Mechatronik trinational

Anbieter:
FH Nordwestschweiz - Hochschule für Technik
Ort, Bundesland, Land:
Muttenz, Nordwest, Schweiz
Typ:
Vollzeit und Berufsbegleitend
Abschluss:
B.Sc. (Bachelor of Science)
Dauer:
7 Semester
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Das Studium

Mechatronik Trinational ist ein grenzüberschreitendes technisch-wirtschaftliches Hochschulstudium im Dreiländereck Schweiz - Deutschland - Frankreich. Es beinhaltet technisches Projektmanagement in Mechatronik, in Kombination mit speziellen Ausbildungsteilen in Management und Kommunikation. Der Studiengang bietet eine internationale Studienatmosphäre mit Studierenden und Dozierenden aus allen drei Ländern.

Quer durch alle Wirtschaftsbereiche gewinnt diese Kombination immer mehr an Bedeutung. Sei es bei der Entwicklung von Hard- und Software, in der Fertigung, im Vertrieb oder im Kunden- service: Gut ausgebildete Fachleute sind gefragt. Management, Präsentations- und Moderationstechnik sowie Sprachkompetenz stehen darüber hinaus weit oben im Anforderungskatalog der Unternehmen. Die Trinationale Ingenieurausbildung schliesst diese Lücke.

Die Klassen sind auf dreissig Studierende ausgelegt, idealerweise zehn aus jedem Land. Diese Trinationale Gruppe bildet für das gesamte Studium einen gemeinsamen Kurs. In den multikultu- rellen Umgebungen wird in Deutsch, Französisch und Englisch unterrichtet. Die Vorlesungen werden semesterweise abwechselnd in Mulhouse, Muttenz und Lörrach angeboten, sodass alle Studierenden zwei Studiensemester in jedem der drei beteiligten Länder verbringen.


Robert Alard
Studiengangsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Dank der Ausbildungsphasen in verschiedenen Organisations- einheiten von international tätigen Unternehmen sind die Tri- nationalen Mechatronik-Ingenieurinnen und Ingenieure flexibel und breit einsetzbar und besitzen gute Entwicklungschancen in international orientierten Unternehmen.

Die Trinationalen Mechatronik-Ingenieurinnen und Ingenieure sind Schnittstelleningenieure bzw. Projektmanager. Typischer- weise leiten unsere Absolventinnen und Absolventen Projekte multinationaler Beteiligung, koordinieren und vermitteln zwischen verschiedenen technischen Disziplinen, sind sprach- kompetent und besitzen auch das betriebswirtschaftliche Basiswissen für diese herausfordernden Tätigkeiten.

Durch die praxisnahe Ausbildung im grenzüberschreitenden Tätig- keitsfeld kennen die Studierenden die sozialen und kommuni- kativen Herausforderungen einer internationalen Arbeitswelt. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind nach dem Studium an folgenden Positionen aufzufinden:

  • Schnittstelle zum Kunden (Produktmanagement)
  • Projektleitung im Unternehmen (Projektmanagement)
  • Betreuung von Kunden und Verkauf technischer Produkte (Service/Vertrieb)
  • Analyse und Optimierung von Prozessen (Querschnitts- funktion bzw. Consulting)
  • Spezialisten in verschiedenen technischen Richtungen (Entwicklung)
  • Führungsfunktion (Management)
  • Selbstständig (eigenes Unternehmen)

Studienplan und Studienschwerpunkte

Erstes Studienjahr: Grundlagenmodule
In den ersten beiden Semestern und dem Industriepraktikum werden die Grundlagen der Mechatronik erarbeitet. Diese umfassen Mathematik, Physik, Mechanik, Elektrotechnik und Elektronik, Informatik, Engineering und Kommunikation.

Industriepraktikum 1
Thema: Sprache, Kultur und Arbeitsweise eines ausländischen Unternehmens kennenlernen. Deutschsprachige Studierende absolvieren das Praktikum in einem französisch-sprechenden Unternehmen.

Zweites Studienjahr: Aufbaumodule
Im dritten und vierten Semester, sowie dem zweiten Industrie- praktikum werden die Kompetenzen für das mechatronische Projektmanagement aufgebaut. Die bereits im 1. Jahr gestarteten Module werden vertieft, neu dazukommen die zwei Modul- gruppen Mechatronik und Managment. Der Fachunterricht geht mehr in die Tiefe, Wahlfächer können nach persönlichen Vorlieben und Fähigkeiten ausgewählt werden.

Industriepraktikum 2
Thema: Projektartiges Arbeiten unter erfahrener Anleitung, falls erwünscht im Ausland.

Drittes Studienjahr: Vertiefungsmodule
Im fünften und sechsten Semester, mit anschliessender Industrie- phase 3 und Bachelor-Thesis, werden im Bereich Engineering, Mechatronik, Management und Kommunikation die für die Berufs- befähigung notwendigen Vertiefungen durchgeführt. Wahlfächer erlauben eine gewisse Beeinflussung der Abschlusskompetenzen.

Industriepraktikum 3 und Bachelor-Thesis
Thema: Eigenständiges Vorbereiten und Bearbeiten eines Projekts. Die Projekte für die Industriepraktika werden von den Studierenden selbst gesucht und vorgeschlagen und von der Studiengangsleitung genehmigt.

Praxisbezug

Die Zusammensetzung des Studiums ist einzigartig, mit Vorlesungen, Laborarbeiten und Praxisphasen. Vorlesungen und praktische Übungen finden oft in kleinen Gruppen mit intensiver Betreuung statt. Das ermöglicht die Anwendung angepasster Unterrichtsmethoden sowie der intensive Nutzung von Hard- und Software durch jeden einzelnen Studierenden.

Im Studium sind drei ausgedehnte Industriepraktika integriert, die teilweise im Ausland realisiert werden. Dank der insgesamt einjährigen Praxisphase steht dieses Studium auch gymnasialen Maturandinnen und Maturanden ohne vorgängiges Praktikum offen.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:
 
Studienplätze:
30
Bewerber:
k.A.
Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.

Die Studierenden können sich zu diesem Studium entweder an der Berufsakademie Lörrach, der Université de Haute-Alsace oder der Hochschule für Technik anmelden. Jede Institution kann die Bewerberinnen und Bewerber nach zusätzlichen Kriterien auswählen. In der Regel gilt der Wohnsitz als Ort der Anmeldung.

Es werden Kenntnisse in der jeweiligen Fremdsprache vorausgesetzt, die einem drei- bis vierjährigen Sprachunterricht entsprechen, d.h., es wird erwartet, dass sich die Studierenden zu Beginn des Studiums an Gesprächen in der Fremdsprache beteiligen und einfach Texte verstehen können.

Für die Aufnahme an einem der drei Ausbildungsorte sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Deutschland:Abitur (allgemein oder fachgebunden), Ausbildungsvertrag mit Unternehmen
  • Frankreich: Baccalauréat S oder STI Génie Mécanique, Génie Electronique oder Génie Electrotechnique
  • Schweiz: Berufsmatura oder Matura (ohne vorherige Berufspraxis)

Sprachangebot und Auslandssemester

verpflichtend:
Deutsch, Englisch, Französisch
Auslandssemester:
verpflichtend
 
Der Unterricht wird dabei vorwiegend in der jeweiligen Landessprache gehalten. Es wird deshalb erwartet, dass sich der Studierende zu Beginn des Studiums an Gesprächen in Französisch beteiligen und einfache Texte verstehen kann.

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Informationsmaterial
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Der Anbieter

Die Hochschule für Technik der Fachhochschule Nordwest- schweiz FHNW umfasst die technischen Departemente der ehemaligen FH Aargau und FH Solothurn und Teile des Departements Industrie der ehemaligen FH der beiden Basel.

Hauptstandort der Hochschule für Technik FHNW ist seit 2008 der Campus in Brugg-Windisch. Weitere Standorte sind Olten (Studiengang "Optometrie") und Muttenz (Studiengang "Mechatronik Trinational").

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Muttenz – vor den Toren von Basel gelegen – ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die nähere und weitere Region oder in die Stadt Basel mit ihren weltberühmten Museen und Sammlungen. Zahlreiche Gastwirtschaftsbetriebe, Hotels und günstige Unterbringungsmöglichkeiten auch für grössere Gruppen gehören zur touristischen Ausstattung der Gemeinde.

Quelle: www.muttenz.ch

Studienberatung und Information

Jacqueline Ebener
+41 61 467 45 91
FH Nordwestschweiz - Hochschule für Technik
Gründenstrasse 40
4132 Muttenz
Schweiz
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