CAS Psychosoziale Gerontologie

Anbieter:
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Ort, Bundesland, Land:
Zürich-Stettbach, Raum Zürich, Schweiz
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
CAS (Certificate of Advanced Studies)
Dauer:
21 Tag(e)
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Die Ausbildung

Mit der längeren Lebenserwartung wächst in den westlichen Industrienationen das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Die Betreuung von Menschen mit einer Demenz bringt viele Herausforderungen mit sich, welche vor allem Angehörige mit grossen physischen und psychosozialen Belastungen konfrontieren.

Für die Planung und Weiterentwicklung von Angeboten sowie für die Beratung, Begleitung und Betreuung von demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen benötigen Fachleute fundiertes Wissen über das Krankheitsbild, den Krankheitsverlauf und die vielfältigen Auswirkungen auf das Individuum sowie das soziale Umfeld. Unterschiedliche Arbeitsweisen, Methoden und Betreuungskonzepte sollen Fachleute im Umgang mit Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, unterstützen und die Lebensqualität der Betroffenen und der Angehörigen steigern.

Der Lehrgang bietet den Teilnehmenden neben fundierten theoretischen Kenntnissen auch viele praktische Hinweise für die Arbeit mit unterschiedlichen Klientinnen und Klienten sowie für Tätigkeiten in verschiedenen Berufsfeldern.

Fachlich qualifizierte Dozierende, verschiedene Lehr- und Lernformen sowie eine E-Learning-Plattform unterstützen die Teilnehmenden in ihrem Lernprozess. Der erfolgreiche Abschluss führt zum Certificate of Advanced Studies in Psychosozialer Gerontologie.

Der CAS Psychosoziale Gerontologie wurde in Zusammenarbeit mit dem IAP Institut für Angewandte Psychologie der ZHAW entwickelt.



Berufsbild und Karrierechancen

Angesprochen sind Fachpersonen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen, insbesondere aus Psychologie und Sozialer Arbeit, die sich mit Altersfragen beschäftigen (speziell mit demenzieller Erkrankung) oder die eine Tätigkeit im gerontologischen Bereich anstreben.

Die Teilnehmenden werden befähigt, das vermittelte Wissen in ihrer konkreten Praxis direkt umzusetzen und entsprechend weiterzuentwickeln. Daraus leiten sich folgende Ziele ab:

  • Die Teilnehmenden haben vertiefte Kenntnisse über Hirnleistungsstörungen und das Krankheitsbild Demenz, über Verfahren der Abklärung bei kognitiven Schwierigkeiten und sind mit ausgewählten Testverfahren vertraut.

  • Sie kennen unterschiedliche Methoden und therapeutische Ansätze für die Betreuung von Menschen mit einer Demenzerkrankung.

  • Sie kennen die Auswirkungen einer Demenz auf das soziale Umfeld und haben einen Überblick über die unterschiedlichen Angebote für demenzerkrankte Menschen sowie über Entlastungsangebote für Angehörige.

  • Sie haben sich mit dem Modell der Lebensqualität für Menschen mit einer Demenzkrankheit auseinandergesetzt.

  • Wichtige Aspekte der Gestaltung von Wohnraum und Wohnumgebung sind ihnen bekannt.

  • Sie kennen die relevanten rechtlichen und gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen und können Betroffene und Angehörige beraten resp. an weitere Fachpersonen verweisen.

Ausbildungsschwerpunkte

Teil 1: Grundlagen: Gedächtnis, Diagnostik und Verlauf einer Demenzerkrankung

  • Psychosoziale Gerontologie, Gedächtnis
  • Krankheitsbild Demenz
  • Lebensqualität
Teil 2: Methoden und therapeutische Ansätze in der Arbeit mit demenzerkrankten Menschen
  • Angebote für demenzerkrankte Menschen
  • Wohn- und Lebensraum
  • Institutionelles Konzept
  • Interventionsmethoden
  • Therapeutische Ansätze
Teil 3: Auswirkungen einer Demenzerkrankung auf Angehörige und Fachleute
  • Angehörigenberatung
  • Recht und Ethik
  • Umgang mit belastenden Situationen
  • Qualifikation

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.
Gesamtkosten:
CHF 6 600.-

Hinweis zu den Kosten:

  • In den Kosten mit inbegriffen sind E-Learning, Lehrgangsunterlagen und Prüfungsgebühren.
  • Nicht inbegriffen ist Literatur.
Zugangsvoraussetzungen:
  • Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Studium an einer Fachhochschule (bzw. der Vorgängerinstitution) oder an einer Universität.
  • Zudem ist eine daran anschliessende zweijährige Berufserfahrung erforderlich.
  • Personen, welche die formalen Voraussetzungen nicht erfüllen, können im Rahmen eines Äquivalenzverfahrens aufgenommen werden (Näheres unter www.sozialearbeit.zhaw.ch/wb-zulassung.

Studienform & Methodik

Teilnehmende absolvieren einen Pflichtteil im Umfang von 168 Kontaktstunden (21 Kurstage à 8 Kontaktstunden) und schliessen den Lehrgang mit einer schriftlichen Arbeit und einem Referat ab.

Der CAS wird als Wahlmodul im Rahmen des Modulsystems an alle MAS / Master of Advanced Studies des Departements Soziale Arbeit angerechnet (ausser an den MAS Supervision, Coaching und Mediation).

Methodik

  • Wissensvermittlung im Plenum durch ausgewiesene Dozierende aus Praxis, Forschung und Lehre
  • Vertiefende Diskussionen
  • Fallstudien/Lernwerkstatt
  • Nutzen des vorhandenen Wissens der Teilnehmenden (Exchange Learning)
  • Geleitetes Selbststudium und Selbststudium

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Der Anbieter

Seit dem Herbstsemester 2010/11 sind an der ZHAW über 9000 Studierende in insgesamt 24 Bachelorstudiengängen und 11 konsekutiven Masterstudiengängen immatrikuliert. Die Hochschule bietet aber auch ein grosses Weiterbildungsangebot mit u.a. über 30 Weiterbildungs-Masterstudiengängen an. Die rund 30 Institute und Zentren der ZHAW bearbeiten vernetzt Forschungs-, Dienstleistungs- und Beratungsaufträge mit externen Partnern aus Industrie, Wirtschaft und Verwaltung.

Die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist im Herbst 2007 aus dem Zusammenschluss der Zürcher Hochschule Winterthur (ZHW), der Hochschule Wädenswil (HSW), der Hochschule für Angewandte Psychologie Zürich (HAP) und der Hochschule für Soziale Arbeit Zürich (HSSAZ) entstanden. Standorte sind Winterthur, Zürich und Wädenswil. Durch ihre regionale Verankerung ist die ZHAW eine der grössten und leistungsstärksten Mehrsparten-Fachhochschulen in der Schweiz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung.

Zum Markenzeichen der ZHAW gehören Interdisziplinarität und Praxisbezug. Stichworte dazu sind positive Impulse durch Zusammenarbeit über Grenzen von Fachbereichen hinaus sowie eine überdurchschnittlich hohe Berufsbefähigung der Absolventinnen und Absolventen.

Ausbildungsberatung und Information

Barbara Baumeister, dipl. Psychologin FH
+41 58 934 88 56
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Departement Soziale Arbeit
Auenstrasse 4
8600 Dübendorf 1
Schweiz
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