Maschinentechnik

FH: HSR Hochschule für Technik Rapperswil
Ort, Land: Rapperswil, Ost, Schweiz
Organisation: Vollzeit und Berufsbegleitend
Abschluss: BSc (Bachelor of Science)
Dauer: 6 Semester


Das Studium

Maschinen, Geräte, Apparate und Anlagen sind Produkte, die in allen Lebensbereichen eingesetzt werden und unsere heutige Lebensform erst möglich machen. In der industriellen Kultur der letzten 200 Jahre wurde vieles erfunden und entwickelt, was uns heute als selbstverständlich erscheint.

Die moderne Maschinentechnik ist ein weitgespanntes Fachgebiet, das den Maschinentechnikingenieurinnen und -ingenieuren vielfältige und hochinteressante Betätigungsfelder eröffnet.

Das Maschinentechnikstudium an der HSR bietet dementsprechend vier zukunftsweisende Vertiefungsrichtungen:
  • Konstruktion und Systemtechnik
  • Energie- und Umwelttechnik
  • Mechatronik und Automatisierungstechnik
  • Maschinenbau-Informatik

Prof. Oskar Lippuner
Abteilungsvorstand

Berufsbild und Karrierechancen

Die Absolventinnen und Absolventinnen sollen mit grösstmöglicher Freiheit ein zukünftiges Berufsfeld im Maschinentechnik wählen können. Dazu vermittelt das Studium die naturwissenschaftlichen Grundlagen und eine breite Palette von maschinenbaulichen Fächern.

Im Verlauf des Studiums erwerben sich die Studierenden vertiefte Kenntnisse in ausgewählten Gebieten. Die Vertiefungsfächer fördern die praktische Umsetzung des Grundlagenwissens und ermöglichen gleichzeitig die Spezialisierung in Richtung eines gewünschten Berufsfeldes. Beispiele dafür sind die Produktgestaltung (Entwicklung, Konstruktion), die eigentliche Produktion oder anwendernahe Bereiche.

Während des ganzen Studiums werden begleitend Themen wie Kostenmanagement, Umgang mit dem permanenten Innovationsdruck, Umweltverträglichkeit sowie qualitäts-, projekt- oder systemorientiertes Arbeiten angegangen. Dem interdisziplinären Arbeiten kommt grosse Bedeutung zu.

Die Auseinandersetzung mit Fragen der Gesellschaft, Umwelt und Kultur fördert nicht nur Verantwortung sondern auch die Sozialkompetenz der zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure. Durch die Ausbildung soll schliesslich auch bewusst gemacht werden, dass eine erfolgreiche Tätigkeit permanente Schulung und Weiterbildung erfordert - gerade in den Bereichen Elektronik, Informatik oder Ökologie. Nur auf diese Weise können Resultate erbracht werden, die im Markt Bestand haben.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Schwerpunkte der allgemeinen Fachausbildung sind die Konstruktionsmethodik, der Einsatz von CAD, die Maschinenelemente, die Werkstoffkunde, die Festigkeitslehre, die technische Mechanik, die Fertigungsverfahren, die Steuer-, Mess- und Regeltechnik sowie die Thermo- und Fluiddynamik. Im dritten Studienjahr kommt die spezifische Fachausbildung dazu. Die Studierenden setzen ihren persönlichen Studienschwerpunkt in einer der folgenden Vertiefungsmöglichkeiten:

Energie und Umwelttechnik
Die Energie- und Umwelttechnik umfasst im Bereich Energietechnik die Energieerzeugung, -verteilung, -speicherung und -anwendung klassischer und alternativer Energie und im Bereich Umwelttechnik die Abwasserreinigung, die Luftreinhaltung, die Abgasreinigung, die Abfallbehandlung und die Bodensanierung.

Mechatronik und Automatisierungstechnik
Die Vertiefungsmöglichkeit Mechatronik und Automatisierungstechnik baut auf den klassischen Gebieten Maschinentechnik, Elektrotechnik und Informatik auf. Mechatronische Systeme erfassen mit Sensoren Informationen aus ihrer Umgebung, verarbeiten sie entsprechend den Anforderungen und greifen mit Aktuatoren in Prozesse ein. Die vertiefte Ausbildung gilt dem Verständnis der Zusammenhänge zwischen den Teilgebieten der Mechatronik, der Fähigkeit zur Auslegung und Inbetriebnahme mechatronischer Produkte und – gemeinsam mit Spezialisten – der Bearbeitung fachspezifischer Probleme.

Konstruktion und Systemtechnik
Konstruktion und Systemtechnik befasst sich mit dem Entwurf, der Konstruktion und der Herstellung von maschinentechnischen Komponenten, Geräten und Anlagen. Computergestützte Werkzeuge wie CAD und FEM werden intensiv genutzt. Kenntnisse über die modernen Werkstoffe und Herstellungsverfahren sind wesentliche Bestandteile dieser Vertiefungsmöglichkeit. Die fach- und bereichsübergreifende Lösung von Problemen – beispielsweise grösserer Entwicklungsvorhaben – wird im Projektmanagement geschult.

Maschinenbau-Informatik
Die Vertiefungsmöglichkeit Maschinenbau-Informatik verbindet die zentralen Kompetenzen der Informatik und der Maschinentechnik. Im Vordergrund steht die Fähigkeit, Informatikmittel zur Lösung von maschinentechnischen Ingenieuraufgaben zielgerichtet auszuwählen, zu installieren, anzuwenden und zu warten. Dazu müssen der Maschinenbau-Informatiker und die Maschinenbau-Informatikerin sowohl die maschinentechnischen Grundkompetenzen (Konstruktionslehre, Technische Mechanik, Festigkeitslehre, CAD, FEM, Fluid- und Thermodynamik, Mess-, Regel- und Automatisierungstechnik) beherrschen als auch die wesentlichen Informatikelemente (Programmierung, Betriebssysteme, Netzwerke, Datenbanken) einsetzen können. Komplexe Integrationsgebiete wie die Simulation mechanischer Systeme und wissensbasierte Softwaresysteme ergänzen das Modulprogramm.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:   Berufsbegleitend:  
Studienplätze: k.A.   Studienplätze: k.A.  
Bewerber: k.A.   Bewerber: k.A.  
 
Kosten pro Semester: € 500  
 
Die Voraussetzungen für die prüfungsfreie Aufnahme in das Bachelor-Studium sind eine Berufsmaturität in Verbindung mit einer beruflichen Grundausbildung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf oder eine eidgenössisch anerkannte Maturität und eine mindestens einjährige Arbeitswelterfahrung, die berufspraktische und berufstheoretische Kenntnisse in einem der Studienrichtung verwandten Beruf vermittelt hat. Die einjährige Arbeitswelterfahrung ist auch dann notwendig, wenn die berufliche Grundausbildung in einem der Studienrichtung nicht verwandten Beruf absolviert worden ist. Die HSR hilft bei Bedarf bei der Suche nach einer Praktikumsstelle.

Gut gerüstet in die berufliche Zukunft

Die HSR vermittelt ihren Absolventinnen und Absolventen das fachliche Wissen und dessen praktische Anwendung für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit. Wichtiges Ziel ist, die Führungsfähigkeiten zu fördern. Studierende lernen eigenständiges, kreatives Arbeiten verbunden mit hoher Selbstorganisation und der Fähigkeit, im Team mitzuarbeiten und ein solches zu führen.

Die Studierenden werden darauf vorbereitet, ethische, ökonomische und ökologische Aspekte in ihre künftige Berufstätigkeit einzubeziehen, die Folgen ihres Handelns zu reflektieren und ihre persönliche Verantwortung wahrzunehmen. Die hohe Qualität der Ausbildung sichert die HSR durch die Vermittlung der notwendigen fachliche Tiefe und einer überdurchschnittlich hohen Allgemeinbildung.

Die Qualität und Aktualität der Grundausbildung, der Weiterbildung, der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung sowie der Lehr- und Lernkultur prägen das Angebot und bürgen für dessen Attraktivität.

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Die Fachhochschule

Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil ist tätig in den Bereichen Technik, Landschaftsarchitektur und Raumplanung. Sie bietet ein attraktives und variantenreiches Studienangebot, gegliedert in sechs Studienrichtungen. Durch die intensive Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen im In- und Ausland und der Wirtschaft belegt die HSR einen bedeutenden Platz in der Landschaft der Fachhochschulen in der Schweiz.

Die HSR fühlt sich verpflichtet, durch eine ständige Anpassung der Lehre und durch eine innovative, den Bedürfnissen der Wirtschaft entsprechenden anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung eine moderne Ausbildungsstätte und ein erstrangiges Kompetenzzentrum zu sein. Dadurch gestaltet sie den Prozess des dauernden Wandels vorausschauend. Offenheit, Vertrauen, aber auch gegenseitige Wertschätzung prägen das Verhältnis zwischen Studierenden und Dozierenden. Die HSR fördert die Chancengleichheit von Männern und Frauen.

Studium und Unterrichtsangebot sind in Module gegliedert. Die einzelnen Module werden mit Kreditpunkten belegt. Das System der Kreditpunkte an der HSR ist mit dem European Credit Transfer System (ECTS) konform. Dieses erleichtert es, den Studiengang innerhalb der Hochschule oder auch die Fachhochschule auf nationaler und internationaler Ebene zu wechseln. Auf dem Kreditsystem baut auch das Prüfungsreglement auf. Erfolgreich ist der Besuch eines Moduls mit Note 4.0 oder darüber.

Studieren in Rapperswil

Rapperswil-Jona ist das Regionalzentrum am oberen Zürichsee und grenzt an die Nachbarkantone Zürich und Schwyz. Rapperswil-Jona hat viel zu bieten: als dynamischer Wirtschaftsstandort attraktive Arbeitsplätze - vor allem im Dienstleistungsbereich - und als Einkaufsziel unzählige Spezialgeschäfte und moderne Einkaufszentren. Die verkehrsarme Altstadt mit historischen Bauten steht unter eidgenössischem Denkmalschutz.

Die Altstadt, die Seepromenade und viele weitere Anlagen laden zum Flanieren und Geniessen ein. Das imposante Schloss aus dem 13. Jahrhundert und das Kapuzinerkloster von 1606 mit einem Stück der alten Stadtmauer sind Zeichen einer bewegten Vergangenheit. Seit 2001 führt wie schon vor Jahrhunderten eine Holzbrücke nach Hurden.

Das kulturelle Leben in Rapperswil-Jona ist bunt und fester Bestandteil des Alltags. Ausstellungen in der „Alten Fabrik“, Feste und Anlässe in den Gassen und auf den Plätzen sowie das alljährliche Festival blues’n’jazz begeistern ebenso wie klassische Konzerte in Kirchen und im Schloss. Das Sport- und Freizeitangebot in Rapperswil-Jona lässt keine Wünsche offen.

Studienberatung und Information

  Abteilung Maschinentechnik
++41 (0)55 222 49 87
  sekretariat.mhsr.ch
www.hsr.ch
 

HSR Hochschule für Technik Rapperswil
Oberseestrasse 10
CH-8640 Rapperswil
Schweiz
  ++41 (0)55 222 41 11
  ++41 (0)55 222 44 00
  officehsr.ch
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