Elektro- und Kommunikationstechnik

Anbieter:
Berner Fachhochschule Technik und Informatik
Ort, Bundesland, Land:
Burgdorf + Biel, Raum Bern, Schweiz
Typ:
Vollzeit und Berufsbegleitend
Abschluss:
B.Sc. (Bachelor of Science)
Dauer:
6 Semester
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Das Studium

Als Elektroingenieurin oder -ingenieur planen Sie Systeme und Anlagen, entwickeln und verkaufen solche, schulen Anwendende und leiten Projekte. Das Studium umfasst nebst klassischer Elektrotechnik auch aktuelle Elektronik und Mikroelektronik, Computertechnik, Signalverarbeitung, ICT, alternative Energien, Automation und anderes mehr. Grosses Gewicht erhält die technische Informatik. Selbstverständlich erwerben Sie fundierte mathematische und naturwissenschaftliche Kenntnisse und bauen Ihre sprachlichen, wirtschaftlichen und sozialen Kompetenzen gezielt aus.

Im letzten Studiendrittel wählen Sie eine der vier Vertiefungsrichtungen Energiesysteme, Mechatronik, Tele- kommunikation oder Technische Informatik. Sie können aber auch Ihr persönliches Vertiefungsprofil aus dem breitgefächerten Modulangebot selbst zusammenstellen. Den praktischen Aspekt der Tätigkeit erfahren und erleben Sie in Praktika und Projektarbeiten. Diese sind eng mit den Theoriemodulen sowie Projektmanagement und Systemengineering
verknüpft.


Alfred Kaufmann
Fachbereichsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Das moderne Berufsbild der Elektroingenieurin und des Elektoingenieurs ist geprägt durch die Vernetzung von Informations- und Kommunikationstechnologie, Mikroelektronik sowie elektrischer Energietechnik. Elektroingenieurinnen und -ingenieure arbeiten selten nur in einem einzigen Fachgebiet. Viel häufiger sind Verknüpfungen verschiedener Gebiete. Dazu einige Beispiele:

  • Energietechnische Anlagen mit hohen Spannungen und Strömen werden über Glasfasern gemessen und gesteuert. Dazu sind Telekommunikationstechniken, aufwendige Informatikprogramme, spezielle Mikroelektronikschaltungen und Signalprozessoren mit entsprechender Software notwendig.
  • Automationsanlagen werden über Feldbusse gesteuert und miteinander verknüpft. Die dazugehörenden Regler und intelligenten Sensoren enthalten digitale Signalprozessoren und spezielle Controller. Konfiguration und Wartung erfolgen drahtlos über eine 2,4-GHz-Bluetooth-Verbindung und über das Internet mit IP-Verbindungen.
Dank ihrer umfassenden Grundausbildung sind Elektroingenieurinnen und Elektroingenieure in der Lage, sich den Herausforderungen zu stellen, die sich aus solchen interdisziplinären Arbeitsgebieten ergeben.
Mögliche Tätigkeitsfelder
  • Entwicklung, Produktion, Inbetriebsetzung, Betrieb und Wartung von Geräten, Einrichtungen und Anlagen
  • Simulation von Schaltungen, Systemen und Prozessen
  • Marketing und Verkauf
  • Planung, Beratung und Schulung
  • Projektleitung und Management
Die beruflichen Laufbahnen von Elektroingenieurinnen und Elektroingenieuren sind ausgesprochen individuell und vielseitig. Elektroingenieurinnen und -ingenieure zählen heutzutage zu den begehrtesten Fachkräften.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Die Module des Bachelor-Studiengangs Elektro- und Kommunikationstechnik sind in 4 Qualifikationsgruppen aufgeteilt:

  • A: Sprachen und Wirtschaft
  • B: Mathematik und Naturwissenschaften
  • C: Technische Grundlagen
  • D: Vertiefung
Es gibt obligatorische Module, Wahlpflichtmodule und Wahlmodule. Obligatorische Module sind in jedem Fall zu besuchen. Bei Wahlpflichtmodulen besteht die Pflicht, eine bestimmte Anzahl von Modulen aus einem grösseren Angebot zu besuchen. Zudem können in jeder Qualifiktationsgruppe maximal zwei freiwillige Wahlmodule angerechnet werden.

Folgende vier technische Vertiefungsrichtungen werden angeboten:
  • Elektrische Energietechnik
    (Elektrizitätsversorgung, Hochspannungstechik und Neue Energietechnologien)

  • Mechatronik
    (Moderne Stromversorgungen, Antriebssysteme und Automatisierungstechnik)

  • ICT
    (Telecom-Elektronik, Telecom-Netze, Drahtlose Kommunikationssysteme)

  • Technische Informatik
    (Objektorientierter SW-Entwurf, System on Chip Design, Echtzeit-Betriebssysteme)
Jede Vertiefungsrichtung besteht aus drei Vertiefungsmodulen, wobei maximal ein Vertiefungsmodul durch ein zulässiges alternatives Vertiefungsmodul ersetzt werden darf. Zudem muss die Projektarbeit 2 und die Bachelor-Thesis in einem dieser drei Vertiefungsmodule geleistet werden. Je nach Studierendenzahl kann nicht jedes Vertiefungsmodul an beiden Standorten durchgeführt werden, so dass eine gewisse Mobilität der Studierenden unerlässlich ist.

Praxisbezug

Als Bachelor-Student(in) erhalten Sie interessante Einblicke in die Forschungsfelder der Elektro- und Kommunikationstechnik, wie

Mobile lnformationsgesellschaft

  • Mobile Kommunikationstechnologien (Innovative Konzepte und Lösungen in mobilen Applikationsbereichen. Hard- und Softwarelösungen, z.B. zur Vernetzung oder für die Planung moderner Kommunikationssysteme)
Energie, Verkehr, Mobilität
  • Dezentrale und mobile Energiesysteme (Dezentrale und mobile Bereitstellung von Energie und ihre Verteilung. Förderung von erneuerbaren und nachhaltigen Energieträgern durch Entwicklung neuartiger Energiewandler und Energiespeicher)
  • Fahrzeugbau (Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge, Leichtbau- und Langsamfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Kommunal-, Spezial- und Behindertenfahrzeuge sowie Betriebs- und Verkehrssicherheit.)
Mechatronik, Mikroelektronik und Signalverarbeitung
  • Embedded Systems, RF-ID, biometrische Sensoren, Signal- und Bildverarbeitung

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.
Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.

Für die Aufnahme des Studiums der Elektro- und Kommunikationstechnik genügen eine abgeschlossene, dem gewählten Studiengang verwandte Berufslehre (siehe unten) und eine eidgenössisch anerkannte Berufsmatur.

Wer keine einschlägige Berufslehre absolviert hat, muss vor Studienantritt ein in der Regel zwölfmonatiges, geregeltes und qualifizierendes Praktikum in einem dem studiennahen Beruf nachweisen. Praktikumsplatz und geplantes Arbeitsprogramm müssen vor Antritt des Praktikums durch den Fachbereich Elektro- und Kommunikationstechnik bewilligt werden. Ausnahmsweise kann eine berufliche Tätigkeit (ganz oder teilweise) auch nachträglich durch den Fachbereich Elektro- und Kommunikationstechnik anerkannt werden.

Sprachangebot und Auslandssemester

verpflichtend:
Deutsch, Französisch
Auslandssemester:
möglich

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Informationsmaterial

Der Anbieter

Die Berner Fachhochschule ist eine der sieben Schweizer Fachhochschulen. Ihre Diplome werden europaweit als Hochschulabschlüsse anerkannt. Das Departement Technik und Informatik (HTI) erbringt ihre Leistungen in Biel, Burgdorf und Bern.

Wie es Ihnen gefällt: Die BFH-TI bietet Vollzeit- und Teilzeit-Studiengänge an. Ein breites Weiterbildungsangebot hilft Ihnen zudem, am Puls der Zeit zu bleiben. Über die angewandte Forschung und Entwicklung (aF+E) wird ein enger Kontakt mit anderen Hochschulen und der Industrie geknüpft.

Studieren in Burgdorf + Biel

Tradition, Innovation, Hightech, währschaftes Handwerk, gesunde Natur, vielfältige Kultur, emmentalische Bedächtigkeit, städtische Initiative und dynamische Gegenwart stossen in Burgdorf aufeinander und gehen eine harmonische Verbindung ein.

www.burgdorf.ch

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www.biel-seeland.net

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Quellgasse 21
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