CAS Suizidprävention

Anbieter:
Berner Fachhochschule - Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
Ort, Bundesland, Land:
Bern, Raum Bern, Schweiz
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
CAS (Certificate of Advanced Studies)
Dauer:
23 Tag(e)
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Die Ausbildung

In der Schweiz sterben jährlich mehr als dreimal so viele Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, 28-mal so viel wie durch Aids. Meist trifft es Angehörige und Nahestehende völlig unerwartet. Die Schweiz steckt im Vergleich zum Ausland bezüglich Suizidprävention, Suizidintervention und Suizidpostvention noch in den „Kinderschuhen“. Trotz allem gibt es in der Schweiz junge, motivierte Projekt zur Prävention. Es gibt fundierte und praktikable Interventionen, um mit suizidalen Menschen zu arbeiten und es gibt innovative Projekte und Netzwerke für die Postvention.
In diesem Studiengang soll das bestehende Wissen gebündelt und Personen zugänglich gemacht werden, die sich erfolgreich für eine gute Suizidprävention - Intervention und Postvention - einsetzen wollen.


Prof. Manuela Grieser
Studienleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Nach Abschluss des Studiengangs verfügen die Studierenden über eine differenziert entwickelte professionelle Haltung zu Suizid und Suizidprävention. Sie können

  • systematisch und fundiert die Suizidalität und Suizidgefährdung einschätzen;
  • im Bedarfsfall geeignete Interventionen einleiten;
  • nach einem Suizidversuch oder Suizid geeignete Massnahmen ergreifen (Postvention);
  • ein interdisziplinäres Netzwerk von Fachleuten gezielt nutzen;
  • in der Entwicklung und bei Umsetzung von Präventionskonzepten und -kampagnen eine führende Rolle übernehmen.


Zielgruppe:
Personen, die in ihrer Tätigkeit mit Suizidprävention, -Intervention und - Postvention konfrontiert sind, zum Beispiel Pflegende, Lehrkräfte, Seelsorgende, Sozialarbeitende, Projektmitarbeitende im Bereich psychische Gesundheit und Suizidprävention sowie Mitarbeitende von Beratungsstellen, Heimen, Polizei, Rettungsdiensten

Ausbildungsschwerpunkte

  • Grundlegende Fakten zu Suizid und Suizidprävention
  • Früherkennung der Suizidgefährdung
  • Interventionen zur Suizidprävention: Public Health, Health Care, Forschung und Evaluation
  • Postventionen nach Suizidversuch / Suizid

Praxisbezug

Das Studium setzt sich aus Kontakt- und Selbststudium zusammen. In beiden Studienteilen arbeiten wir mit unterschiedlichen Didaktikformen, die verschiedene Lerntypen, Lernsinne und -stufen ansprechen. In Kombination fördern diese eine effektive Verbindung zwischen dem Erlernten und Ihrer Berufspraxis. Für alle Didaktikformen gelten die grundsätzlichen Anforderungen, praxisorientiert und erwachsenengerecht zu sein.

Die Lehrveranstaltungen führen Sie in das Thema ein, vermitteln relevantes Wissen und regen zur vertieften Auseinandersetzung mit zentralen Fragen an. Das Kontaktstudium ist interaktiv und partizipativ gestaltet mit diversen Didaktikmethoden wie Inputreferate, Fallstudienarbeit, Diskussionen oder Gruppenarbeiten und ggf. Supervision oder Assessment-Center. Sie erhalten ausführliche Betreuung und Studienberatung.

Als Berufsfachfrau/-fachmann lernen Sie vornehmlich in Ihrer Berufspraxis. Die folgenden Didaktikformen unterstützen Sie, die im Kontaktstudium vermitteln Inhalte bestmöglich in Ihren eigenen Berufsalltag umzusetzen:

  • Reflexionsaufgaben im Voraus: Zur Unterstützung des Praxisbezugs erhalten Sie vor den Lehrveranstaltungen Aufgaben zur Beobachtung und Erfassung kursbezogener Aspekte Ihrer Praxis.
  • Selbst organisierte Gruppenarbeit: Intervision oder kollegialer Beratung ist eine effektive Lernform unter Gleichgestellten zur Entwicklung von Praxislösungen anhand der vermittelten Inhalte.
  • Praxistransfer: Der Transfer der Kursinhalte in die Praxis erfolgt im Rahmen Ihrer aktuellen beruflichen Herausforderungen. Diese Leistung ist i.d.R. in Form von schriftlichen Berichten zu dokumentieren und/oder in Präsentationen vorzustellen.

    Elektronische Lernplattform: Eine interaktive Lernplattform (Sharepoint oder Moodle) unterstützt das Selbststudium mit vielfältigen Funktionen wie Wissensspeicher, Benachrichtigung, Diskussion, standortunabhängige Gruppenarbeit etc.

  • Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

    Berufsbegleitend:
     
    Studienplätze:
    k.A.
    Bewerber:
    k.A.
    Gesamtkosten:
    CHF 7.250.–

    (inkl. die Kosten des wählbaren Fachkurses)

    Zulassungsvoraussetzungen:

      Zugelassen wird, wer über einen Hochschulabschluss oder den Abschluss einer eidg. anerkannten Höheren Fachschule verfügt. Personen mit einem Abschluss einer höheren Fachschule weisen bei der Anmeldung Grundkenntnisse wissenschaftlichen Arbeitens nach.

      Studierende ohne den geforderten Abschluss können zugelassen werden, wenn sich die Studierfähigkeit aus einem anderen Nachweis ergibt. Dieses «sur-Dossier» prüft die Äquivalenz von Bildung und Bildungserfahrung mit den verlangten Zulassungsbedingungen. Dabei werden absolvierte Bildungsgänge, erarbeite Kompetenzen und berufliche Erfahrungen berücksichtigt. Dieses Verfahren wird angewendet bei nicht dem Abschluss einer höheren Fachschule äquivalenten Ausbildungen, bei sehr lange zurückliegenden Abschlüssen ohne Nachweis einer kontinuierlichen Weiterbildung oder bei nicht aus dem Gesundheitsbereich stammenden Ausbildungsabschlüssen.

    Partner

  • Universitäre Psychiatrische Dienste (UPD) Bern, Direktion Pflege und Pädagogik
  • Hochschule für Gesundheit Freiburg
  • Vereinigung der ärztlichen und pädagogisch/pflegerischen Leiter stationärer/teilstationärer Kinder- und Jugendpsychiatrischer Institutionen der deutschen Schweiz VSKJ
  • Verein Ambulante Psychiatrische Pflege (VAPP)

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    Der Anbieter

    Berner Fachhochschule BFH – das ist ein attraktives Studienangebot, das sind bestens ausgewiesene Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende und das ist eine Lehr- und Lernumgebung mit moderner Infrastruktur. Dass die Studieninhalte sowohl den Praxis- als auch den Bildungsanforderungen in hohem Masse gerecht werden, zeigt sich in den guten Berufs- und Aufstiegschancen unserer Absolventinnen und Absolventen.

    Studieren in Bern

    Die Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) liegen im Herzen der Schweiz - im idyllischen Kanton Bern. Die BFH hat keinen eigentlichen Campuscharakter und verfügt nur teilweise über Studierendenunterkünfte.

    Stadt und Region Bern wie auch die weiteren Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) bieten ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten sportlicher und kultureller Natur. Studierende der BFH profitieren von ermäßigten Angeboten.

    Die Stadt Bern bietet zudem zahlreiche Museen und Galerien vom Zentrum Paul Klee über das Schweizerische Schützenmuseum bis hin zum Einstein-Haus. Auch in allen größeren Zentren der Region finden sich renommierte Kunsthäuser. In Tierparks und botanischen Gärten, bei Schlossbesuchen, Festivals und weiteren kulturellen Veranstaltungen können Studierende und Mitarbeitende den Alltag hinter sich lassen

    Ausbildungsberatung und Information

    Sekretariat Weiterbildung, Fachbereich Gesundheit
    +41 31 848 45 52
    Berner Fachhochschule - Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
    Murtenstrasse 10
    3008 Bern
    Schweiz
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