Wirtschaftsinformatik |
|
|
| FH: | FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften | |
| Ort, Land: | St. Gallen, Ost, Schweiz | |
| Organisation: | Vollzeit | |
| Abschluss: | BSc (Bachelor of Science) | |
| Dauer: | 6 Semester | |
![]() |
Das Studiuminnovativ - praxisnah - interdisziplinärDie für ein Unternehmen wichtigen Geschäftsprozesse, wie z. B. Auftragsabwicklung oder Produktentwicklung, werden fast immer durch Informationssysteme unterstützt. Daher ist die wirtschaftlich sinnvolle Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien für die Unternehmen von grösster Bedeutung. Der Wirtschaftsinformatik kommt hier eine Schlüsselrolle zu, bildet sie doch das Bindeglied zwischen Betriebswirtschaft und Informatik. Das St.Galler Wirtschaftsinformatik-Studium vermittelt fundiertes Fachwissen sowohl in Informatik als auch in Betriebswirtschaft. Besonderer Wert wird auch auf die Vermittlung hoher Kompetenzen in Projektmanagement, Kommunikation und Teamführung gelegt. Der starke Praxisbezug ist ein weiteres besonderes Merkmal dieses Studiengangs. Prof. Dr. rer. oec. Rainer Endl, Dipl. Wirtsch. Inf. Studiengangsleitung |
Berufsbild und KarrierechancenBerufsfelder und StudienrichtungenAufgrund der interdisziplinären Ausbildung und der besonderen Förderung von Managementkompetenzen einerseits sowie der zunehmenden Bedeutung der Informatik in Unternehmen andererseits eröffnet sich dem Wirtschaftsinformatiker ein breites Berufsspektrum. Die in St.Gallen ausgebildeten Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftsinformatikerinnen FH besitzen die notwendigen Kompetenzen zur Planung, Einführung und zum Management von Informationssystemen. Sie sind dank ihrer interdisziplinären Ausbildung in der Lage, die für das Unternehmen sinnvollen Informations- und Kommunikationssysteme auszuwählen, einzuführen und zu betreuen. Die Fachhochschulausbildung in Wirtschaftsinformatik befähigt nicht nur zum qualifizierten Informatik-Projektleiter, sondern enthält auch das Potential zur Leitung von Informatik- und Organisationsabteilungen. Wirtschaftsinformatiker sind in der Praxis, aber auch häufig im Bereich des Business Engineering,als Organisatoren, Unternehmensberater oder als Entwickler betrieblicher Anwendungssysteme anzutreffen. Nicht zuletzt gibt es auch in vorwiegend betriebswirtschaftlichen Bereichen, z. B. im Controlling, zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Zielgruppe Bei der Wahl Ihres Studiums ist es für Sie ausschlaggebend, dass Sie Ihre persönlichen Interessen, Fähigkeiten und Begabungen, aber auch die Zukunftsperspektiven Ihres späteren Berufsfeldes, realistisch einschätzen. Wenn Sie - über ein gutes analytisches, kreativ ausgerichtetes Denkvermögen verfügen, - es reizvoll finden, mit Menschen zu kommunizieren, im Team zu arbeiten und Aufgabenstellungen im Brennpunkt mehrerer Disziplinen zu lösen, - sich mit der Anwendung moderner Computer- und Kommunikationstechnologie, Software und deren Einsatz im betriebswirtschaftlichen Umfeld professionell beschäftigen möchten, - einen Beruf anstreben, dem aufgrund der dynamischen Entwicklung wirtschaftlicher Strukturen, aber auch der Informations- und Kommunikationstechnologie, hervorragende Perspektiven bescheinigt werden, dann sollten Sie Ihre Entscheidung für ein Studium der Wirtschaftsinformatik treffen. |
![]() |
![]() |
Studienplan und StudienschwerpunkteDas St.Galler Bachelor-Studium in Wirtschaftsinformatik ist entlang der drei Phasen Grund-, Aufbau- und Vertiefungsstudium konsequent modularisiert und in fünf Lernbereiche unterteilt. Dies bietet interessierten Studierenden die Möglichkeit, während des Studiums in einem höheren Semester, ein Auslandsemester zu absolvieren und flexibel zwischen verschiedenen Hochschulen zu wechseln.5 Lernbereiche Systemorientiertes Management (BWL inkl. Informations- und Projektmanagement, Rechnungswesen, VWL, Recht)
|
Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen |
|||||
| Vollzeit: | |||||
| Studienplätze: | k.A. | ||||
| Bewerber: | k.A. | ||||
| Studiengebühren Die Studiengebühr beträgt CHF 800.- pro Semester. In dieser Studiengebühr nicht inbegriffen sind:
Die Fachhochschulen sind von Bund und Kantonen anerkannt, so dass ein Anspruch auf Stipendien geltend gemacht werden kann. Die Stipendienabteilungen der Erziehungsdepartemente der jeweiligen Kantone geben gerne nähere Auskünfte. Aufnahmebedingungen Berufsmaturität Inhaberinnen und Inhaber einer eidgenössisch anerkannten Berufsmaturität werden prüfungsfrei in das erste Semester aufgenommen. Wurde die Berufsmaturität nicht in einem einschlägigen Beruf abgeschlossen, so ist eine mindestens einjährige praktische Tätigkeit in einem dem Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik entsprechenden Beruf nachzuweisen. Die FHS St.Gallen kann diese Berufstätigkeit mit Auflagen bezüglich Inhalt und Anforderungen verbinden. Gymnasiale Maturität Inhaberinnen und Inhaber einer schweizerisch anerkannten Maturität werden prüfungsfrei in das erste Semester aufgenommen, sofern sie über eine mindestens einjährige geregelte Berufserfahrung in einem dem Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik entsprechenden Beruf verfügen. Andere Ausbildungsgänge Absolventinnen und Absolventen anderer Ausbildungsgänge können aufgenommen werden, wenn sie sich über gleichwertige schulische und berufliche Kenntnisse ausweisen. Die Schulleitung entscheidet bei anderen Vorbildungen über die Äquivalenz. Sie kann die Aufnahme an Bedingungen knüpfen. Über die Anrechnung von Studienzeiten und Prüfungsleistungen an anderen Hochschulen oder Studiengängen entscheidet die Schulleitung. Anerkennung ausländischer Diplome Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie kann einzelne ausländische Diplome, die vom Departement nicht im Rahmen einer generellen Anerkennung als gleichwertig anerkannt worden sind, im Einzelfall einem Fachhochschuldiplom gleichstellen. |
|||||
Leitlinien des Studiums |
| Wir setzen auf Persönlichkeitsbildung und Fachbildung im Studium. Wir konzentrieren uns dabei auf die Bedürfnisse der Studierenden. Unsere Anstrengungen dienen der Bereitstellung von Bildungsdienstleistungen, die unter aktiver Mitwirkung der Studierenden zu individuell ausgerichteter Fach- und Sozialkompetenz führen. 1. Vermittlung von methodischem Problemlösungswissen Methodenkompetenz wird den Studierenden nicht alleine durch die Darstellung der wissenschaftlichen Theorie vermittelt. Durch Abstraktion von in der Praxis erlebten Einzelfällen erfolgt auch wesentlich Theoriebildung. Diese ist selbst nachzuvollziehen bzw. bei neueren Anwendungsgebieten entsprechend mitzugestalten, zu modifizieren und schlussendlich zu verifizieren. Praxisbezug heisst daher auf keinen Fall Theoriefeindlichkeit. Theorie wird allerdings nicht als Selbstzweck betrieben, sondern stets aus praktisch auftretenden Problemsituationen motiviert. Gerade in der Informatik ist es unmöglich, ohne Kenntnis von theoretischen Modellen und Methoden brauchbare Lösungen für Probleme der Praxis zu finden. 2. Soviel Generalist wie möglich, soviel Spezialist wie nötig Unser Konzept für das Informatikstudium geht davon aus, dass das Studium nicht vornehmlich auf den Erwerb berufsspezifischer Kenntnisse und Fertigkeiten ausgerichtet sein kann. Gerade auf den sich schnell entwickelnden Gebieten der Informatik und ihrer Anwendungen ist es wichtiger, dass die Studierenden eine breite, fundierte Grundausbildung erhalten und die Methoden wissenschaftlichen Arbeitens erlernen und üben, um auch nach Abschluss des Studiums mit der wissenschaftlichen Entwicklung Schritt halten zu können, als dass sie direkt anwendbares Wissen ansammeln, das nach kurzer Zeit veraltet ist. Ziel ist also nicht die Berufsfertigkeit, sondern die Berufsfähigkeit. 3. Aufbau von Sozialkompetenz durch Projektarbeit im Team Soziale Kompetenz bedeutet, mit anderen Menschen partnerschaftlich kommunizieren zu können. Dabei ist es u.a. erforderlich, egoistische Ansprüche zurückzustellen, zuhören zu können und die Gedanken der anderen aufzugreifen. Die Kommunikation mit dem Anwender und Benutzer von Systemen und Konzepten ist für Informatiker die entscheidende Basis für die Umsetzung neuer Lösungen. Entwicklungsarbeit wird zumeist im Team geleistet. Hier ist ebenfalls soziale Kompetenz (Teamfähigkeit) ein entscheidender Erfolgsfaktor. |
Die FachhochschuleDie neue FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ist eine interdisziplinäre Fachhochschule, welche aus der ehemaligen Fachhochschule für Technik St.Gallen, der Fachhochschule für Wirtschaft St.Gallen und der Hochschule für Soziale Arbeit Rorschach hervorgegangen ist. Mit dieser Integration ist die grösste Bildungsinstitution des tertiären Bildungsweges in der Ostschweiz mit rund 1200 Studierenden in Diplomstudien und anerkannten Nachdiplomstudien entstanden. Die Aufgabe unserer Hochschule ist es, Generalistinnen und Generalisten mit klaren Profilen in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Soziale Arbeit auszubilden. Prüfungsfreien Zutritt zum Fachhochschulstudium hat, wer eine Berufsmaturität oder eine gymnasiale Matura und mindestens einjährige Berufserfahrung hat. Der Fachhochschul-Abschluss wird künftig als internationaler Bachelor Degree anerkannt. Damit ist der Zugang zum Masterstudium an Fachhochschulen sowie der Übertritt in Universitäten möglich. |
![]() |
![]() |
Studieren in St. GallenDie Ostschweizer Metropole St.Gallen hat eine grosse Vergangenheit. Name und Entstehung gehen zurück auf die Klostergründung durch den Wandermönch Gallus um das Jahr 612. Und der Vergangenheit werden Sie bei einem Bummel durch die zauberhafte Altstadt auf Schritt und Tritt begegnen: Die weltberühmten Erker, die gemütlichen Gassen, die lebhaften Plätze mit freundlichen Strassencafés. Die grosse Vergangenheit schuf eine blühende Gegenwart: St.Gallen ist modern und weltoffen. Über die Stadt wacht die imposante barocke Kathedrale, das Herz des Stiftsbezirks, der als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht. Quelle: http://www.st.gallen-bodensee.ch |
|
FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kreuzbleicheweg 4 9013 St. Gallen Schweiz |
+41 (0)71 274 36 40 | |
| +41 (0)71 274 36 46 | ||
wi fhsg.ch |
||
| www.fhsg.ch |





fhsg.ch