DAS Demenz und Lebensgestaltung

Anbieter:
Berner Fachhochschule - Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
Ort, Bundesland, Land:
Bern, Raum Bern, Schweiz
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
DAS (Diploma of Advanced Studies)
Dauer:
4 Semester
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Die Ausbildung

In der Schweiz leben zurzeit rund 100 000 Menschen mit einer Demenzerkrankung. Rund sechzig Prozent werden zu Hause, die anderen vierzig Prozent in Pflegeheimen betreut. Demenz in ihren unterschiedlichen Formen und Stadien bildet eine grosse Herausforderung für Betroffene und Angehörige, ebenso für behandelnde, betreuende und beratende Fachleute, für Institutionen sowie für die Gesellschaft als Ganzes.

Der Studiengang vermittelt aktueller Wissenschaft und Praxis entsprechendes, innovatives Fach- und Gestaltungswissen. Ein interprofessioneller Ansatz verbindet medizinische, pflegerische, gerontologische, psychologische, sozialwissenschaftliche und gesellschaftliche Sichtweisen und schliesst die ethische Reflexion mit ein. Durch diesen mehrperspektivischen Ansatz werden Voraussetzungen für die Gestaltung einer optimalen Betreuungsqualität in einem konstruktiven Zusammenwirken der verschiedenen familiären, sozialräumlichen und institutionellen Bezugspersonen geschaffen. Damit wird die Kompetenz gefördert, Angehörige, Freiwillige sowie Fachleute wirksam zu unterstützen und zu entlasten.


Elsmarie Stricker
Studiengangsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Sie sind in der Lage, sich wirksam für die Weiterentwicklung aller Aspekte der Lebensgestaltung im Kontext Demenz einzusetzen und damit die Lebensqualität zu fördern von Menschen mit Demenz, deren Angehörigen sowie von freiwilligen und professionellen Betreuungspersonen. Sie qualifizieren sich für verantwortungsvolle Aufgaben in:

  • Behandlung,
  • Beratung,
  • Bildung,
  • Betreuung sowie
  • Begleitung.
Zielgruppe:
Leitungspersonen und Fachleute, insbesondere aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, welche im Aufgabenfeld Demenz tätig sind und dieses mitgestalten und weiterentwickeln wollen.

Ausbildungsschwerpunkte

Inhalte:

Sie setzen sich mit neustem Wissen zum Thema Demenz in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen und mit relevanten ethischen Fragestellungen auseinander. Sie reflektieren individuelle und institutionelle Konzepte für die Beratung, Begleitung, Betreuung von Menschen mit Demenz, entwickeln solche neu oder weiter.

Sie beschäftigen sich mit Fragen einer validierenden, personenzentrierten Grundhaltung, mit der Alltagsgestaltung von Betroffenen und Angehörigen sowie mit dem sozialen, räumlichen, materiellen und rechtlichen Umfeld.

Sie erhalten Instrumente für Konzept- und Führungsarbeit im Hinblick auf eine demenzfreundliche Kulturgestaltung in Institutionen.

Praxisbezug

Als erwachsene Person lernen Sie nicht in der Hochschule, sondern in Ihrer Berufspraxis. Die folgenden Didaktikformen unterstützen Sie, die im Kontaktstudium vermitteln Inhalte bestmöglich in Ihren eigenen Berufsalltag umzusetzen:

  • Reflexionsaufgaben im Voraus: Zur Unterstützung des Praxisbezugs erhalten Sie vor den Lehrveranstaltungen Aufgaben zur Beobachtung und Erfassung kursbezogener Aspekte Ihrer Praxis.
  • Selbst organisierte Gruppenarbeit: Intervision oder kollegialer Beratung ist eine effektive Beratungsform unter Gleichgestellten zur Entwicklung von Praxislösungen anhand der vermittelten Inhalte.
  • Praxistransfer: Der Transfer der Kursinhalte in die Praxis erfolgt im Rahmen Ihrer aktuellen beruflichen Herausforderungen. Dieser Leistung ist i.d.R. in Form von schriftlichen Berichten zu dokumentieren und/oder in Präsentationen vorzustellen.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.
Gesamtkosten:
CHF 13'800

Zulassungsvoraussetzungen:

  • Hochschulabschluss oder Diplom einer eidg. anerkannten Höheren Fachschule
  • mindestens zwei Jahre einschlägige Berufserfahrung
  • Zusätzlich wird eine berufliche Tätigkeit mit von Demenz betroffenen Menschen (Menschen mit Demenz, Angehörige und/oder Fachpersonal) während des Studiengangs vorausgesetzt und ermöglicht eine kontinuierliche Reflexion von Theorie, Ethik, Praxis sowie der eigenen Gundhaltung.
Personen ohne den geforderten Abschluss können zugelassen werden, wenn sich die Studierfähigkeit aus einem anderen Nachweis ergibt.

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Der Anbieter

Berner Fachhochschule BFH – das ist ein attraktives Studienangebot, das sind bestens ausgewiesene Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende und das ist eine Lehr- und Lernumgebung mit moderner Infrastruktur. Dass die Studieninhalte sowohl den Praxis- als auch den Bildungsanforderungen in hohem Masse gerecht werden, zeigt sich in den guten Berufs- und Aufstiegschancen unserer Absolventinnen und Absolventen.

Bern

Die Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) liegen im Herzen der Schweiz - im idyllischen Kanton Bern.

Stadt und Region Bern wie auch die weiteren Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) bieten ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten sportlicher und kultureller Natur.

Die Stadt Bern bietet zudem zahlreiche Museen und Galerien vom Zentrum Paul Klee über das Schweizerische Schützenmuseum bis hin zum Einstein-Haus. Auch in allen größeren Zentren der Region finden sich renommierte Kunsthäuser. In Tierparks und botanischen Gärten, bei Schlossbesuchen, Festivals und weiteren kulturellen Veranstaltungen können Studierende und Mitarbeitende den Alltag hinter sich lassen.

Ausbildungsberatung und Information

Barbara Kläfiger
+41 31 848 36 70
Berner Fachhochschule - Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
Schwarztorstrasse 48
3008 Bern
Schweiz
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