Landschaftsarchitektur [NDS]

FH: HSR Hochschule für Technik Rapperswil
Ort, Land: Rapperswil, Ost, Schweiz
Organisation: Berufsbegleitend
Abschluss: Nachdiplomstudium in 3 Semester
   


Das Studium

Das Nachdiplomstudium versteht sich als berufliche Weiterbildung. In einer Zeit des rasanten Wandels ist auch das in der Grundausbildung erworbene Wissen oft kurzlebig geworden. So liefert die berufliche Weiterbildung im Planungs- und Bauwesen wichtige Punkte für die persönliche Wettbewerbsfähigkeit im beruflichen Alltag.

Prof. Peter Petschek
NDS-Leitung

Berufsbild und Karrierechancen

Nachdiplomstudium in 3 Kursmodulen mit Abschlussarbeit
Das Nachdiplomstudium der Abteilung Landschaftsarchitektur an der Hochschule Rapperswil umfasst 3 Kurse, deren Besuch maximal über 3 Jahre verteilt werden kann. Reihenfolge und zeitliche Verteilung für den Besuch der zur Auswahl stehenden Kursmodule wählen Sie frei. Integrierter Bestandteil des Nachdiplomstudiums ist eine Abschlussarbeit, die sich an den 3. Kursbesuch anschliesst.
Nach erfolgtem Abschluss der 3 Kurse entscheidet die Schulleitung auf Antrag der NDS-Kursleitung über Zulassung zum Abschlussprojekt.
Die Abschlussarbeit nach dem 3. Kurs versteht sich als Vertiefung eines Themas, das aus dem Besuch einer der vier Kurse in Absprache mit den Dozenten/Dozentinnen entwickelt wird. (Problemdefinition, Ziel, Methode, Dozent/Dozentin). Zeitlich dehnt sich die Arbeit am Abschlussprojekt über 10 Arbeitswochen hin (200 Stunden). Diese ist am Schluss einem Expertengremium (Dozent/Dozentin, NDS-Kursleitung, externer Experte/Expertin) vorzustellen. Als Betreuer der Abschlussarbeit sind nach Absprache mit der NDS-Kursleitung alle beteiligten Dozenten/Dozentinnen einsetzbar.
Das Nachdiplomstudium gilt dann als erfüllt, wenn bei der abschliessenden Leistungskontrolle (Präsentation der Arbeit und Fragen zur Vorgehensweise) das Resultat «genügend» erzielt worden ist. Bei erfolgreicher Teilnahme an dem Nachdiplomstudium erhalten die Kursteilnehmer das Zertifikat «Nachdiplom Landschaftsarchitektur».

Studienplan und Studienschwerpunkte

3D Computeranimation in Planung und Architektur mit CINEMA 4D - Modul I

3D Computeranimation in Planung und Architektur mit 3ds max - Modul II


Modulinhalte:
Animation, Filmschnitt und Multimediapräsentation sind die Themen der beiden Module. Die Kurse, die sich an Architekten, Bauingenieure, Bauzeichner, Geomatiker, Landschaftsarchitekten und Raumplaner wenden, vermitteln in Kürze (je 80 Lektionen) und zu günstigen Konditionen (je 2'000,- sfr) das notwendige Basiswissen, um Bau- und Planungsprojekte zu visualisieren, zu animieren, zu schneiden (Handycam Filmmaterial) und zu präsentieren (Multimedia CD / Infokiosk). Gearbeitet wird mit Soft- und Hardware, die auch für kleinere und mittlere Büros finanziell tragbar ist. Als Animationssoftware kommen CINEMA 4D oder 3ds max zum Einsatz. Adobe Premiere wird für den Filmschnitt und Macromedia Director für die Multimediapräsentation verwendet. Mittels eines geführten Projektes erlernen die Teilnehmer alle notwendigen Schritte und haben zusätzlich die Möglichkeit an betreuten Projekttagen, das Erlernte zu vertiefen. Die Module sind für Hochschulabsolventen, Bau- und Vermessungszeichner und sonstige Interessierte offen.

"GIS in der Planung"
Geographische Informationssysteme (GIS) werden in Planung und Verwaltung für die Bewältigung einer grossen Informationsfülle, die Untersuchung mehrerer Planungsvarianten und die Ermittlung und Visualisierung von Konfliktbereichen eingesetzt.
Verursacht durch die permanente Weiterentwicklung der Hard- und Software ändern sich das eingesetzte Handwerkszeug, die Methoden/Verfahren und die Projektorganisation. Aus diesem Grund besteht in den Planungsbüros und in der Verwaltung ein ständiger Bedarf an Aus- und Weiterbildung zum Thema GIS.

Projektmanagement für Planerinnen und Planer
Fachleute aus dem Bauingenieurwesen, der Landschaftsarchitektur, der Raumplanung oder dem Umweltbereich werden in Ihrer Arbeit mit komplexen Projekten konfrontiert. Die Zusammenarbeit in Teams, die Verhandlungen mit den Projektpartner aber auch die Kommunikation mit der Öffentlichkeit sind heute Anforderungen, die neben der reinen Fachqualifikation bewältigt werden müssen. Darüberhinaus gilt es die Qualität und die Kosteneffizienz der Arbeit am einzelnen Projekt oder auch im ganzen Betrieb zu sichern.
Mit dem weiterbildenden Kurs «Projektmanagement für Planerinnen und Planer» trägt die Abteilung Landschaftsarchitektur der zunehmenden Nachfrage an einer qualifizierten Weiterbildung im Bereich des Planungs- und Baumanagement Rechnung. In diesem Kurs unterrichten namhafte Dozenten ihrer Spezialgebiete, sie alle weisen einen direkten Bezug zum Planungs- und Baubereich auf.

Gartendenkmalpflege
Was macht den Wert eines historischen Gartens aus? Wie lässt sich dieser Wert erhalten oder wiedergewinnen? Wie interpretiere ich geschichtliche Quellen richtig und wie gehe ich mit dem Gehölzbestand um?

Gärten sind empfindliche Kulturleistungen und verfallen rasch ohne unablässige Pflege. Im Gegensatz zu Gebäuden verändert sich der Garten beständig, wächst und vergeht.
Je älter der Garten, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich von seiner ursprünglichen Gestalt entfernt hat. Gärten werden im Laufe ihrer Geschichte umgestaltet, weiterentwickelt, oder die einstigen gestalterischen Qualitäten werden von der Aura des Alters überstrahlt, schliesslich kann eine malerische Wildnis an die Stelle der klaren Form treten. Ein ausgewachsener Eibenkegel aus der Zeit der Erstanlage mag sich nicht mehr in das historische Gefüge einordnen, erzählt aber authentisch von der Geschichte des Ortes. Die Grenzen zwischen malerischem Altersbild und Verfall des Gartendenkmals sind jedoch fliessend. Unangemessene Nutzung und falsche oder mangelnde Pflege haben zu Schäden geführt. Der Garten hat sich neuen Ansprüchen zu stellen und mit knappen Finanzen zu kämpfen. Wie also mit dem Garten umgehen?
Das Parkpflegewerk ist ein gutachterliches Hilfsmittel, das diese Fragen diskutiert, um eine neue Entwicklungsvorstellung für den Garten zu formulieren, und Wege aufzeigt, dieses Ziel umzusetzen.

Pflanzenverwendung in der urbanen Landschaft
Das Erscheinungsbild der Landschaft ist einem tief greifenden Wandel unterworfen. Städte, Quartiere, Dörfer und Kulturland verschmelzen zu einer komplexen urbanen Landschaft. In diesem dynamischen städtischen Feld wird neben der ökologischen Werstsicherung die Schaffung identitätsstiftender und atmosphärisch dichter Räume zentrales gesellschaftliches Anliegen. Die Vegetation spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Verwendung der Pflanze als Gestaltungsmittel für bildhafte Garten- und Landschaftsentwürfe stehen zusehends auch prozessorientierte Pflanzungsstrategien gegenüber, die bewusst als Regelwerk in die sich entwickelnden urbanen Systeme eingreifen. Einmal mehr stellt sich die Frage nach unserem Naturbild und wie wir dieses im konkreten Fall bei der Gestaltung von urbanen Freiräumen zum Ausdruck bringen.

Gut gerüstet in die berufliche Zukunft

Die HSR vermittelt ihren Absolventinnen und Absolventen das fachliche Wissen und dessen praktische Anwendung für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit. Wichtiges Ziel ist, die Führungsfähigkeiten zu fördern. Studierende lernen eigenständiges, kreatives Arbeiten verbunden mit hoher Selbstorganisation und der Fähigkeit, im Team mitzuarbeiten und ein solches zu führen.

Die Studierenden werden darauf vorbereitet, ethische, ökonomische und ökologische Aspekte in ihre künftige Berufstätigkeit einzubeziehen, die Folgen ihres Handelns zu reflektieren und ihre persönliche Verantwortung wahrzunehmen. Die hohe Qualität der Ausbildung sichert die HSR durch die Vermittlung der notwendigen fachliche Tiefe und einer überdurchschnittlich hohen Allgemeinbildung.

Die Qualität und Aktualität der Grundausbildung, der Weiterbildung, der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung sowie der Lehr- und Lernkultur prägen das Angebot und bürgen für dessen Attraktivität.

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Die Fachhochschule

Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil ist tätig in den Bereichen Technik, Landschaftsarchitektur und Raumplanung. Sie bietet ein attraktives und variantenreiches Studienangebot, gegliedert in sechs Studienrichtungen. Durch die intensive Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen im In- und Ausland und der Wirtschaft belegt die HSR einen bedeutenden Platz in der Landschaft der Fachhochschulen in der Schweiz.
Die HSR fühlt sich verpflichtet, durch eine ständige Anpassung der Lehre und durch eine innovative, den Bedürfnissen der Wirtschaft entsprechenden anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung eine moderne Ausbildungsstätte und ein erstrangiges Kompetenzzentrum zu sein. Dadurch gestaltet sie den Prozess des dauernden Wandels vorausschauend. Offenheit, Vertrauen, aber auch gegenseitige Wertschätzung prägen das Verhältnis zwischen Studierenden und Dozierenden. Die HSR fördert die Chancengleichheit von Männern und Frauen.
Studium und Unterrichtsangebot sind in Module gegliedert. Die einzelnen Module werden mit Kreditpunkten belegt. Das System der Kreditpunkte an der HSR ist mit dem European Credit Transfer System (ECTS) konform. Dieses erleichtert es, den Studiengang innerhalb der Hochschule oder auch die Fachhochschule auf nationaler und internationaler Ebene zu wechseln. Auf dem Kreditsystem baut auch das Prüfungsreglement auf. Erfolgreich ist der Besuch eines Moduls mit Note 4.0 oder darüber.

Studieren in Rapperswil

Rapperswil-Jona ist das Regionalzentrum am oberen Zürichsee und grenzt an die Nachbarkantone Zürich und Schwyz. Rapperswil-Jona hat viel zu bieten: als dynamischer Wirtschaftsstandort attraktive Arbeitsplätze - vor allem im Dienstleistungsbereich - und als Einkaufsziel unzählige Spezialgeschäfte und moderne Einkaufszentren. Die verkehrsarme Altstadt mit historischen Bauten steht unter eidgenössischem Denkmalschutz.

Die Altstadt, die Seepromenade und viele weitere Anlagen laden zum Flanieren und Geniessen ein. Das imposante Schloss aus dem 13. Jahrhundert und das Kapuzinerkloster von 1606 mit einem Stück der alten Stadtmauer sind Zeichen einer bewegten Vergangenheit. Seit 2001 führt wie schon vor Jahrhunderten eine Holzbrücke nach Hurden.
Das kulturelle Leben in Rapperswil-Jona ist bunt und fester Bestandteil des Alltags. Ausstellungen in der „Alten Fabrik“, Feste und Anlässe in den Gassen und auf den Plätzen sowie das alljährliche Festival blues’n’jazz begeistern ebenso wie klassische Konzerte in Kirchen und im Schloss. Das Sport- und Freizeitangebot in Rapperswil-Jona lässt keine Wünsche offen.

Studienberatung und Information

  Edith Villinger
++41 (0)55 222 49 25
  edith.villingerhsr.ch
www.l.hsr.ch
 

HSR Hochschule für Technik Rapperswil
Oberseestrasse 10
CH-8640 Rapperswil
Schweiz
  ++41 (0)55 222 41 11
  ++41 (0)55 222 44 00
  officehsr.ch
  www.hsr.ch
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