MAS Denkmalpflege und Umnutzung

FH: Berner Fachhochschule - Architektur, Holz und Bau
Ort, Land: Burgdorf, Raum Bern, Schweiz
Organisation: Vollzeit
Abschluss: MAS in 4 Semester
   


Das Studium

Sie arbeiten für die Denkmalpflege oder in der Denkmalpflege und möchten sich weiterbilden? Sie haben als Architektin oder als Architekt mit Altbauten zu tun? Sie möchten lernen, wie man Bauten schonend umnutzt? Willkommen am Departement Architektur, Holz und Bau der Berner Fachhochschule in Burgdorf.

Wir veranstalten Tagungen, organisieren Weiterbildungskurse und bieten ein vollständiges modulares Nachdiplomstudium an. Dieses dauert mindestens zwei Jahre. Von den Nachdiplomstudiengängen an der Universität Genf und an der ETH Zürich unterscheidet sich der unsere durch strikte Beschränkung der Kontaktlektionen auf einen einzigen Wochentag (Freitag 09.00-16.45 Uhr).
Unser Nachdiplomstudium Denkmalpflege und Umnutzung versteht sich als Ergänzung und Weiterführung der Vorlesungen, Übungen und Kolloquien an weiteren Hochschulen.

PD Dr. Dieter Schnell
Mitglied der Studiengangsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Im Bauwesen verlagern sich derzeit die Aufgaben vom Neubau auf das Erhalten und Umnutzen. Die Devise lautet «Reparatur statt Ersatz». Die Probleme von Denkmalpflege und Umnutzung verlangen das Verständnis von Systemen.

Gefragt sind deshalb integrales Denken und Handeln. Holen Sie sich zusätzliches Verständnis, Wissen und Können in benachbarten Disziplinen aus unserem Angebot von Nachdiplomkursen oder im vollständigen Nachdiplomstudium Denkmalpflege und Umnutzung.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Die Studiengänge sind als berufsbegleitende Weiterbildung konzipiert und modular aufgebaut. Sie entsprechen den Richtlinien des Bundes über die Anerkennung von Nachdiplomstudiengängen. Mit der Wahl der Module setzen die Studierenden die Schwergewichte selbst.

Ein Modul zählt 40 Lektionen, d. h. 5 x 1 Tag zu 8 Lektionen. Der zusätzliche Zeitaufwand für das Selbststudium beträgt etwa 40-50 Stunden.

Ein volles Nachdiplomstudium umfasst mindestens 600 Lektionen, d. h. 15 Module. Dazu erbringen die Studierenden 200 Stunden für die Abschlussarbeit. Weil wir nur
an einem Wochentag, am Freitag, unterrichten, dauert das gesamte Nachdiplom-studium mindestens zwei Jahre.

Praxisbezug

Das Nachdiplomstudium Denkmalpflege ergänzt in der Regel ein abgeschlossenes Studium in Architektur, Kunstgeschichte oder in anderen mit Baudenkmälern befassten Berufen und bereitet die Absolventen auf den verantwortungsbewussten, behutsamen und schonenden Umgang mit der gebauten Umwelt vor.
Das Nachdiplomstudium Denkmalpflege ersetzt keine Berufspraxis, führt aber nahe an die Praxis heran. Diese umfasst einen breiten Fächer von Arbeitsfeldern in Fachstellen und in der freien Berufsausübung:
• flächendeckende Inventarisation schutzwürdiger Objekte und Baugruppen
• Ortsbildanalysen
• Analysen von und Expertisen zu Einzelobjekten
• Stadt-, Orts- und Quartierplanung
• Bauen im Kontext
• Projektierung und Leitung von Umbauten, Sanierungen und Restaurierungen.

Das Nachdiplomstudium Denkmalpflege vermittelt Einsichten und Fähigkeiten für die folgenden Aufgaben:
• Dokumentation
• Erkennen und Bewerten von Bausubstanz und von Lösungsmöglichkeiten
• Umgang mit und Erhaltung von Bausubstanz.

Im Mittelpunkt stehen die Bewahrungsstrategien:
• die rechtliche und planerische Steuerung
• die materielle Konservierung
• die Restaurierung
• die wirtschaftliche Sicherung durch Nutzung.

Diese Strategien erheischen die Einübung einer Fächer übergreifenden Zusammenarbeit. Vermittelt werden die Lehrinhalte überwiegend am Beispiel von Bauten und Anlagen der Neuzeit bis zur Gegenwart. Der Unterricht verteilt sich auf Seminare, Übungen, Begehungen, individuelle Arbeiten und deren Kritik.

Sprachangebot und Auslandssemester

verpflichtend: Deutsch
Auslandssemester: möglich
 

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Die Fachhochschule

Raum entwerfen, Raum erbauen, Raum beleben
Das Departement Architektur, Holz und Bau ist eines der sechs Ausbildungsstätten der Berner Fachhochschule und zählt zu den führenden Schweizer Hochschulen im Baubereich sowie im Ingenieurwesen. Sie gilt als Kompetenzzentrum mit sowohl nationaler als auch internationaler Ausstrahlung und Verflechtung. In der Holztechnik misst sie sich als einzige Hochschule dieser Fachrichtung in der Schweiz an internationalen Standards. Ihr angeschlossen sind die Technikerschulen HF Holz Biel, welche Berufsleute aus der Holzbranche weiterbilden.


Studieren an der Schule
Ein Studium am Departement Architektur, Holz und Bau ist abwechslungsreich: Workshops, Exkursionen, Projektstudios, Semester- und Projektarbeiten in Zusammenarbeit mit der Abteilung Forschung und Entwicklung vermitteln einen hohen Praxisbezug. Weil Architektur und Ingenieurwesen vernetzt sind, erhalten Studierende einen umfassenden Einblick in die Tätigkeitsgebiete der gesamten Bauwirtschaft – auf Wunsch in einem Auslandsemester bei internationalen Partnerinstituten. Absolventinnen und Absolventen der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau sind auf dem Markt sehr gefragt.

Die Schwerpunkte in der Lehre am Departement bilden Prozesse, Baumanagement, Fertigungs- und Verfahrenstechnik, Geotechnik sowie Geschossbau.

Die Studienorte Burgdorf (Abteilungen Architektur und Bau) sowie Biel (Abteilung Holz und Technikerschulen HF Holz Biel) bieten ein einmaliges und attraktives Umfeld. Das Departement ist multikulturell, weshalb insbesondere in Biel Wert auf Mehrsprachigkeit (deutsch, französisch, zum Teil englisch) gelegt wird.

Wie sämtliche Schweizer Hochschulen, hat die Schule das Bologna-Abkommen umgesetzt und die bisherigen Fachhochschul- durch Bachelor-Studiengänge ersetzt. Sie sind neu in Module gegliedert und dauern im Vollzeitstudium sechs Semester. Jede Abteilung bietet mehrere Vertiefungsrichtungen an, die eine individuelle Schwerpunktbildung im Studium ermöglichen. Die Leistungen werden nach dem Punktesystem ECTS (European Credit Transfer System) bewertet.

Studieren in Burgdorf

Burgdorf ist kein Dorf, sondern eine Stadt. Die Burg jedoch steht da, bloss nennt man sie Schloss.

Und so geht es mit den Widersprüchen weiter: währschaftes Handwerk und innovatives Hightech, gesunde Natur und vielfältige Kultur, emmentalische Bedächtigkeit und städtische Initiative, lebendige Tradition und dynamische Gegenwart stossen in Burgdorf aufeinander. Und gehen eine harmonische Verbindung ein. Dafür gibt es viele Beispiele.
Quelle: www.burgdorf.ch

Studienberatung und Information

  Sekretariat NDS/NDK
+41 (0)34 426 41 03
  office.ahbbfh.ch
http://www.ahb.bfh.ch
 

Berner Fachhochschule - Architektur, Holz und Bau
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Schweiz
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