MAS in Social Informatics

Anbieter:
FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Ort, Bundesland, Land:
St. Gallen, Ost, Schweiz
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
MAS (Master of Advanced Studies)
Dauer:
4 Semester
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Das Studium

Kommunikations- und Informationstechnologien (ICT) haben auch in sozialen Organisationen, Bildungsinstitutionen und im Gesund- heitsbereich Einzug gehalten. Neben fachspezifischen Kompe- tenzen werden von Mitarbeitenden vermehrt medienspezifische Fähigkeiten gefordert. Ein Schlüsselbegriff dazu ist Medien- kompetenz. Gefragt sind deshalb Expertinnen und Experten, die nicht nur mithalten, sondern das neue Medien-Zeitalter aktiv mitgestalten und mit ihrem Wissen medieninformatische Abläufe und Einsätze regeln. Der Master in Social Informatics bereitet optimal auf ein solches Tätigkeitsfeld vor.

Der Weiterbildungslehrgang gliedert sich in drei Tätigkeits- schwerpunkte, die als Zertifikatslehrgänge absolviert werden. Die Lehrgänge sind modularisiert. Teilnehmende können sowohl den gesamten Weiterbildungsmaster, einzelne Zertifikatslehrgänge, als auch einzelne Untermodule absolvieren. Der Weiterbildungs- master setzt sich modular aus folgenden drei Teilabschlüssen (CAS), einer Masterarbeit und Prüfungsphase zusammen:

  • CAS Medienpädagogik
    Medienkompetenz im digitalen Zeitalter
  • CAS Online Services
    Online-Beratung und Social Media in NPOs
  • CAS Informatik-Projektleitung
    IT-Lösungen für den Sozial- und Gesundheitsbereich


Prof. Dr. phil. Reto Eugster & Prof. Ueli Hagger
Studiengangsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Absolventinnen und Absolventen des Masters werden befähigt, informatische Lösungen und medienpädagogische Projekte zu konzipieren und umzusetzen, eine Online-Beratung aufzubauen und Social-Media Strategien anzuwenden. Im Weiterbildungs- master sind die Teilnehmenden von Beginn weg nicht nur Zuhörende sondern Akteure mit Gestaltungsspielraum. So können sie beispielsweise ein konkretes Projekt aus ihrer Praxis in einen Projektpool einbringen und während der Weiterbildung fachlich begleitet daran arbeiten.

Die Weiterbildung richtet sich an Personen aus dem Sozial- und Bildungswesen, die sich für Fragen der Nutzung und Wirkung von Medieninformatik in ihrem spezifischen Tätigkeitsfeld interes- sieren. Einzelne CAS richten sich auch an Personen aus anderen Bereichen, so sind im CAS Medienpädagogik auch Personen aus dem Bibliotheksbereich, im CAS Online Services auch Personen aus dem Gesundheitsbereich angesprochen.

Studienplan und Studienschwerpunkte

CAS Medienpädagogik:
Fachpersonen des Bildungs-, Sozial- und Bibliothekswesens müssen sich heute intensiv mit den neuen Medien auseinander- setzen. Als Bindeglied zwischen Medienwissenschaft und Pädagogik ist Medienpädagogik dabei besonders bedeutsam. Teilnehmende dieses Lehrgangs setzen sich aus den Perspektiven Bildung und Soziale Arbeit mit Medien in der modernen Gesell- schaft auseinander. Sie lernen, medienpädagogische Konzepte in ihrer Praxis zu entwickeln und umzusetzen. Dabei spielen Modelle und Fallstudien aus Medienwirkung, -sozialisation, -gestaltung, -kompetenz, Datenschutz und Medienrecht eine wesentliche Rolle.

CAS Online Services:
Das Internet hat sich zum Alltagsmedium entwickelt. Das Angebot und die Abwicklung von Dienstleistungen finden vermehrt direkt im Internet statt. Auch bei NPOs spielen Online Services deshalb künftig eine wichtigere Rolle, beispielsweise als Online-Beratung. Neben der Dienstleistungsabwicklung selbst, bietet das Internet auch neue Möglichkeiten im Fundraising und Spendenmarketing. Online-Medien bieten die Chance, einen direkten Dialog mit den Zielgruppen zu führen. Angesichts dieser Möglichkeiten und den Entwicklungen in den Social Media muss Öffentlichkeitsarbeit neu definiert werden. Lehrgangsteilnehmende setzen sich mit zentralem Know-how für den Einsatz «Neuer Medien» im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen auseinander.

CAS Informatik-Projektleitung:
Informatische Systeme sind ein Zusammenspiel unterschiedlicher Aspekte (Usability, Software, Netzwerke, Hardware). Informatik- projekte gelingen deshalb nur, wenn informatische Kompetenz mit branchenspezifischem Wissen zusammenkommt. Gefragt sind Fachleute, die eine solche «Vermittlung» zwischen Informatik und Branche leisten. Die Teilnehmenden des CAS Informatik-Projektleitung erhalten solides Know-how. Dabei werden sie auch in informatische Fragestellungen eingearbeitet. Absolvent- innen und Absolventen haben gelernt, IT-Strategien zu entwickeln, Kernprozesse informatisch abzubilden, Projekte zu initiieren, zu leiten und zu evaluieren.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.

Zulassungsbedingungen:

Die Teilnehmenden:

  • verfügen über einen anerkannten Abschluss im Tertiärbereich (Diplom einer Fachhoch¬schule, Universität, Höheren Fachschule mit entsprechender qualifizierter Berufserfah¬rung) oder einen vergleichbaren Abschluss.
  • bringen mind. 2 Jahre qualifizierte Berufserfahrung nach Abschluss der Ausbildung mit.
  • sind in einem Arbeitsfeld tätig, das Transfermöglichkeiten zulässt.

Sprachangebot und Auslandssemester

verpflichtend:
Deutsch
Auslandssemester:
nicht möglich

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Informationsmaterial

Der Anbieter

Die neue FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ist eine interdisziplinäre Fachhochschule, welche aus der ehemaligen Fachhochschule für Technik St.Gallen, der Fachhochschule für Wirtschaft St.Gallen und der Hochschule für Soziale Arbeit Rorschach hervorgegangen ist. Mit dieser Integration ist die grösste Bildungsinstitution des tertiären Bildungsweges in der Ostschweiz mit rund 1200 Studierenden in Diplomstudien und anerkannten Nachdiplomstudien entstanden. Die Aufgabe unserer Hochschule ist es, Generalistinnen und Generalisten mit klaren Profilen in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Soziale Arbeit auszubilden. Prüfungsfreien Zutritt zum Fachhochschulstudium hat, wer eine Berufsmaturität oder eine gymnasiale Matura und mindestens einjährige Berufserfahrung hat. Der Fachhochschul-Abschluss wird künftig als internationaler Bachelor Degree anerkannt. Damit ist der Zugang zum Masterstudium an Fachhochschulen sowie der Übertritt in Universitäten möglich.

Studieren in St. Gallen

Die Ostschweizer Metropole St.Gallen hat eine grosse Vergangenheit. Name und Entstehung gehen zurück auf die Klostergründung durch den Wandermönch Gallus um das Jahr 612. Und der Vergangenheit werden Sie bei einem Bummel durch die zauberhafte Altstadt auf Schritt und Tritt begegnen: Die weltberühmten Erker, die gemütlichen Gassen, die lebhaften Plätze mit freundlichen Strassencafés. Die grosse Vergangenheit schuf eine blühende Gegenwart: St.Gallen ist modern und weltoffen. Über die Stadt wacht die imposante barocke Kathedrale, das Herz des Stiftsbezirks, der als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht. Quelle: http://www.st.gallen-bodensee.ch

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Tellstrasse 2
9000 St. Gallen
Schweiz
+41 71 226 12 04
+41 71 226 12 05
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