Studiengang

CAS Design und Risikomanagement in der Medizininformatik (CAS DR-MedInf)

Anbieter:
Berner Fachhochschule Technik und Informatik
Ort, Bundesland, Land:
Bern, Raum Bern, Schweiz
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
CAS (Certificate of Advanced Studies)
Dauer:
1 Semester
Dieses Bildungsangebot auf die Merkliste setzen

Die Ausbildung

Die Medizininformatik entwickelt Software mit hoher Benutzerfreundlichkeit. Design und Anwendung einer Software müssen immer auch Risiken technischer und ergonomischer Art minimieren. Das CAS Design und Risikomanagement in der Medizininformatik (CAS DR-MedInf) vermittelt Ihnen die Aspekte des «Human-centered Designs» und die Prinzipien der qualitativen und quantitativen Risikobetrachtung.


Prof. Dr. Daniel Zahnd
Studienleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Umfeld
Eine umfassende und sorgfältig geplante Medizininformatik trägt wesentlich zu der Qualität der Patientenversorgung bei. Das CAS DR-MedInf vermittelt Ihnen die Grundlagen, wie Sie die Benutzeranforderungen an die Bedienung einer Software erheben und den Entwicklungsprozess so steuern können, dass ein optimales Produkt entsteht. Sie lernen, die Anwender in geeigneter Form zu schulen und wie sie eine kontinuierliche Produkt- und Prozessverbesserung sicherstellen können. Wir vermitteln Ihnen die Methoden, um Risiken des Designs und der Gebrauchstauglichkeit qualitativ und quantitativ zu analysieren. Je nach beruflicher Herkunft besuchen Sie einen Grundkurs in Informatik oder Biomedizin.

Zielpublikum

  • Sie sind in Firmen oder Spitälern für das Design, die Einführung und die Schulung von neuer Software verantwortlich.
  • Sie arbeiten in den Bereichen Entwicklung und Produktion, Quality Management und Regulatory Affairs.
  • Sie sind in Ihrer Institution dafür verantwortlich, Risiken zu analysieren und frühzeitig zu erkennen.

Ausbildungsschwerpunkte

Lehrplan für Personen aus dem Bereich Informatik:
Design, Schulung & Usability

  • Journal Club
  • Living Case
  • Terminologie / Einheiten / Grundbegriffe
  • Endokrine Organe
  • Atmungsorgane
  • Ergonomie - Grundsätze
  • Human Centered Design | Teil 1
  • Allgemeines, Usability Engineering
  • Human Centered Design | Teil 2
  • Allgemeines, Marketing, praktische Anwendung
  • Nutzerzentrierte Gestaltung für intelligente Systeme
  • Schulung, didaktische und praktische Aspekte
  • Design und Evaluation interaktiver Systeme
  • PDMS - technische Aspekte
  • PDMS - medizinische Aspekte
  • Elektrische Sicherheit (med. genutzter Räume)
  • Einführung ins Patientenmonitoring für Informatiker
  • Organisation der Spitalinformatik / IT Governance
  • Anbindung medizinischer Modalitäten
Risikomanagement
  • Journal Club
  • Living Case
  • Herz-Kreislauf / Blut
  • Management des Ungewissen
  • Allgemeine Aspekte des Risikomanagements
  • Quantitative Verfahren zur Risikokalkulation
  • Risikomanagement für Medizinproduktehersteller
  • Risikomanagement bei Medizinprodukten
  • Risikomanagement in der Softwareentwicklung
  • VHF, plötzlicher Herztod, Frühdefibrillation
  • Sicherheit in Informatiksystemen
  • Signalverarbeitung
  • Messmethodik
  • Online Datenerfassung anhand des EKG

Lehrplan für Personen aus dem Bereich MedizinDesign, Schulung & Usability
  • Journal Club
  • Living Case
  • Einführung in die Informatik
  • Ergonomie - Grundsätze
  • Human Centered Design | Teil 1
  • Allgemeines, Usability Engineering
  • Human Centered Design | Teil 2
  • Allgemeines, Marketing, praktische Anwendung
  • Nutzerzentrierte Gestaltung für intelligente Systeme
  • Schulung, didaktische und praktische Aspekte
  • Design und Evaluation interaktiver Systeme
  • PDMS - technische Aspekte
  • PDMS - medizinische Aspekte
  • Elektrische Sicherheit (med. genutzte Räume)
  • Einführung ins Patientenmonitoring für Informatiker
  • Organisation der Spitalinformatik / IT Governance
  • Anbindung medizinischer Modalitäten
Risikomanagement
  • Journal Club
  • Living Case
  • Computernetzwerke
  • Management des Ungewissen
  • Allgemeine Aspekte des Risikomanagements
  • Quantitative Verfahren zur Risikokalkulation
  • Risikomanagement für Medizinproduktehersteller
  • Risikomanagement bei Medizinprodukten
  • Risikomanagement in der Softwareentwicklung
  • VHF, plötzlicher Herztod, Frühdefibrillation
  • Sicherheit in Informatiksystemen
  • Signalverarbeitung
  • Messmethodik
  • Online Datenerfassung anhand des EKG

Praxisbezug

Ausbildungsziele

  • Sie erkennen die zentrale Rolle der Gebrauchstauglichkeit und deren Einfluss auf die Sicherheit eines Medizinproduktes und beziehen diese in Ihre Entwicklungsprojekte ein.
  • Sie kennen die Werkzeuge, um ein effizientes Risikomanagement in Ihrer Firma einzuführen oder zu pflegen.
  • Sie können die Sicherheit von Informatiksystemen bezüglich Datenverlust und unberechtigtem Zugriff sicherstellen.
  • Sie wissen, wie die Anwender in geeigneter Form geschult werden und wie sie eine kontinuierliche Produkt- und Prozessverbesserung sicherstellen können.
  • Sie erkennen das Zusammenspiel des Risikomanagements mit der Gebrauchstauglichkeit einer Software.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.
Kosten pro Semester:
CHF 7500.-

Zulassung MAS/EMBA

  • Inhaberinnen und Inhaber eines Hochschulabschluss auf Bachelorstufe und in der Regel zwei Jahre einschlägige Berufserfahrung.
  • Eine Aufnahme in die Weiterbildung direkt nach dem Bachelorstudium ist möglich, wenn das Bachelorstudium und die Weiterbildung auf dem gleichen Fachgebiet liegen.
  • Abschluss einer Höheren Berufsbildung (eidgenössisches Diplom, Höhere Fachschule, mindestens Niveau 6 im Qualifikationsrahmen des SBFI für die Berufsbildung), mit insgesamt mindestens drei Jahren Berufserfahrung.
  • Absolventen und Absolventinnen einer Höheren Fach- oder Berufsprüfung (Niveau 5), die ein vorgängiges DAS-Studium mindestens mit der Note C abgeschlossen haben.

Zulassung DAS
  • Wie MAS-/EMBA-Studiengänge.
  • Zusätzlich können Absolventen und Absolventinnen mit einem Abschluss der Höheren Berufsbildung mit Niveau 5 im Qualifikationsrahmen des SBFI für die Berufsbildung zugelassen werden.

Zulassung CAS
  • Wie MAS/EMBA/DAS-Studiengänge.
  • Erfahrene Praktiker und Praktikerinnen können ebenfalls zugelassen werden, wenn die für das jeweilige CAS geforderten Vorkenntnisse vorhanden sind und wenn gute Kompetenzen im konzeptionellen und methodischen Arbeiten für das Erarbeiten von Fallstudien, Projekten und Studienarbeiten vorhanden sind.
  • Die Studienleitung kann in in allen Fällen eine Dossierprüfung vornehmen und - eventuell mit Auflagen zur Modulwahl - über die Zulassung entscheiden.

Voraussetzungen
Sie haben idealerweise einen Abschluss aus dem Ingenieurwesen oder aus der Medizin, aber auch «Quereinsteigerinnen/Quereinsteigern» bietet diese Ausbildung eine grosse Chance.

Sprachangebot und Auslandssemester

verpflichtend:
Deutsch
Auslandssemester:
nicht möglich

Ich möchte Infomaterial/Broschüre zu dieser Ausbildung

Infomaterial zu diesem Programm
Rückruf
Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Der Anbieter

Die Berner Fachhochschule ist eine der sieben Schweizer Fachhochschulen. Ihre Diplome werden europaweit als Hochschulabschlüsse anerkannt.

Das Departement Technik und Informatik (TI) steht für Bildung und Forschung am Puls der industriellen Praxis. An den Standorten Bern, Biel und Burgdorf werden abgestimmte Leistungen in den Berichen Aus- und Weiterbildung, angewandter Forschung und Entwicklung sowie im Transfer von technologischem Wissen erbracht.

Die internationale Ausrichtung, um Studierenden und Dozierenden beste Chancen in der globalisierten Bildungs- und Wirtschaftswelt zu eröffnen. Ein interdisziplinäres Denken und Handeln, um den hohen Erwartungen an die zunehmend heterogenen Teams in Industrie und Wissenschaft gerecht zu werden.

Studieren in Bern

Die Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) liegen im Herzen der Schweiz - im idyllischen Kanton Bern. Die BFH hat keinen eigentlichen Campuscharakter und verfügt nur teilweise über Studierendenunterkünfte.

Stadt und Region Bern wie auch die weiteren Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) bieten ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten sportlicher und kultureller Natur. Studierende der BFH profitieren von ermäßigten Angeboten.

Die Stadt Bern bietet zudem zahlreiche Museen und Galerien vom Zentrum Paul Klee über das Schweizerische Schützenmuseum bis hin zum Einstein-Haus. Auch in allen größeren Zentren der Region finden sich renommierte Kunsthäuser. In Tierparks und botanischen Gärten, bei Schlossbesuchen, Festivals und weiteren kulturellen Veranstaltungen können Studierende und Mitarbeitende den Alltag hinter sich lassen.

Ausbildungsberatung und Information

Ariane Monique Ballaman
+41 31 848 32 42
Berner Fachhochschule Technik und Informatik
Weiterbildung
Wankdorffeldstrasse 102
3014 Bern
Schweiz
Dieses Bildungsangebot
auf die Merkliste setzen