Maschinentechnik

Anbieter:
Berner Fachhochschule Technik und Informatik
Ort, Bundesland, Land:
Burgdorf, Raum Bern, Schweiz
Typ:
Vollzeit und Berufsbegleitend
Abschluss:
B.Sc. (Bachelor of Science)
Dauer:
6 Semester
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Das Studium

Maschineningenieure/innen spielen in der Topliga der Exportnation Schweiz. Als Fachexperten entwickeln, gestalten, produzieren und verkaufen sie Maschinen, analysieren Prozesse und optimieren diese. Moderne Maschinen und Geräte wirken im Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik und Informatik. Entsprechend ist das Studium konzipiert. Zunächst werden die naturwissenschaftlich-technischen Grundlagen geschaffen. Darauf basierend gestalten die Studierenden ihr Studium zunehmend so, dass sie sich später im Berufsleben den ständig verändernden Verhältnissen der Technik anpassen können und deren Entwicklung richtig einzuschätzen wissen.

Es stehen drei Studienschwerpunkte zur Wahl. In der angewandten Lasertechnologie geht es um die Entwicklung von Lasersystemen und deren Einsatz in der Produktion. Im Schwerpunkt Mechatronische Systeme werden Mehrkörper- dynamik, technische Informatik und Systemintegration miteinander kombiniert. Die Werkstofftechnik befasst sich mit Kunststoffen, der Behandlung von Metallen mit Wärme und mit Memorymetallen.


Fritz Güdel
Fachbereichsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Das Berufsbild von Maschineningenieurinnen und -ingenieuren hat sich in den letzten Jahren stark geändert. MaschineningenieurInnen entwickeln, konstruieren, betreiben und überwachen mechanische Systeme.

MaschineningenieurInnen stehen am Knotenpunkt von Elektronik, Informatik, Mechanik, Chemie und Ökologie und müssen deshalb fähig sein, mit Berufsfachleuten aus anderen Disziplinen zusammenzuarbeiten.

Das Tätigkeitsfeld von MaschineningenieurInnen ist sehr breit. Es reicht von der Forschung und Entwicklung über die Konstruktion bis zur Fertigung und zum Verkauf und beinhaltet immer mehr Führungsaufgaben.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Die 3 Phasen des Bachelor-Studiums:

1. Phase

In der 1. Phase dominieren die MNG-Fächer. Die Mathematik, Natur- und Geisteswissenschaften geben dem zukünftigen Ingenieur das Rüstzeug, um komplexe Probleme analytisch lösen zu können. Darunter befinden sich auch verschiedene Sprachangebote, um sich in einer globalisierten Welt verständigen zu können. Die eigentlichen Ingenieurfächer bestehen in dieser 1. Phase aus der „Technischen Mechanik“ und der „Produktentwicklung“.

2. Phase

In der 2. Phase überwiegen die eigentlichen Ingenieurfächer, wie „Fluid- und Thermodynamik“, „Werkstofftechnik“, „Elektrotechnik“ und „Mess-, Steuer- und Regelungstechnik“.
Nahtlos anschliessend an die 1. Phase sind die Mathematikwissenschaften weiterhin ein integraler Bestandteil des Studiums. Die „Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ werden in diesem Zeitabschnitt ebenfalls behandelt.

3. Phase

In dieser Phase des Studiums wählt jeder Studierende aus 7 Angeboten 4 Kernmodule aus. Diese Vertiefungen beinhalten folgende Themen:

  • Angewandte Lasertechnologie
  • Energie-/Verfahrenstechnik
  • Entwicklung + Design
  • Mechatronik
  • Produktionstechnik
  • Werkstofftechnik
  • Wirtschaft
Im Modul „Projektarbeit 1“ löst der Studierende während des ganzen Semesters selbständig eine praxisorientierte Aufgabe.

Im Anschluss an die Kernmodule wählt jeder Studierende aus 11 Angeboten 3 Ergänzungsmodule aus. Diese Vertiefungen beinhalten folgende Themen:
  • Angewandte Lasertechnologie: Industrielle Anwendungen
  • Angewandte Lasertechnologie: Maschinenkonzepte und Prozesse
  • Entwicklung energie-/verfahrenstechnischer Anlagen
  • Energietechnik
  • Entwicklung + Design 2
  • Entwicklung + Design 3 (FEM)
  • Modellieren und Simulation
  • Mikroprozessorbasierte Steuerungen
  • Produktionstechnik: Fertigungsverfahren
  • Produktionstechnik: CAD/CAM
  • Werkstofftechnik
  • Wirtschaft: Rechnungswesen + Inverstitionstheorie
Parallel zu den Ergänzungsmodulen findet die „Projektarbeit 2“ statt. Das erfolgreiche Bestehen dieses Moduls ist Voraussetzung für die Zulassung zur anschliessenden Abschlussarbeit (Thesis).

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.
Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.

Für die Aufnahme des Studiums der Maschinentechnik genügt eine abgeschlossene, dem gewählten Studiengang verwandte Berufslehre und eine eidgenössisch anerkannte Berufsmatur. Über die Zulassungsbedingungen bei anderen schulischen Vorbildungen informiert der allgemeine Teil des Studienführers.

Wer keine dem gewählten Studiengang verwandte Berufslehre absolviert hat, muss vor Studienantritt ein in der Regel zwölfmonatiges, geregeltes und qualifizierendes Praktikum in einem dem Studiengang Maschinentechnik nahestehenden Beruf nachweisen. Praktikumsplatz und geplantes Ausbildungsprogramm müssen vor Antritt des Praktikums durch den Fachbereich Maschinentechnik genehmigt werden. Ausnahmsweise kann eine berufliche Tätigkeit (ganz oder teilweise) auch nachträglich durch den Fachbereich Maschinentechnik anerkannt werden.

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Informationsmaterial

Der Anbieter

Die Berner Fachhochschule ist eine der sieben Schweizer Fachhochschulen. Ihre Diplome werden europaweit als Hochschulabschlüsse anerkannt. Das Departement Technik und Informatik (BFH-TI) erbringt ihre Leistungen in Biel, Burgdorf und Bern.

Wie es Ihnen gefällt: Die BFH-TI bietet Vollzeit- und Teilzeit-Studiengänge an. Ein breites Weiterbildungsangebot hilft sie Ihnen zudem, am Puls der Zeit zu bleiben. Über die angewandte Forschung und Entwicklung (aF+E) wird ein enger Kontakt mit anderen Hochschulen und der Industrie geknüpft.

Studieren in Burgdorf

Burgdorf ist kein Dorf, sondern eine Stadt. Die Burg jedoch steht da, bloss nennt man sie Schloss. Und so geht es mit den Widersprüchen weiter: währschaftes Handwerk und innovative Hightech, gesunde Natur und vielfältige Kultur, emmentalische Bedächtigkeit und städtische Initiative, lebendige Tradition und dynamische Gegenwart stossen in Burgdorf aufeinander. Und gehen eine harmonische Verbindung ein. Dafür gibt es viele Beispiele.

www.burgdorf.ch

Studienberatung und Information

Petra Schmucki
+41 34 426 43 38
Berner Fachhochschule Technik und Informatik
Quellgasse 21
2501 Biel-Bienne
Schweiz
+41 34 426 41 41
+41 34 423 15 13
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