MAS Prävention & Gesundheitsförderung

FH: Hochschule Luzern - Soziale Arbeit
Ort, Land: Luzern, Zentral, Schweiz
Organisation: Berufsbegleitend
Abschluss: MAS in 4 Semester
   


Das Studium

Die steigenden Kosten im Sozial- und Gesundheitsbereich geben Anlass dazu, die Gesundheit vermehrt aktiv zu fördern und Probleme wie Gewalt, Sucht, Depression, Mobbing usw. nicht immer nur zu behandeln, zu kurieren oder zu therapieren, sondern rechtzeitig dafür zu sorgen, dass diese Probleme weniger stark oder gar nicht auftreten. Diese Forderung nach gesundheitsförderlichen Lebensbedingungen und nach Vorbeugung hat in den letzten Jahrzehnten in der Schweiz zu einer grossen Vielfalt von Angeboten geführt, die mit «Gesundheitsförderung», «Prävention », «Früherkennung» oder ähnlichen Begriffen bezeichnet werden. Im Sozial- und im Gesundheitswesen, in der Schule und bei der Polizei, in Betrieben und mit Familien, mit Einzelnen oder mit Gruppen, als einmalige Aktion oder als mehrjähriges Projekt – zahllose Präventions- und Gesundheitsförderungsmassnahmen streben auf sehr unterschiedliche Art und Weise an, Probleme zu verhindern, die der Gesundheit abträglich sind.

Seit 2000 bietet die Hochschule Luzern - Soziale Arbeit ein transdisziplinäres Nachdiplomstudium zu Prävention und Gesundheitsförderung an. Dieses NDS ist nun neu als Studienprogramm zur Erlangung eines Master of Advanced Studies (MAS) konzipiert. Damit steht ein Weiterbildungsangebot auf Tertiärstufe zur Verfügung, welches dazu befähigt, Gesundheitsförderung, Prävention und Früherkennung nicht auf Einmalaktionen zu beschränken, sondern die Massnahmen auf nachhaltige Veränderungen bei Individuen und insbesondere bei sozialen Systemen wie Schulen, Unternehmen, Gemeinden oder Familien usw. auszurichten. Dabei wird grosses Gewicht auf die Partizipation der betreffenden Systeme und der Zielpersonen gelegt, denn nur mit der Nutzung ihrer Ressourcen wird es gelingen, die erforderlichen Veränderungen zu bewirken, welche den Individuen ein selbstbestimmtes Leben in einer gesundheitsförderlichen
Umwelt ermöglichen.

Prof. Kurt Gschwind
Leiter Gesundheit & Prävention,

Berufsbild und Karrierechancen

Als Bildungsangebot im Tertiärbereich kann das MAS-Programm Prävention & Gesundheitsförderung auf den Kompetenzen aufbauen, welche die Studierenden in die Weiterbildung mitbringen. Durch den Kontaktunterricht, das angeleitete Lernen und die eigenständige Studien- und Praxistätigkeit der Fachpersonen, die das MAS-Programm absolvieren, wird eine qualitativ hoch stehende Weiterentwicklung und Ergänzung dieser Kompetenzen möglich.

Dabei werden folgende Ausbildungsziele angestrebt:

Die Studierenden
  • haben einen geordneten Überblick über alle relevanten Aspekte einer nachhaltigen, auf
    Interdisziplinarität ausgerichteten Prävention und Gesundheitsförderung (PG)
  • sind in der Lage,Problemkonstellationen sorgfältig zu analysieren und die Ursachen hinter den zu verhindernden Problemen zu erkennen
  • können ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu PG klar und eindeutig kommunizieren, sowohl gegenüber Experten und Expertinnen als auch gegenüber Nicht-Fachpersonen
  • haben ihre bestehende professionelle Kompetenz mit einer theoretisch fundierten Methodik erweitert und können ihre Einflussmöglichkeiten realistisch einschätzen
  • sind in der Lage, die Komplexität von gesundheitsbezogenen Fragestellungen zu erfassen, adäquate Interventionen zu formulieren und ihre Umsetzung zu planen bzw. durchzuführen
  • können ihre Problemlösungsfähigkeiten in neuen und komplexeren Zusammenhängen anwenden
  • sind daher befähigt, im Feld der professionellen PG tätig zu werden oder aber ihre diesbezüglichen Kompetenzen in ihrem jetzigen Arbeitsfeld verstärkt umzusetzen
  • haben damit ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb ihres Arbeitsfeldes und mit Blick auf neue Tätigkeitsbereiche ausgebaut

Studienplan und Studienschwerpunkte

Das MAS-Programm Prävention & Gesundheitsförderung bildet in sich eine Einheit. Die Mehrheit der Studierenden wird das gesamte MAS-Programm besuchen. Sie steigen in der Regel mit dem Modul 1, Prävention & Gesundheitsförderung in Theorie und Praxis, ein, werden zu Beginn des Moduls 2 in die Master Thesis eingeführt und beginnen gleichzeitig mit ihrem Praxisprojekt. Die Vorbereitungen für die Erarbeitung der Master Thesis und die Durchführung der individuellen Projekte laufen parallel zur Absolvierung der Module 2 und 3. Im Modul 3 wählen die Studierenden neben den drei obligatorischen Themenblöcken (1, 7, 8) drei von fünf Themenblöcken zu je einem konkreten Setting aus.

Alle Module stehen auch Interessierten offen, die nicht das ganze MAS-Programm absolvieren und auch das Modul 1 nicht besucht haben. Wenn die Plätze in einem CAS-Programm nicht ausreichen, haben die Studierenden, die das gesamte MAS-Programm absolvieren, bei der Belegung Vorrang.

Folgende Module werden angeboten:
  • Modul 1: Prävention & Gesundheitsförderung in Theorie und Praxis
  • Modul 2:Prävention & Gesundheitsförderung nachhaltig umsetzen
  • Modul 3: Prävention & Gesundheitsförderung in konkreten Settings
  • Modul 4:Auslandstudienwoche
  • Modul 5: Master Thesis und Kolloquium

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:  
Studienplätze: k.A.  
Bewerber: k.A.  
 
Kosten

Die Kosten für das gesamte Studienprogramm betragen CHF 19 500.–. Im Studiengeld inbegriffen sind die Unterlagen, die Praxisberatung für das eigene Projekt und die Begleitung beim Erstellen der Disposition zur Master Thesis. Die Kosten sind in Raten zahlbar. Nicht inbegriffen sind Prüfungsgebühren, zusätzliche Pflichtlektüre, Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung (Exkursionen, Auslandstudienwoche).Die Kosten der einzelnen CAS-Programme im Rahmen des MAS-Programms Prävention & Gesundheitsförderung betragen zwischen CHF 6500.– und 6800.– inkl. Studienunterlagen. Nicht inbegriffen sind Ausgaben für zusätzliche Pflichtlektüre, Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung bei Exkursionen.

Dauer und Zeitaufwand

Das MAS-Programm Prävention & Gesundheitsförderung dauert gut zwei Jahre. Es besteht aus drei Modulen, einer Auslandstudienwoche und einem Prüfungsmodul. Die CAS-Programme umfassen je acht Themenblöcke à 2 bis 4 Studientage, die in der Regel von Donnerstag bis Freitag/Samstag durchgeführt werden. Der Gesamtaufwand für das MAS-Programm Prävention & Gesundheitsförderung beträgt 1800 Stunden. Diese setzen sich zu je ca. einem Drittel aus Kontaktstudium, angeleitetem Lernen (Erfüllung von konkreten Aufgaben/Aufträgen allein oder in Gruppen) und Selbststudium (Literaturstudium, Durchführung des Praxisprojekts, Erstellung der Master Thesis usw.) zusammen. Erfahrungsgemäss ist es schwierig, das MAS-Programm mit einer 100-Prozent-Anstellung zu kombinieren. Auch Belastungen durch Familienarbeit und andere nicht erwerbsmässige Arbeitsleistungen sind bei der persönlichen Planung zu berücksichtigen.

Sprachangebot und Auslandssemester

verpflichtend: Deutsch
Auslandssemester: nicht möglich
 

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Die Fachhochschule

Die Hochschule Luzern ist eine der sieben öffentlich-rechtlichen Fachhochschulen der Schweiz. Die frühere FHZ und heutige Hochschule Luzern wurde 1997 gegründet und setzt sich aus folgenden fünf Teilschulen zusammen
Technik & Architektur
Wirtschaft
Soziale Arbeit
Design & Kunst
Musik
Die Teilschulen der Hochschule Luzern befinden sich alle in der Stadt oder Agglomeration Luzern. Die Hochschule Luzern ist deshalb von allen Fachhochschulen der Schweiz jene mit der grössten räumlichen Konzentration. Als grösste Bildungsinstitution der Zentralschweiz bildet die Hochschule Luzern rund 3000 Studierende aus; über 1600 Personen nutzen die Weiterbildungsangebote.

Die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit ist eine Teilschule der Hochschule Luzern.
Dem Schulleitungsteam gehören Walter Schmid (Rektor), Pia Gabriel-Schärer (Prorektorin, Leitung Bachelor), Mariana Christen Jakob (Prorektorin, Leitung Master und internationale Entwicklung) und Herbert Bürgisser (Leitung Weiterbildung, Dienstleistungen, Forschung) an.

Studieren in Luzern

Die weltbekannte, historische Stadt Luzern liegt in der Schweiz im Herzen Europas. Durch ihre zentrale Lage am idyllischen Vierwaldstättersee, umgeben von mächtigen Bergen wie den 3000 Meter hohen Titlis oder den imposanten Pilatus, gilt Luzern als "Schweiz in der Schweiz".

Hier finden Sie alles: der See, die Berge, die Stadt - eine unverwechselbare Komposition aus Natur und Menschenwerk, seit Jahrhunderten bewahrt und vorsichtig erschlossen. Luzern - die menschliche Metropole der Zentralschweiz, Kultur- und Kongressstadt mit Lebensart. Quelle: www.luzern.org

Studienberatung und Information

  Barbara Renggli
0041 41 367 48 33
  barbara.rengglihslu.ch
www.hslu.ch/sozialearbeit
 

Hochschule Luzern - Soziale Arbeit
Werftestrasse 1
6002 Luzern
Schweiz
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  0041 41 367 48 49
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