Elektro- und Informationstechnik

FH: FH Nordwestschweiz - Hochschule für Technik
Ort, Land: Windisch, Nordwest, Schweiz
Organisation: Vollzeit
Abschluss: BSc (Bachelor of Science)
Dauer: 6 Semester


Das Studium

Ab Herbst 2006 wird der Bachelor-Studiengang Elektro- und Informationstechnologie der Hochschule für Technik Nordwestschweiz in Windisch angeboten.

Auslöser für die neuen Studiengänge ist die Bologna-Deklaration und die darauf ausgelöste Bologna-Reform. An der FH Aargau nahmen wir diese Reform zum Anlass, unsere Ausbildung neu auszurichten. Während früher an den Schulen v.a. die Fachkompetenzen gefördert wurden und die anderen Kompetenzen sich eher nebenbei entwickelten oder gar deren Ausbildung an das Berufsleben delegiert wurde, liegt heute bei uns der Fokus explizit auf allen vier Kompetenzbereichen (vgl. auch Studienziele):
  • Fachkompetenzen (technisches Wissen, Sprachfertigkeit, betriebswirtschaftliche Kenntnisse usw.)
  • Methodenkompetenzen (Arbeitstechnik, Benutzung von Tools, Informationsbeschaffung und -Weitergabe, Projekt- und Prozessorientierung usw.)
  • Sozialkompetenzen (Team-, Konflikt-, Kritik-, Kommunikationsfähigkeit usw.)
  • Selbstkompetenzen (Selbständigkeit, Flexibilität, Belastbarkeit, Lernfähigkeit, Zuverlässigkeit usw.)

Prof. Dr. Martin Meyer
Studiengangsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Die Elektrotechnik ist eine ausgesprochen universelle Ingenieurwissenschaft und genau darum so bedeutungsvoll. Die Kehrseite der Universalität ist die Abstraktheit: In der Elektrotechnik arbeitet man mit unsichtbaren Grössen. Teamarbeit mit Fachleuten aus anderen Wissenschaften, der Chemie, der Medizin usw. prägt den Alltag unserer Absolventinnen und Absolventen. Kommunikations- und Abstraktiosfähigkeit sind also gefragt. Neugier, Phantasie, Kreativität und Durchhaltewillen sind die treibenden Kräfte für innovative Leistungen. All dies lernt man nicht nur während des Studiums, man muss es während des ganzen Lebens perfektionieren – motiviert durch Spass an der Technik, Spass an der Teamarbeit, Spass an der Herausforderung, Spass am eigenen Erfolg.

Tätigkeitsgebiet:
Die Zeiten eines Daniel Düsentrieb, der sein Leben in einem Laborkeller fristete, sind längst vorbei. Heutige Ingenieurinnen und Ingenieure sind Teamworker, die beispielsweise in folgenden Bereichen tätig sind:
  • Forschung und Entwicklung
  • Produktion und Inbetriebsetzung
  • Engineering und Projektleitung
  • Beratung, Schulung und Verkauf
  • Management und Verwaltung

    Diese Vielfalt an Einsatzgebieten und Arbeitsinhalten ermöglicht es, eigene Stärken gezielt einzusetzen. Die Laufbahnen der Absolventinnen und Absolventen gestalten sich ausgesprochen individuell. Oft schon bald nach dem Studium ist auch Führungsverantwortung gefragt.

  • Studienplan und Studienschwerpunkte

    Die Fachausbildung läuft dreistufig ab:
    Erstes Studienjahr: Vermittlung der langfristig gültigen Grundlagen
    Zweites Studienjahr: Verbreiterung der Fachgrundlagen mit Wahlmöglichkeiten
    Drittes Studienjahr: Vertiefung der Fachkenntnisse (Spezialisierung).

    Der Akzent liegt auf der Methodik und nicht im Inhalt, der Studierende hat grosse Wahlfreiheit. In jedem Semester bearbeiten die Studierenden Projekte in Teams variabler Grösse. Diese Projektausbildung ist ein Markenzeichen der FHA Technik.

    Studiengangübergreifend findet die Ausbildung im sog. Kontextbereich statt (Englisch, Deutsch, Betriebswirtschaft usw.). Zusätzlich werden diese Themen auch im Zusammenhang mit den Projekten bearbeitet.Das 5. Semester können Sie auch an einer ausländischen Hochschule verbringen. Dazu bestehen Abkommen mit Partner-Hochschulen.

    a) Technische Grundlagen:
    - Mathematik und Physik
    - Elektrotechnik, Elektronik, Digitaltechnik, Informatik
    - Anwendung von modernen Tools (v.a. Software).

    b) Kurse aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften:
    - Kultur und Kommuniklation
    - Englisch
    - Betriebswirtschaft

    c) Einführungen in die Fächer des Vertiefungsstudiums:
    - Signale und Systeme
    - Elektrische Energietechnik
    - Leistungselektronik und Antriebstechnik
    - Regelungstechik und Automation
    - Kommunikationstechnik

    Das Grundstudium bildet ein langfristiges Kapital, weil dessen Inhalte nicht so rascher Änderung unterworfen sind wie diejenigen der Vertiefungsrichtungen. Der Aufbau des Grundstudiums ist für alle Studierenden weitgehend identisch. Es schliesst mit der zweiten Vordiplomprüfung ab.

    Das Vertiefungsstudium bietet jedem Studierenden die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung. Zur Auswahl stehen vier Vertiefungsrichtungen:
  • Power Processing (Energietechnik)
  • Mikroelektronik und Sensorik
  • Telekommunikation
  • Signale und Systeme (an der FHBB)

  • Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

    Vollzeit:  
    Studienplätze: k.A.  
    Bewerber: k.A.  
     
    Für Studienanwärterinnen und -anwärter ohne Berufsmatur führt die FHA Technik jedes Jahr eine zweitägige Aufnahmeprüfung durch. Die Aufnahmeprüfung umfasst die für die technischen Studiengänge relevanten Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Physik.

    Sprachangebot und Auslandssemester

    Auslandssemester: erwünscht
      An der Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz FHA sind Studien im Ausland Tradition, denn auch die Bildung ist den Gesetzen und Zwängen der Globalisierung unterworfen. Mehr denn je ist es deshalb wichtig, dass sich Führungskräfte auf einer internationalen Ebene bewegen können.
    Studiensemester oder Nachdiplomstudien im Ausland - in Europa, den USA, in Asien oder in Australien - können zu einem wesentlichen Schritt im Aufbau einer erfolgreichen Karriere eines Fachhochschulabsolventen oder einer Fachhochschulabsolventin werden.

    Ich möchte Infomaterial/Broschüre zu diesem Studiengang

    Anrede:
    Vorname:
    Name:
    Strasse:
    Plz/Ort:
    Land:
    Telefon:
    e-Mail:
    Ich will: Informationsmaterial
    Sonstiges:


    Die Fachhochschule

    Die Hochschule für Technik der FH Nordwestschweiz fasst die technischen Departemente der bisherigen drei Teilschulen zusammen:
    • das Departement Technik der FHA,
    • Teile des Departements Industrie der FHBB und
    • den Bereich Technik der FHSO.
    Standort der neuen Hochschule für Technik ist mittelfristig Brugg-Windisch.

    An der HTNW werden rund 1200 Studierende in 6 Studienrichtungen ausgebildet. Die neuen Bachelor-Studiengänge werden ab Herbst 2006 ausschliesslich in Windisch angeboten. In 10 Instituten erbringen rund 200 Mitarbeitende angewandte Forschung und Entwicklung und Dienstleistungen für die Industrie. Das hier in der Praxis aufgebaute und verfügbare Wissen fliesst direkt in die Aus- und Weiterbildung von Studierenden und Berufsleuten ein.

    Studieren in Windisch

    Dank einer zentralen, äusserst verkehrsgünstigen Lage und entsprechenden Räumlichkeiten und Anlagen wird Windisch landesweit als Tagungs- und Kursort geschätzt. Für Versammlungen und Vorträge stehen vor allem die Räumlichkeiten der HTL, für sportliche Anlässe eine grosszügige Sporthalle mit angegliederter, öffentlicher Sauna und für Volksfeste aller Art das eindrückliche Oval des Amphitheaters zur Verfügung.Freudig erwähnt werden dürfen auch die Königsfelder Festspiele, welche dank ihres hohen künstlerischen Gehaltes auch viele ausserkantonale und ausländische Besucher anziehen.Eine Beschreibung der Gemeinde Windisch wäre unvollständig, würde man die eindrücklichen Schönheiten der Landschaft unerwähnt lassen. Das Mündungsgebiet von Aare und Reuss offenbart dem stillen Betrachter ein Bild von seltener Harmonie und Ruhe. Quelle:http://www.windisch.ch

    FH Nordwestschweiz - Hochschule für Technik
    Steinackerstrasse 5
    5210 Windisch
    Schweiz
      +41 56 462 44 11
      +41 56 462 44 15
      info.technikfhnw.ch
      www.fhnw.ch
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