MAS Gerontologie

Anbieter:
Berner Fachhochschule - Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
Ort, Bundesland, Land:
Bern, Raum Bern, Schweiz
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
MAS (Master of Advanced Studies)
Dauer:
5 Semester
Dieses Bildungsangebot auf die Merkliste setzen

Das Studium

Alter und Altern sind im Wandel. Deshalb fokussiert dieser MAS-Studiengang auf neue Lebensentwürfe, Herausforderungen (z.B. Abbauprozesse, Verluste im sozialen Netz), Aufgaben, bewusste Lebensgestaltung und Lebensprojekte von und für Menschen ab 50 Jahren.

Die wissenschaftliche Konzeption des MAS-Studiengangs ist an Menschenbildern, Handlungs- und Systemtheorien orientiert, die von einem aktiven, zielgerichteten und Sinn generierenden älteren Menschen ausgehen.

Gerontologie als interdisziplinäres Fachgebiet verlangt, dass sowohl die Dozierenden wie auch die Studierenden aus verschiedenen Disziplinen wie Psychologie, Soziologie, Philosophie, Pädagogik, Medizin, Recht, Sozialarbeit, Pflege, Theologie, Architektur u.a. stammen.


Prof. Bernhard Müller
Studienleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Der Studiengang qualifiziert Sie für zukunftsgerichtetes, bedarfs- und bedürfnisorientiertes professionelles Handeln in der Planung, Projektleitung, Politikentwicklung, Dienstleistungs- und Infrastrukturentwicklung, Bildung, Beratung und im Marketing für und mit Menschen ab 50 Jahren. Im Hinblick auf dieses Bildungsziel werden Sie befähigt:

  • die spezifischen Situationen und Anliegen von älteren Menschen aufgrund neuer gerontologischer Erkenntnisse wahrzunehmen, zu verstehen und in Ihre berufliche Tätigkeit mit einzubeziehen,
  • zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen in Zusammenhang mit dem Altern zu erkennen und Folgerungen zu ziehen für die Entwicklung von Leitbildern, Zielsetzungen, Konzepten, für die Dienstleistungsgestaltung, das Marketing usw.

Zielgruppe:
Der MAS-Studiengang richtet sich an Personen, die sich in leitender Funktion (Linie, Stab) oder als Lehrende mit Menschen ab 50 Jahren (vor allem im Übergang zwischen Beruf und Pensionierung) befassen. Sie arbeiten in Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesens, des Bildungs- und Nonprofit-Bereichs, in der Wirtschaft, Politik, in Verwaltungen und Kirchen beruflich, freiberuflich oder ehrenamtlich.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Das MAS-Studiengang Gerontoloigie besteht aus vier Modulen. An allen Studientagen werden neben den fachlichen Inhalten den Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten in der Praxis grosses Gewicht eingeräumt. Die Studieninhalte werden mittels transferorientierten Qualifizierungsleistungen auf ihre Nachhaltigkeit geprüft.

Modul 1: Wissenschaftliche Grundlagen
Im Zentrum dieses Moduls steht der älter werdende Mensch und damit das Thema Alter und Altern im Praxisfeld der Studierenden. Die sich daraus ergebenden Fragestellungen werden einerseits aus der Sicht verschiedener Fachdisziplinen wie Psychologie, Soziologie, Psychomedizin u.a. beleuchtet und aus den Perspektiven des Konzeptes Lebensgestaltung des Berner Ansatzes zur Gerontologie analysiert. Grundlegend ist die Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten. Die Studierenden entwickeln ihre Kompetenz, im Rahmen der schriftlichen Modularbeit eine Fragestellung aus dem eigenen gerontologischen Interessen- oder Praxisfeld empirisch zu untersuchen.
Modul 2: Der älter werdende Mensch als Lebensunternehmer

In diesem Modul stehen die praktischen Themen und Fragen der Lebensgestaltung älter werdender Menschen in möglichst ganzheitlicher Sicht, d.h. in ihrem körperlichen, geistig-psychischen, soziokulturellen und ökologischen Lebensbereich im Zentrum. Die Inhalte und die Kompetenzentwicklung des 1. Moduls werden integriert und weiter vertieft. Die Studierenden richten ihren Bildungsprozessdarauf aus, im Rahmen der schriftlichen Modularbeit die im ersten Modul ausgebildete empirische Kompetenz für die Bearbeitung und Lösung einer Problemstellung aus dem eigenen Praxisfeld anzuwenden.
Modul 3: Alter und Altern im gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und ökologischen Lebenskontext
In diesem Modul wird der Gegenstand Alter und Altern im erweiterten Kontext des gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und ökologischen Lebensraumes beleuchtet und reflektiert. Dabei fliessen die in den ersten beiden Modulen entwickelten Kompetenzen synergetisch in den Bildungsprozess ein. Die Studierenden integrieren Schwerpunkte, Inhalte und erworbene Kompetenzen der drei Module für die Erstellung ihres Konzeptes für die Masterarbeit. Mit einer umfassenden Recherche zum Forschungsstand ihrer Forschungsidee skizzieren sie die inhaltliche und methodische Disposition ihrer Masterarbeit.
Masterarbeit zu einem selbstgewählten Modul
Mit der Masterarbeit erstellen die Studierenden das Meisterstück ihres Bildungsprozesses. Sie erarbeiten einerseits ein bleibendes Dokument ihrer Studienleistung und können konkret ihre fachliche und empirische Kompetenz in einem thematischen Bereich der angewandten Gerontologie dokumentieren und sich darin positionieren. Andererseits belegt die Berner Fachhochschule öffentlich die Ergebnisse und die Qualität des Masterstudienganges Gerontologie. Die Masterarbeiten werden in der Fachbibliothek Pro Senectute Schweiz sowie in der Bibliothek des Fachbereichs Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule aufgenommen und einem weiteren Kreis von Interessentinnen und Interessenten zugänglich gemacht.

Praxisbezug

Reflexionsaufgaben im Voraus
Der Praxisbezug findet im Tätigkeitsfeld oder Alltagsleben der Studierenden statt. Die Studierenden erhalten daher vor jeder Kurseinheit spezifische Reflexionsaufgaben zur Beobachtung und Erfassung der eigenen/institutionellen Praxis im Themengebiet.

Damit wird zweierlei erreicht: Die Studierenden kommen vorbereitet und mit spezifischen Fragen in die Präsenzveranstaltung. Die Dozierenden gestalten den Unterricht mit starkem Einbezug der Studierenden bei der Bearbeitung von zentralen Themen und Fragestellungen.

Transferorientierte, selbstorganisierte Nachbearbeitung
Die Nachbearbeitung erfolgt im Hinblick auf die Umsetzung des Gelernten in die Praxis. Die Studierenden organisieren sich in Lern-, Erfahrungs- und Intervisionsgruppen. Sowohl die Studienleitung wie auch die Dozierenden nehmen hier eine wichtige beraterische Funktion wahr.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
24
Bewerber:
k.A.
Gesamtkosten:
CHF 21500

Studiengebühren:

  • je CHF 6500.- pro Modul, CHF 2000.- für das Mastermodul
Zulassungsvoraussetzungen:
  • ein Hochschulabschluss oder Diplom einer eidg. anerkannten Höheren Fachschule.
  • Studierende ohne den geforderten Bildungsabschluss können zugelassen werden, wenn sich die Studierfähigkeit aus einem anderen Nachweis ergibt.

Ich möchte Infomaterial/Broschüre zu diesem Studiengang

Infomaterial zu diesem Programm
Rückruf

Der Anbieter

Berner Fachhochschule BFH – das ist ein attraktives Studienangebot, das sind bestens ausgewiesene Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende und das ist eine Lehr- und Lernumgebung mit moderner Infrastruktur. Dass die Studieninhalte sowohl den Praxis- als auch den Bildungsanforderungen in hohem Masse gerecht werden, zeigt sich in den guten Berufs- und Aufstiegschancen unserer Absolventinnen und Absolventen.

Studienberatung und Information

Kompetenzzentrum Gerontologie
+41 31 848 36 50
Berner Fachhochschule - Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
Hallerstrasse 10
3012 Bern
Schweiz
Dieses Bildungsangebot
auf die Merkliste setzen

copyright 1999 - 2012 | plus Media GmbH | Impressum
Newsroom
Auslandstudienreise nach Rotterdam  [mehr...]
Infos rund um das Studium
Anzeigen zum Thema
Noch keine Einträge vorhanden.