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MAS Digital Health (MAS-DH)

Anbieter:
Berner Fachhochschule Technik und Informatik
Ort, Bundesland, Land:
Bern, Raum Bern, Schweiz
Typ:
berufsbegleitend
Abschluss:
MAS/MBA (Master of Advanced Studies / Master of Business Administration)
Dauer:
5 Semester

Die Ausbildung

Informationstechnologien im Gesundheitswesen und die personalisierte Medizin erzeugen sehr viele Daten und Informationen, um präzisere Behandlungen zu ermöglichen, Ineffizienzen zu reduzieren, Kosten zu senken und Qualität zu steigern. Sie bringen aber auch neue Herausforderungen, z.B. in der Produktentwicklung, in Cyber Security oder bei gesetzlichen Vorgaben, mit sich. Dieses MAS vermittelt Ihnen alle Kompetenzen für die vielfältigen Aufgaben in einem digitalen Gesundheitswesen.

Technologisierung, der Einsatz von Computern und die Entwicklung neuer biotechnologischer Methoden haben die Medizin zunehmend verändert und verbessert. Wir integrieren immer mehr digitale Technologien in unser Leben und rüsten uns so für das sogenannte vierte Industriezeitalter, die digitale Revolution. Heute dreht sich alles um Künstliche Intelligenz (KI), Robotik und Big Data. Digitale Technologien verändern Geschäftsmodelle und auch in der Medizin erhofft man sich, mit dem Einsatz digitaler Gesundheitstechnologien Ineffizienzen zu reduzieren, die Qualität zu steigern und Kosten zu senken.

Die Digitalisierung bringt viele Vorteile mit sich. IT-Technologien, die bei der Diagnose, den Behandlungsoptionen, der Speicherung und Weitergabe von Gesundheitsakten und der Verwaltung des Workflows helfen, ermöglichen eine effizientere klinische Praxis. Digitale Gesundheits-technologien machen es Patientinnen und Patienten möglich, selbständig fundiertere Entscheidungen über ihre eigene Gesundheit zu treffen und neue Optionen zur Vorbeugung, Früherkennung von lebensbedrohlichen Zuständen und Behandlung chronischer Erkrankungen ausserhalb traditioneller Pflegeeinrichtungen zu erhalten. Die digitale Gesundheitstechnologie hat auch neue Marktteilnehmer in den Bereich der Medizinprodukte gebracht, welche neue Innovations- und Herstellungsverfahren erfordern.

Digitale Gesundheitstechnologien bringen aber auch Herausforderungen in Bezug auf Cybersicherheit und Interoperabilität sowie ethische Fragestellungen mit sich. Sie führen zu neuen gesetzlichen Vorschriften wie dem Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) sowie den neuen EU-Verordnungen wie Medical Device Regulation (MDR) und In-vitro-Diagnostic Regulation (IVDR).

Im Weiterbildungsstudiengang MAS Digital Health der Berner Fachhochschule erhalten Sie einen Einblick in die digitalen Gesundheitstechnologien und den damit zusammenhängenden gesetzlichen Anforderungen. Damit sind Sie für die Herausforderungen gerüstet, die die digitale Transformation in der Medizin - sei es in den Gesundheitsbereichen oder in der Industrie - mit sich bringt.
Prof. Michael Lehmann Studienleitung

Zielpublikum

  • Mitarbeitende, Fachkräfte und mittlere Kader aus der Pharma-, Biotech- und Life Sciences Industrie, die in die Bereiche der digitalisierten Medizin einsteigen oder sich in diesem Thema weiterentwickeln wollen.
  • Personen, welche sich mit der Umsetzung von neuen Regulatorien (Medizinprodukte- und Patientendatengesetze) oder mit der effizienteren Steuerung und dem Umbau des Gesundheitswesens in Richtung Digitalisierung in technischer Hinsicht befassen.
  • Personen, die beruflich mit Fragen der Veränderungen/Verbesserung oder der Digitalisierung zu tun haben und sich systematisch mit diesem Thema auseinandersetzen wollen.

Aufbau

Der MAS Digital Health ist folgendermassen aufgebaut:
  • Dauer: 5 Semester
  • 4 CAS-Module à 12 ECTS-Credits
  • Master-Thesis
Kernprogramm:
(von den folgenden CAS müssen in der Regel drei absolviert werden)
  • CAS Managing Research in Health Technologies
  • CAS eHealth
  • CAS Regulatory Affairs in Life Sciences
  • CAS Regulatory Affairs Pharma
  • CAS Digital Transformation in Life Sciences
Ergänzungsprogramm:
  • CAS Applied Health Technologies
  • CAS Lean and Digital in Healthcare
  • Ein CAS aus dem Portfolio der Weiterbildung TI (IT-Principles, Data Science, Innovation, Führung, Business Creation, weitere)

Master-Thesis:

Die Master-Thesis dient der methodischen Vertiefung und der praktischen Umsetzung der im Studium erworbenen Lerninhalte, dabei liegt der Fokus auf einer hochschulorientierten, wissenschaftlichen Vorgehensweise. Die gesamte Erarbeitungszeit der Master Thesis erstreckt sich in der Regel über das letzte Modul und dem Durchführungssemester und umfasst einen Workload von 12 ECTS (360 Stunden).
  • Vorbereitung: Während dem letzten Modul wird das Thema definiert und der Antrag erarbeitet.
  • Durchführung: Selbständiges Erarbeiten der Master Thesis mit zwei Reviews, Abgabe des Berichts und der Verteidigung.

Ausbildungsziele

Nach Absolvierung dieses Studiums können Sie leitende oder fachspezifische Aufgaben und komplexe Projektleitungen übernehmen:
  • Sie können bereichsübergreifende Aufgaben an den Schnittstellen zwischen «Medizintechnik und Medizininformatik», «Medizintechnik und Life Science» oder «Medizininformatik und Life Science» übernehmen.
  • Sie sind – je nach dem gewählten Schwerpunkt – sattelfest mit den Anforderungen und den Konsequenzen der neuen gesetzlichen Grundlagen (EPDG, MDR, IVDR, weitere) und den regulatorischen Vorgaben der Pharmaindustrie.
  • Sie sind gerüstet für die Veränderungen, die die Digitalisierung in der Medizin, in der Healthtech- und in der Pharma-Branche mit sich bringt und bringen wird.
  • Sie können Aufgaben übernehmen, die in das Themengebiet der personalisierten Medizin hineingehen, und wissen, was das datengestützte Zusammenspiel von Prävention, Diagnostik und Behandlung basierend auf individuellen PatientInnen-Merkmalen bedeutet.

Zulassungsbedingungen

Gesamtkosten:
CHF 30400.-

Zulassungsbedingungen
Zugelassen sind Sie als Inhaberinnen und Inhaber eines Hochschulabschlusses auf Bachelorstufe mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung. Zulassungen sind auch ohne Hochschulabschluss möglich, wenn Sie über eine gleichwertige Aus-/Weiterbildung und zusätzliche Berufserfahrung verfügen.

Schulische Voraussetzungen

  • Sie haben einen Abschluss aus einem naturwissenschaftlichen Fachbereich, Ingenieurwesen, Informatik, der Medizintechnik/Medizininformatik, der Medizin/Veterinärmedizin, Pharma- und Life Science- Studienrichtungen oder aus der Pflege.
  • Mitarbeitende in Spitälern (Medizin, Pflege, therapeutische Bereiche), die sich in technischer Richtung weiterentwickeln wollen.
  • Sie bringen einen Abschluss einer Hochschule oder höheren Fachschule mit den Richtungen Life Sciences, Technik, Informatik oder Ökonomie mit.

Ausnahmen
Die Studienleitung kann in allen Fällen eine Dossierprüfung vornehmen und – eventuell mit Auflagen zur Modulwahl - über die Zulassung entscheiden.

Sprachangebot und Auslandssemester

Sprache verpflichtend:
Deutsch, Englisch
Auslandssemester:
nicht möglich

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Hier können Sie kostenloses Informationsmaterial zu diesem Studiengang direkt vom Bildungsanbieter Berner Fachhochschule Technik und Informatik anfordern. Die angegebenen Daten werden ausschließlich an diesen Bildungsanbieter übermittelt und selbstverständlich nicht an Dritte weiter gegeben.

Ich bitte um:

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Die Berner Fachhochschule ist eine der sieben Schweizer Fachhochschulen. Ihre Diplome werden europaweit als Hochschulabschlüsse anerkannt.

Das Departement Technik und Informatik (TI) steht für Bildung und Forschung am Puls der industriellen Praxis. An den Standorten Bern, Biel und Burgdorf werden abgestimmte Leistungen in den Berichen Aus- und Weiterbildung, angewandter Forschung und Entwicklung sowie im Transfer von technologischem Wissen erbracht.

Die internationale Ausrichtung, um Studierenden und Dozierenden beste Chancen in der globalisierten Bildungs- und Wirtschaftswelt zu eröffnen. Ein interdisziplinäres Denken und Handeln, um den hohen Erwartungen an die zunehmend heterogenen Teams in Industrie und Wissenschaft gerecht zu werden.

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Die Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) liegen im Herzen der Schweiz - im idyllischen Kanton Bern. Die BFH hat keinen eigentlichen Campuscharakter und verfügt nur teilweise über Studierendenunterkünfte.

Stadt und Region Bern wie auch die weiteren Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) bieten ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten sportlicher und kultureller Natur. Studierende der BFH profitieren von ermäßigten Angeboten.

Die Stadt Bern bietet zudem zahlreiche Museen und Galerien vom Zentrum Paul Klee über das Schweizerische Schützenmuseum bis hin zum Einstein-Haus. Auch in allen größeren Zentren der Region finden sich renommierte Kunsthäuser. In Tierparks und botanischen Gärten, bei Schlossbesuchen, Festivals und weiteren kulturellen Veranstaltungen können Studierende und Mitarbeitende den Alltag hinter sich lassen.

Studienberatung und Information

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