Systemtechnik

FH: FH Nordwestschweiz - Hochschule für Technik
Ort, Land: Windisch, Nordwest, Schweiz
Organisation: Vollzeit und Berufsbegleitend
Abschluss: BSc (Bachelor of Science) in 6 Semester
BSc (Bachelor of Science) in 8 Semester
   


Das Studium

Die heutige 'Hightech' ist geprägt durch zunehmend komplexere und miniaturisiertere Systeme, deren Entwicklung und Beherrschung hohe Anforderungen an die IngenieurInnen stellt. Solche Systeme sind Basis vieler neuer Produkte wie Spielzeuge, Unterhaltungselektronik, Automatisierungstechnik, Haustechnik, Telekommunikation, Medizin- und Biomedizintechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, usw.. Die derzeit innovationsträchtigsten technischen Produkte und Lösungen machen sich Technologien aus unterschiedlichen Disziplinen zunutze, namentlich der Informations- und Kommunikationstechnik, der Automatisierungstechnik und der Mikrosystemtechnik: Sensoren und Aktoren in miniaturisierter Bauform sowie Signal- und Datenverarbeitung werden zu Gesamtsystemen verknüpft, so daß Sie 'empfinden', 'entscheiden' und 'reagieren' können.

Peter Zysset
Studiengangsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Systemtechnik-Ingenieur/innen werden in den Unternehmen von der Entwicklungs- bis zur Fertigungsabteilung eingesetzt für Planung, Konzeption, Inbetriebnahme, Test und Optimierung von technischen Produkten, Geräten und Anlagen. Als Entwicklungsingenieuere oder Projektleiter nutzen sie ihre technisch ganzheitliche Expertise und konzipieren und entwickeln Produkte, Geräte und Anlagen durch Integration von Mechanik-, Elektronik- und Softwarekomponenten. Nach einiger Berufserfahrung können sie als Projekt-, Gruppen-, Entwicklungs- oder Abteilungsleiter tätig werden. Zudem befähigt sie ihr Kompetenzprofil auch zur Unternehmensgründung.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Vertiefungsrichtungen


Automation


In einer globalisierten Welt ist Automatisierung die passende Antwort unserer Wirtschaft auf den Preis- und Konkurrenzdruck anderer Länder. Ziel ist es, wettbewerbsfähig zu bleiben und die Arbeitsplätze zu sichern.

Automation dringt in alle technischen Bereiche unserer Gesellschaft ein: sei es in der Industrie, in der Chemie, in der Energieverteilung, in der Verkehrsregulierung, in der Gebäudeautomation bis hin zu Automatisierung moderner Haushalte.

Ingenieure mit Vertiefungsrichtung Automation sind in der Industrie gesucht. Sie müssen zielorientiert und interdisziplinär arbeiten können. Sie müssen die reale Welt in physikalischen Gesetzmässigkeiten beschreiben können um so ihre dynamischen Zusammenhänge zu verstehen. Die universellen Prinzipien der Automatisierungstechnik kommen so in unterschiedlichen Bereichen zur Anwendung.

Die Vertiefungsrichtung Automation gliedert sich in zwei Hauptgebiete:

Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
Automationsengineering

In der Mess- und Steuerungstechnik liegt das Schwergewicht auf dem Design von intelligenten Steuerungen für Einzelgeräte, Anlagen, Fabrikationsstrassen bis hin zu ganzen Fabriken. Mit Hilfe moderner Methoden der Regelungstechnik wird die Dynamik von Prozessen auf das gewünschte Verhalten hin optimiert.

Im Automationsengineering lernen Sie, wie Sie umfangreiche Automationsprojekte erfolgreich lösen. Anhand von praktischen Beispiel werden die dazu notwendigen Methoden- und Fachkompetenzen erworben.

Mikrosystemtechnik

Die Mikrosystemtechnik beschäftigt sich mit etwas "Winzigem": Mikrosysteme sind miniaturisierte, intelligente Produkte, welche über Sensoren die Umgebung erfassen, diese Informationen verarbeiten und daraus Signale an Aktoren zur Ausführung weitergeben. Sie sind in Gütern unseres Alltags nicht mehr wegzudenken. Moderne Produkte wie Handys, Digitalkameras, CD/DVD-Player, Harddisks, Tintenstrahl-Drucker, Airbags, etc. wären ohne den Einsatz mikrotechnischer Komponenten und die Anwendung mechatronischer Konstruktionskonzepte nicht verfügbar.

Die technische Entwicklung wird immer mehr von der Miniaturisierung von Komponenten und deren Integration zu Modulen und ganzen Systemen geprägt. Nebst den dazu notwendigen Verfahren und Prozessen (wie Dünnschichttechnologien, Mikrostrukturierungsmethoden, etc.) kommen den automatisierten Fertigungs- und Verarbeitungsverfahren, also dem sogenannten Handling und Packaging von Mikrokomponenten, eine herausragende Bedeutung zu. Dies gilt insbesondere bei Bauteilen, welche mittels Nanotechnologie-Verfahren hergestellt werden; diese müssen vorerst vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt und mittels Verbindungstechnik mit der Aussenwelt verbunden werden. Der Mikrosystemtechnik-Ingenieur beherrscht die fachübergreifende Anwendung von Methoden der Mikroelektronik, der Mikromechanik, der Mikrofluidik, der Mikrooptik und der Werkstofftechnik, also die Kombination von klassischen Ingenieurdisziplinen mit Teilaspekten der technischen Physik.

Systemtechnik-Ingenieure mit der Vertiefung Mikrosystemtechnik haben sehr gute Berufschancen in der High-tech Industrie und auch in anwendungsorientierten Forschungsbetrieben. Sie sind stark interdisziplinär und praxisnah ausgebildet und vertraut mit modernsten Technologien.

Technische Informatik

Viele Geräte, die wir täglich benutzen und auf die wir (fast) nicht mehr verzichten können, sind mit einem oder mehreren Mikroprozessoren ausgerüstet.

Dank den Fortschritten der Halbleitertechnik können immer leistungsfähigere Mikroprozessoren gebaut werden. Sie beanspruchen immer weniger Platz verbrauchen immer weniger elektrische Energie und sind erst noch günstiger.

Dieser Trend erlaubt es immer mehr Geräte mit einem Mikroprozessor auszustatten und sie so bedienungsfreundlicher, flexibler, vernetzbar und sparsamer zu gestalten. Dank mikroprozessorbasierten Steuerungen konnte z.B. der Wasser- und Stromverbrauch von Geschirrspülern signifikant gesenkt werden.

Wie jeder Computer ist ein Mikroprozessor ein universeller Baustein der, um eine konkrete Aufgabe zu erfüllen, erst programmiert werden muss.

Ingenieurinnen und Ingenieure der Vertiefungsrichtung Technische Informatik haben die Aufgabe die Anforderungen an ein Produkt in ein Computerprogramm, das auf einem Mikroprozessor abläuft, zu transformieren.

Diese Aufabe hat zwei Aspekte:

Sie kennen das Fachgebiet wo das Produkt eingesetzt wird. Dieser Aspekt ist wichtig, damit sie mit ihren Auftraggebern in deren Fachsprache kommunzieren können. Die Ausbildung zeigt Lernstrategien, die es erlauben sich schnell und zuverlässig in einem neuen Gebiet kundig zu machen.
Sie kennen die Verfahren und Technologien der Technischen Informatik mit denen die Anforderungen optimal realisiert werden können. Die Ausbildung zeigt die aktuellen Verfahren und Technologien.
Mit Projekten, die zusammen mit der Industrie durchgeführt werden, lernen
die Studierenden beide Aspekte ihrer Tätigeit a fond kennen.


Praxisbezug

Didaktisches Konzept
Blended Learning, also das selbstständige Lernen mit Hilfe neuer Kommunikationsmittel, welche den Präsenzunterricht substanziell unterstützten oder ergänzen, ist auch in diesem Studiengang fest verankert.

Internationale Ausrichtung
Das Angebot verschiedener Austausch- oder Kontaktmöglichkeiten ist typisch für international ausgerichtete Studiengänge wie die Systemtechnik. Ob über Austauschprogramme wie ERASMUS und IAESTE oder englische und interkulturelle Lehrveranstaltungen: Sie können international mitspielen.

Bewährte Praxisnähe
Studierende bearbeiten ab Studienbeginn reale Projekte. Dozierende, fachlich bestens ausgewiesen und aus Tradition immer am Puls der Wirtschaft, unterstützen Kunden wie Studierende gleichermassen und garantieren so die erforderliche und für eine Fachhochschule typische Nähe zur Praxis.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:   Berufsbegleitend:  
Studienplätze: k.A.   Studienplätze: k.A.  
Bewerber: k.A.   Bewerber: k.A.  
 
Kosten pro Semester: CHF 0  
 
Für Studienanwärterinnen und -anwärter ohne Berufsmatur führt die Hochschule für Technik jedes Jahr eine zweitägige Aufnahmeprüfung durch. Die Aufnahmeprüfung umfasst die für die technischen Studiengänge relevanten Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Physik. Absolventen einer Höheren Fachschule (Techniker-Schule) können prüfungsfrei eintreten und erhalten nach individueller Abklärung einen Teil der Vorbildung angerechnet.

Sprachangebot und Auslandssemester

Auslandssemester: erwünscht
  An der Hochschule für Technik in Windisch sind Studien im Ausland Tradition, denn auch die Bildung ist den Gesetzen und Zwängen der Globalisierung unterworfen. Mehr denn je ist es deshalb wichtig, dass sich Führungskräfte auf einer internationalen Ebene bewegen können.
Studiensemester oder Nachdiplomstudien im Ausland - in Europa, den USA, in Asien oder in Australien - können zu einem wesentlichen Schritt im Aufbau einer erfolgreichen Karriere eines Fachhochschulabsolventen oder einer Fachhochschulabsolventin werden.

Ich möchte Infomaterial/Broschüre zu diesem Studiengang

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Die Fachhochschule

An der HTNW werden rund 1200 Studierende in 6 Studienrichtungen ausgebildet. Die neuen Bachelor-Studiengänge werden ab Herbst 2006 ausschliesslich in Windisch angeboten. In 10 Instituten erbringen rund 200 Mitarbeitende angewandte Forschung und Entwicklung und Dienstleistungen für die Industrie. Das hier in der Praxis aufgebaute und verfügbare Wissen fliesst direkt in die Aus- und Weiterbildung von Studierenden und Berufsleuten ein.

Studieren in Windisch

Dank einer zentralen, äusserst verkehrsgünstigen Lage und entsprechenden Räumlichkeiten und Anlagen wird Windisch landesweit als Tagungs- und Kursort geschätzt. Für Versammlungen und Vorträge stehen vor allem die Räumlichkeiten der FH, für sportliche Anlässe eine grosszügige Sporthalle mit angegliederter, öffentlicher Sauna und für Volksfeste aller Art das eindrückliche Oval des Amphitheaters zur Verfügung. Freudig erwähnt werden dürfen auch die Königsfelder Festspiele, welche dank ihres hohen künstlerischen Gehaltes auch viele ausserkantonale und ausländische Besucher anziehen. Eine Beschreibung der Gemeinde Windisch wäre unvollständig, würde man die eindrücklichen Schönheiten der Landschaft unerwähnt lassen. Das Mündungsgebiet von Aare und Reuss offenbart dem stillen Betrachter ein Bild von seltener Harmonie und Ruhe. Quelle:http://www.windisch.ch

Studienberatung und Information

  Peter Zysset, Studiengangleiter
+41 56 462 46 78
  peter.zyssetfhnw.ch
www.fhnw.ch/technik/st
 

FH Nordwestschweiz - Hochschule für Technik
Steinackerstrasse 5
5210 Windisch
Schweiz
  +41 56 462 44 11
  +41 56 462 44 15
  peter.zyssetfhnw.ch
  www.fhnw.ch
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