierende, Kunden und Praxisinstitutionen. Mit rund 1300 Studierenden im Bachelor- und Master-Studium sowie 1000 Teilnehmenden in der Weiterbildung ist sie eine der grössten Hochschule für Soziale Arbeit in der Deutschschweiz. 

Studieren in Olten und/oder Muttenz

Studieren in Olten
Olten ist die grösste Stadt des Kantons Solothurn und bildet mit den Gemeinden der Region Olten-Gösgen-Gäu einen wesentlichen Pfeiler von dessen Wirtschaftskraft. «Wohnen, arbeiten und leben im Herzen der Schweiz» lautet die Devise. Die Zentrumslage der Stadt Olten im Herzen der Schweiz ist und bleibt einer der wesentlichen Pluspunkte für Stadt und Region Olten. Quelle: www.olten.ch

Studieren in Muttenz
Vor rund 100 Jahren lebten im damaligen Bauerndorf 2'500 Menschen. Inzwischen hat sich Muttenz zu einer Stadt mit knapp 17'000 Einwohnerinnen und Einwohnern - Eingesessenen und Zugezogenen - entwickelt. Quelle: www.muttenz.ch

Der Standort Muttenz wurde als vierter FHNW Campus ausgebaut und als Bildungsstandort für die Region noch bedeutender. Auf rund 34'500 m2 Hauptnutzfläche entstanden 1700 zusätzliche Studienplätze. Seit Herbst 2018 ist der der neue FHNW Campus Muttenz der Studien- und Arbeitsort von rund 3700 Studierenden und 800 Mitarbeitenden.

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW - Hochschule für Soziale Arbeit
Von Roll-Strasse 10

Postadresse: Riggenbachstrasse 16
4600 Olten
Schweiz