CAS in nachhaltigem Bauen ENBAU

Anbieter:
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Länder:
Raum Bern
Nordwest
Zentral
Raum Zürich
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
CAS (Certificate of Advanced Studies)
Dauer:
1 Semester
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Die Ausbildung

Dieses Weiterbildungsangebot soll einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Gebäudebereich leisten, die Wettbewerbsfähig- keit der Schweiz fördern und die Auslandabhängigkeit beim Im- port von Energie vermindern. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung der CO2-Reduktionen gemäss CH-Verpflichtung im Kyoto-Protokoll geleistet.

Dieses CAS ist als einziges obligatorisch und bildet die Grundlage von EN Bau. Hier lernen Sie, Bauprojekte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu beurteilen. Sie lernen die Kriterien kennen für die Beurteilung von Baustoffen, Konstruktionen und Energiesystemen.

Sie erhalten vertieften Einblick in die aktuellen Standards und Methoden und lernen, wie Sie Zielsetzungen und Argumente für nachhaltiges Bauen gut formulieren. Die vermittelten Konzepte werden durch Analyse und Besichtigung von zeitgemässen Bauten diskutiert und vertieft.

Dieses Weiterbildungsangebot ist eine Kooperation von 5 Hochschulen:

  • Berner Fachhochschule – Architektur, Holz und Bau
  • Fachhochschule Nordwestschweiz – Institut Energie am Bau
  • Hochschule Luzern – Technik & Architektur
  • HTW Chur – Hochschule für Technik und Wirtschaft
  • ZHAW – Life Sciences und Facility Management



Berufsbild und Karrierechancen

Hochschulabsolventen und erfahrenen Berufsleuten aus dem Baubereich werden mit unserem Angebot wichtige Kompetenzen in nachhaltigem Bauen vermittelt.

Ausbildungsschwerpunkte

  • Systemisches Grunddenken und vernetzte interdisziplinäre Bearbeitung von aktuellen Problemstellungen hinsichtlich nachhaltiger Aspekte der gebauten und gestalteten Umwelt
  • Einführung in ganzheitliche, nachhaltige Strategien bezüglich Architektur, Stadt und Landschaftsräumen
  • Klärung der Begriffe der nachhaltigen Entwicklung mit ökonomischen, ökologischen und sozial-kulturellen Aspekten
  • 2000-W-Gesellschaft, SIA Effizienzpfad Energie und weitere Strategien hin zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit
  • Einführung in die Bauwerkstypologie
  • Gebäude als energetische Systeme
  • Das ökologische Passiv- oder Aktivhaus als die zukünftige Standardbauweise der Schweiz
  • Lebenszyklusanalyse, langfristige Sichtweisen und Kosten- aspekte (Investitions-, Unterhalts- und Betriebskosten)
  • Natürliche, nachwachsende und schadstofffreie, bau- biologische Materialien und Baukonstruktionen. Qualität Raumluft
  • Energieversorgung und Energiepolitik/Energiewirtschaft
  • Sonnenenergie
  • Naturgefahren und Umweltauswirkungen
  • Demografische und gesellschaftliche Veränderungen und deren Auswirkungen
  • Analyse und Besichtigung von beispielhaften, zukunfts- weisenden Bauwerken

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.
Gesamtkosten:
CHF 5.200

Hinweis zu den Kosten:

  • Die Gebühren verstehen sich inkl. Unterlagen der Hochschule, jedoch exklusive weiterer Literatur, Ausgaben für Exkursionen, Besichtigungen und persönlichen Auslagen.
  • Die Rechnungen werden pro CAS durch die Schulen gestellt.
Zugangsvoraussetzungen:

Keine speziellen Voraussetzungen

Lehr- und Lernformen:

  • Kontaktstudium: Vorlesungen anhand von Fallbeispielen und Seminaren
  • Geführtes Selbststudium: Projektarbeit an Fallbeispielen (case study), Analyse beispielhafter Bauten
  • Freies Selbststudium: Literatur, Seminarbeitrag
Nächste Durchführungsorte:
  • Burgdorf
  • Chur
  • Horw
  • Muttenz

Fachkompetenzen:

Lebensmuster von Natur, Gesellschaft und Architektur erkennen. Klarheit besitzen zu den Begriffen nachhaltiger Entwicklung, Energieeffizienz und Oekosystemen. Einsicht gewinnen in das System Mensch-Umwelt. Bewusstsein für Nachhaltigkeit, umweltverträgliche Technik und Technologiefolgen. Beurteilt Bauwerke ganzheitlich und analysiert Konzepte, Konstruktionen und Haustechniksysteme.

Erstellt Zielsetzungen für energieinnovative, ressourcenschonende Projekte und Baukonstruktionen. Kennt Eigenschaften und Anforderungen natürlicher, nachwachsender und problematischer Materialien. Begründet die Anwendung passiver und aktiver Nutzung von Solarenergie. Argumentiert mit dem Wissen um die Life-cycle-Kosten.

Methodenkompetenzen:

Natur- und sozialwissenschaftliche Methoden konsequent anwenden. Fähigkeit, mit ganzheitlichem Ansatz vernetzt zu denken und zu handeln. Stellt eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Kennt ganzheitliche Methoden und Arbeitsweisen in Planung, Entwurf und Konstruktion, Material und Technologie, Bionik, usw.

Instrumente und Methoden für einen optimalen Projektierungs- und Bauprozess. Untersuchen von Bau- und Montageprozessen. Entwickelt projektspezifische Kriterien (Matrix) für die Beurteilung von Baustoffen, Konstruktionen und Energiesystemen. Analysiert eine bauliche Aufgabenstellung systematisch und ganzheitlich. Entwickelt darauf aufbauend schlüssige, detaillierte Zielsetzungen und Lösungsstrategien.

Sozial- und Selbstkompetenz:

Kommunikation mit Auftraggebern, Planenden und Unternehmern. Fähigkeit zur transdisziplinären Teamarbeit. Fähigkeit zur Analyse, Synthese und Erkennen von systemischen Zusammenhängen. Übernahme von Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung. Umgang mit Komplexität. Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen. Erkennen des eigenen Kompetenzprofiles.

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Infomaterial zu diesem Programm

Der Anbieter

Seit dem Herbstsemester 2010/11 sind an der ZHAW über 9000 Studierende in insgesamt 24 Bachelorstudiengängen und 11 kon- sekutiven Masterstudiengängen immatrikuliert. Die Hochschule bietet aber auch ein grosses Weiterbildungsangebot mit u.a. über 30 Weiterbildungs-Masterstudiengängen an. Die rund 30 In- stitute und Zentren der ZHAW bearbeiten vernetzt Forschungs-, Dienstleistungs- und Beratungsaufträge mit externen Partnern aus Industrie, Wirtschaft und Verwaltung.

Die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist im Herbst 2007 aus dem Zusammenschluss der Zürcher Hoch- schule Winterthur (ZHW), der Hochschule Wädenswil (HSW), der Hochschule für Angewandte Psychologie Zürich (HAP) und der Hochschule für Soziale Arbeit Zürich (HSSAZ) entstanden. Standorte sind Winterthur, Zürich und Wädenswil. Durch ihre regionale Verankerung ist die ZHAW eine der grössten und leistungsstärksten Mehrsparten-Fachhochschulen in der Schweiz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung.

Zum Markenzeichen der ZHAW gehören Interdisziplinarität und Praxisbezug. Stichworte dazu sind positive Impulse durch Zusam- menarbeit über Grenzen von Fachbereichen hinaus sowie eine überdurchschnittlich hohe Berufsbefähigung der Absolventinnen und Absolventen.

Ausbildungsberatung und Information

Weiterbildungssekretariat
+41 58 934 59 80
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Departement Life Sciences und Facility Management
Grüental
8820 Wädenswil
Schweiz
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