Informatik

Anbieter:
Hochschule für Technik Zürich
Ort, Bundesland, Land:
Zürich, Raum Zürich, Schweiz
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
B.Sc. (Bachelor of Science)
Dauer:
8 Semester
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Das Studium

Die Informatik nimmt in der heutigen Wirtschaft und Gesellschaft einen immer breiteren Stellenwert ein: ICT-Anwendungen begegnen uns nahezu überall und sind aus dem täglichen beruflichen und privaten Umfeld nicht mehr wegzudenken. Gut ausgebildete Informatiker tragen einen erheblichen Beitrag am ordnungsgemässen
Betrieb und an der Weiterentwicklung aller ICT-Systeme und
-Anwendun gen. Die Wirtschaft, unterschiedlichste Institutionen und
auch die Verwaltung wären ohne die Informatik und ihre Anwendungen nicht konkurrenzfähig (insbesondere in einem hochtechnologisierten Land wie der Schweiz).
Informatik-Ingenieurinnen und -Ingenieure besetzen anspruchsvolle und verantwortungsvolle Stellen, die viel Know-How und
Selbstständigkeit erfordern. Dabei steigen die Anforderungen der
erforderlichen Qualifikationen kontinuierlich. Informatikerinnen und
Informatiker sind beispielsweise tätig in der Administration und Weiterentwicklung komplexer ICT-Systeme, im gesamten Spektrum der Applikationsentwicklung in unterschiedlichsten Anwendungsgebieten oder der Prozessentwicklung und Optimierung im Verwaltungs- und Produktionsumfeld. Sie sind aber auch insbesondere als Projektleiterin oder Projektleiter und in der Entwicklung tätig, wenn es um die Entwicklung oder Integration neuer Produkte geht.
Als qualifizierte Fachingenieurin bzw. Fachingenieur oder Projektleiterin bzw. Projektleiter ist es notwendig, sich fortwährend
den Neuerungen zu stellen und sich damit auseinanderzusetzen.
Eine solche stetige Weiterentwicklung, bei der Sie das berufsbegleitende Studium in Informatik an der HSZ-T unterstützen kann, verleiht Ihnen eine attraktive Position auf dem schweizerischen
und internationalen Arbeitsmarkt.
Neben den allgemeinen Grundlagen in der Breite werden in ausgewählten Fachgebieten analytische, kreative und konstruktive Fähigkeiten zur Neu- und Weiterentwicklung von ICT-Systemen und -Methoden gefördert. Das Studium soll Ihnen eine erfolgreiche Tätigkeit über Ihr gesamtes Berufsleben ermöglichen; deshalb werden nicht nur gegenwartsnahe Inhalte vermittelt, sondern ebenfalls Konzepte und Methoden, die über aktuelle Trends hinaus Bestand ha-
ben. Auch wenn der Schwerpunkt auf der praxisnahen Berufsbefähigung liegt, garantiert die inhaltliche Ausgewogenheit und fundierte mathematische und naturwissenschaftliche Grundausbildung auch eine Fortsetzung Ihrer Weiterbildung in einem aufbauenden Masterstudium.


Olaf Stern, Dr.-Ing., Dipl. Informatiker Uni
Studiengangsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Sowohl in der Schweiz, als auch im Ausland ist der Stellenmarkt für gut ausgebildete Informatiker sehr attraktiv. Wenn Sie in diese spannende Berufswelt einspringen möchten, können Sie an unserer Hochschule im Fachbereich Informatik eine solide Grundausbildung zur Informatik-Ingenieurin FH / zum Informatik-Ingenieur FH durchlaufen. Ferner stehen Ihnen Nachdiplomkurse, Nachdiplomstudien und Seminare für Ihre persönliche und fachliche Entwicklung offen. Unser Fachbereich und die angewandte Forschung und Entwicklung arbeiten eng mit anderen Forschungsinstitutionen und der Industrie zusammen, woraus sich interessante Studentenprojekte ergeben.

Unser Ausbildungsziel deckt sich mit dem klaren Bedarf der Wirtschaft, Informatik-Ingenieurinnen und Informatik-Ingenieure mit einem breiten Ausbildungsspektrum und guten Wirtschaftskenntnissen einzusetzen. Fachleute, die bei uns studiert haben, sind an der Informatikfront, d.h. in der Entwicklung von Anwendungssystemen, Embedded Systems, Systemadministration etc. tätig, übernehmen aber auch als Bindeglied zu Wirtschaftsfachleuten wertvolle Funktionen. Sie können Ihre Kompetenz auf beiden Seiten, der betriebswirtschaftlichen und der technischen, ganz in den Dienst der Betriebe stellen.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Unterrichtsform
Der Unterricht wird in Form von Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Selbststudium inklusive Projekt- und Semesterarbeiten sowie der Bachelorarbeit durchgeführt.

Prüfungen
Alle Kurse werden mit einer Leistungsbewertung abgeschlossen; durch Prüfungen während des Semesters und auch in zeitlich abgesetzten Prüfungswochen am Ende des Studienjahres bzw. des Semesters.

ECTS-Kreditpunkte
Sämtliche Kurse sind über ECTS-Punkte (European Credit Transfer System) indexiert. Für den erfolgreichen Abschluss des Studiums werden 180 ECTS-Punkte benötigt, davon können maximal 30 ECTS für die einschlägige Berufstätigkeit angerechnet werden. Für diese Anerkennung ist eine Tätigkeit im ICT-Umfeld mit mindestens 50% erforderlich.
Credits von anderen Hochschulen für gleichwertige Leistungen werden nach individueller Prüfung anerkannt (diese Regelung gilt auch für Interessierte mit vergleichbarer Qualifikation, die eine Aufnahme «sur dossier» beantragen können).

Unterrichtsmethode
Grundsätzlich orientieren sich die Unterrichtsmethoden an den aktuellen didaktischen Konzepten. Im berufsbegleitenden Studium an der HSZ-T werden die Studierenden mit ihren beruflichen Erfahrungen als aktive Partner betrachtet. Dabei werden Lernfähigkeit, Selbstständigkeit und Kreativität gefördert. Der Unterricht erfolgt vorwiegend in kleinen Klassen. Diese kleinen Klassen (12 - 24 Studierende) ermöglichen einen intensiven Austausch mit der oder dem Dozierenden und effizi entes Lernen. In ausgewählten Veranstaltungen wird die soziale Kompetenz gezielt durch Teamarbeiten gefördert.
Moderne Lernplattformen unterstützen die Unterrichtsformen. Im Rahmen der Bologna-Reform wird dem geführten und individuellen Selbststudium mehr Gewicht beigemessen.

Studiendauer
Das berufsbegleitende Bachelor-Studium dauert an der HSZ-T vier Jahre und unterteilt sich in die ersten beiden Studienjahre und das Fachstudium.

Praxisbezug

Die Kernkompetenz der Hochschule für Technik Zürich (HSZ-T) ist die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung auf Fachhochschul-Niveau. Diese Kompetenz basiert auf einer 88-jährigen Erfahrung in der Diplomausbildung von Ingenieuren/Innen und Architekten/Innen.
Die Nachhaltigkeit dieses Modells beruht auf den folgenden Erfolgsfaktoren:
Erfolgsfaktor - Berufsbegleitend studieren
Der Studiengang ist spezifisch auf die berufsbegleitende Ausbildung
ausgelegt. Die Studierenden führen eine berufliche Tätigkeit in der Wirtschaft auf dem Gebiet der Informatik aus. Das Arbeitspensum sollte mindestens 50% betragen. Die Schulleitung empfiehlt, 70 - 80% nicht zu überschreiten.
Die gleichzeitig mit dem Studium wahrgenommene berufliche Tätigkeit ist ein wichtiges Element in der Ausbildung, welches auch in der Anerkennung der beruflichen Tätigkeit als Studienleistung zum Ausdruck gebracht wird. Sie ermöglicht dem Studierenden eine ständige Rückkoppelung und Verifizierung des Gelernten, was das Verständnis und den Lerneffekt nachhaltig unterstützt und verbessert.

Erfolgsfaktor - Praxisnähe
Die Dozierenden an der HSZ-T sind hauptberuflich in der Industrie, der Dienstleistung, der Wirtschaft oder der Forschung tätig und engagieren sich zusätzlich für die Lehre. Dies hat den Vorteil, dass sie neben der Vermittlung der theoretischen Kenntnisse einen Unterricht erteilen, der sich auf die eigene aktuelle Berufserfahrung stützt. Mit diesem Praxisbezug wird der stetige Wissenstransfer garantiert, der u.a. auch in Bachelorarbeiten mit aktuellen Themen aus der Industrie und Wirtschaft umgesetzt wird. Die Aufgabenstellung der Bachelorarbeiten kann auch in Koordination mit dem Bereich anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung der HSZ-T oder anderer Hochschulen erarbeitet werden.

Dieses bewährte, duale System garantiert eine aktuelle und
praxisbezogene Fachhochschulausbildung, die vollumfänglich
auf die Berufsbefähigung ausgerichtet ist. Die Diplome sind eidgenössisch anerkannt und entsprechen internationalen Anforderungen. Sie werden mit entsprechenden ECTS-Kreditpunkten (European Credit Transfer System) gemäss dem Bologna-Konzept bewertet.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.

Für die prüfungsfreie Studienaufnahme wird eine Berufsmaturität in Verbindung mit einer beruflichen Grundausbildung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf oder einer eidgenössisch anerkannten
Maturität mit einem Jahr einschlägiger Berufspraxis verlangt. Für Bewerberinnen bzw. Bewerber mit vergleichbaren Qualifikationen ist eine Aufnahme «sur dossier» möglich.

Ein Eintritt kann auch über das Zulassungsstudium erfolgen.

Zulassungsstudium (angeboten im Auftrag der HSZ-T durch die Stiftung Juventus-Schulen).
Falls Sie eine technische Berufslehre ohne Berufsmaturität oder Berufsmittelschule abgeschlossen haben, können Sie ein neunmonatiges Zulassungsstudium absolvieren. Nach bestandener Abschlussprüfung
steht Ihnen die Immatrikulation ins 1. Semester des modularen BachelorStudiums offen.

Aufnahme in ein höheres Semester
Wenn Sie an einer anderen Hochschule eingeschrieben waren, kann eine Aufnahme in ein höheres Semester unter Berücksichtigung Ihrer bisherig erzielten Leistungen unter Anrechnung der ECTS-Punkte anderer Hochschulen erfolgen. Über eine solche Aufnahme entscheidet abschliessend die Schulleitung gemeinsam mit dem Leiter des Studiengangs aufgrund einer persönlichen Besprechung mit der Bewerberin bzw. dem Bewerber.

Studien- und Prüfungsordnung
In der vom Schulrat genehmigten Studien- und Prüfungsordnung sowie den ergänzenden Reglements sind die Bestimmungen für das BachelorStudium abschliessend verbindlich geregelt.

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Informationsmaterial

Der Anbieter

Die Hochschule für Technik Zürich verfügt über eine langjährige Kompetenz in der berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung für Ingenieure und Architekten. Die Dozierenden sind in wichtigen Positionen in der Wirtschaft tätig und engagieren sich für den Lehrauftrag nebenberuflich. Dieses bewährte System garantiert eine aktuelle und praxisbezogene Fachhochschulausbildung.

Studieren in Zürich

Zürich ist im Herzen von Europa gelegen. Die Stadt am Zürichsee mit Sicht auf die Schweizer Alpen ist in nur 10 Minuten vom internationalen Flughafen aus erreichbar. In Zürich ist eben alles etwas kleiner - umso grösser ist das Angebot.

Das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Ob Sie Lust auf typisch schweizerische Speisen haben oder ob Ihnen nach internationaler Küche zumute ist, Zürich beherbergt Esskulturen, von hoher gastronomischer Qualität. Ein vortreffliches Weinangebot, eine Vielzahl von Bars und Trendlokalen und die typischen Strassencafés und Gartenwirtschaften runden das Angebot ab.

Den Nachtschwärmern stehen alle Möglichkeiten offen bis in die frühen Morgenstunden, denn am Wochenende sind über 300 Lokale auch nach Mitternacht geöffnet. Sie haben die Wahl zwischen einer Vielfalt von Parties und Clubs, wo In-DJ's der Welt Grooves von House, Techno über Latin bis Acid Jazz auflegen. Und wer's gern etwas ruhiger hat, findet dies in einer der zahlreichen Open-air-Bars (im Sommer).

Quelle: www.zuerich.com

Hochschule für Technik Zürich
Lagerstrasse 45
8021 Zürich
Schweiz
+41 43 268 25 22
+41 43 268 25 30
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