MAS Patent- und Markenwesen

FH: Hochschule für Technik Zürich
Ort, Land: Zürich, Raum Zürich, Schweiz
Organisation: Berufsbegleitend
Abschluss: MAS
Dauer: 4 Semester


Das Studium

Immaterialgüterrechte spielen für die Bewertung von Unternehmen national und international eine immer grösser werdende Rolle. Der Patentanwalt an der Schnittstelle Recht / Technik und Naturwissenschaft übernimmt dabei wichtige Aufgaben wie:
  • ist der spezialisierte Partner für den Innovations- und Markenschutz
  • formuliert das Neue aus einer Fülle von technischen Angaben klar und verständlich
  • berät seine Mandanten zu Erfindungen, Marken, Design und Know-how sowie beim Schutz von Software
  • sorgt für die korrekte Anmeldung aller gewerblichen Schutzrechte (Fristüberwachung, Jahres-Gebührzahlung etc.)
  • amtet als Gutachter (Privat- und Gerichtsgutachten)

Ernst Bünzli, Prof., Dipl.Ing.FH
Prorektor Weiterbildung

Berufsbild und Karrierechancen

Das NDS Patent- und Markenwesen bietet eine umfassende und international ausgerichtete Ausbildung auf dem Gebiet des Patent- und Markenwesens für die unterschiedlichen Tätigkeiten eines Patentanwaltes.

Der zunehmenden Internationalisierung des Patentwesens wird in rechtlicher und sprachlicher Hinsicht Rechnung getragen. Internationale Verträge und die Weiterbildung in englischer Sprache bilden deshalb einen wichtigen Bestandteil des NDS.

Abgerundet wird die Ausbildung durch Themenbereiche wie betriebswirtschaftliche Aspekte des zeitgemässen Innovations- und Markenschutzes sowie einer Einführung in die Kommunikationstechnik.


Europäische Eignungsprüfung

Nach Abschluss des NDS und Erfüllung der Zulassungsbedingungen kann die europäische Eignungsprüfung für die Zulassung am europäischen Patentamt München abgelegt werden.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Lehrplan NDS Patent- und Markenwesen

Aufgebaut auf drei voneinander unabhängigen Nachdiplomkursen (NDK) und einer Diplomarbeit wird eine breite berufsbegleitende Ausbildung im Patent- und Markenwesen gewährleistet. Die NDK können auch einzeln als Weiterbildungsmodule besucht werden:
  • Grundlagen Technologierecht
  • Marken- und Designrecht
  • Urheberrecht und Lizenzen

Grundlagen Technologierecht
  • Einführung in das allg. Immaterialgüterrecht
  • Einführung in die allg. Berufsterminologie (deutsch und englisch)
  • Einführung in das Patentrecht (CH und EuP)
  • Neuheitsrecherche zur Technik der Patenterstellung (mit Übungen)
  • Grundlagen Patentbeschreibung und Patentansprüche
  • Grundlagen der Vortrags- und Präsentationstechnik
  • Aufgaben und Arbeitsweise des Institutes für geistiges Eigentum in Bern
Marken- und Designrecht
  • Einführung in das Designrecht
  • Grundlagen des Markenrechts in der Schweiz
  • Grundlagen und Zusammenhänge internationaler Übereinkommen
  • Strategien zur Patentanmeldung
  • Verfassen von Warenlisten für Marken
  • Verfassen von Designanträgen
  • Verfassen von Bescheidserwiderungen für Patente, Marken und Designs
  • Grundlagen betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge und des Rechnungswesen
  • Kurs und Praxisaufenthalt beim IGE in Bern
  • Workshop und Praxisaufenthalt in einer Industrie-Patentabteilung
Urheberrecht und Lizenzen
  • Grundlagen zu:
    • Urheberrecht inkl. Softwareverträge
    • Lizenzvertrags- und Prozessrecht
    • UWG CH, Kartellrecht CH und EU
  • Übungen und Einführung zu:
    • Einsprüchen, Widersprüchen und Beschwerden
    • Erstellen von Patent- und Lizenzverträgen
    • Schutzbereich und Patentverletzung
  • Kommunikation und Verhandlungsstrategien
  • Aufgaben und Arbeitsweise des Europäischen Patentamtes in München

Praxisbezug

Die Dozentinnen und Dozenten verfügen in der Regel über einen Hochschulabschluss und sind hauptberuflich in der Industrie bzw. Wirtschaft tätig. Dadurch können sie, neben der Vermittlung der theoretischen Kenntnisse, einen auf eigene Berufserfahrungen abgestützten Unterricht erteilen, wodurch der Praxisbezug gewährleistet ist. Dadurch ist auch der stetige Technologietransfer garantiert, der u.a. auch in praxisnahen Diplomarbeiten mit Themen aus der Industrie und Wirtschaft zum Ausdruck kommt.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:  
Studienplätze: k.A.  
Bewerber: k.A.  
 
Kosten pro Semester: € 5637  
 
Das NDS steht Absolventen/-innen aller Fachrichtungen offen, da es keine spezifischen Fach-Vorkenntnisse voraussetzt. Für den Eintritt ins NDS ist, nebst guten Kenntnissen in der deutschen Sprache, in der Regel der Abschluss einer Hochschule (HTL, FH, ETH, Universität) erforderlich. Über die Zulassung von Personen, welche über eine andere vergleichbare Ausbildung und entsprechende Berufserfahrung verfügen, entscheidet – nach einem Eignungsgespräch – der Studienleiter.

Unterrichtsmethode

Es werden Methoden angewendet, die für den Erwachsenenunterricht entwickelt worden sind. Die Studierenden werden als aktive Partner betrachtet. Dabei werden Lernfähigkeit, Selbständigkeit und Kreativität gefördert. Vorlesungen, Grundlagenerarbeitung, Lehrgespräch, Gruppenarbeiten, Rollenspiel, Präsentation und Unternehmensplanspiel lösen sich situationsgemäss ab. Der Unterricht erfolgt vorwiegend im Klassenverband, sodass auch das soziale Element zum Tragen kommt.

Es werden anerkannte Lehrmittel verwendet und übersichtliche Zusammenfassungen abgegeben. Der Präsenzunterricht dient der Vertiefung; für das Selbststudium muss ebensoviel Zeit aufgewendet werden.

Die Studierenden lernen anhand von Unterlagen und Literatur das Wesentliche in vorgegebener Dosierung. In Diskussionen, Fallbeispielen und Seminarien wird der Stoff vertieft und mit der Praxis verbunden.

Ein wichtiges Anliegen ist das Teamverhalten der Studierenden. Das Arbeiten in Gruppen wird deshalb in den meisten Fächern gefördert.

Das Internet, die Hochschulbibliotheken und die Zentralbibliothek in Zürich stehen den Studierenden zur Verfügung.

Über anzuschaffende Bücher und weitere Lehrmittel informieren die Dozentinnen und Dozenten zu Beginn der entsprechenden Module.

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Die Fachhochschule

Die Hochschule für Technik Zürich verfügt über eine langjährige Kompetenz in der berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung für Ingenieure und Architekten. Die Dozierenden sind in wichtigen Positionen in der Wirtschaft tätig und engagieren sich für den Lehrauftrag nebenberuflich. Dieses bewährte System garantiert eine aktuelle und praxisbezogene Fachhochschulausbildung.

Interessentinnen und Interessenten können sich an der Hochschule für Technik Zürich in fünf Fachbereichen zu Ingenieuren/innen FH und Architekten/innen FH ausbilden lassen. Um die Anforderungen, die an Personen in Managementfunktionen gestellt werden, erfolgreich erfüllen zu können, werden in fünf individuellen Nachdiplomstudien Wissens- und Umsetzungsfähigkeiten ausgebildet.

Studieren in Zürich

Zürich ist im Herzen von Europa gelegen. Die Stadt am Zürichsee mit Sicht auf die Schweizer Alpen ist in nur 10 Minuten vom internationalen Flughafen aus erreichbar. In Zürich ist eben alles etwas kleiner - umso grösser ist das Angebot.

Das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Ob Sie Lust auf typisch schweizerische Speisen haben oder ob Ihnen nach internationaler Küche zumute ist, Zürich beherbergt Esskulturen, von hoher gastronomischer Qualität. Ein vortreffliches Weinangebot, eine Vielzahl von Bars und Trendlokalen und die typischen Strassencafés und Gartenwirtschaften runden das Angebot ab.

Den Nachtschwärmern stehen alle Möglichkeiten offen bis in die frühen Morgenstunden, denn am Wochenende sind über 300 Lokale auch nach Mitternacht geöffnet. Sie haben die Wahl zwischen einer Vielfalt von Parties und Clubs, wo In-DJ's der Welt Grooves von House, Techno über Latin bis Acid Jazz auflegen. Und wer's gern etwas ruhiger hat, findet dies in einer der zahlreichen Open-air-Bars (im Sommer). Quelle: http://www.zuerich.com

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