CAS Opfergerechte Täterarbeit - Grundlagen

Anbieter:
Berner Fachhochschule - Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
Ort, Bundesland, Land:
Bern, Raum Bern, Schweiz
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
CAS (Certificate of Advanced Studies)
Dauer:
20 Tag(e)
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Die Ausbildung

Täterinnen- und Täterarbeit versteht sich als pädagogische Intervention mit therapeutischem Charakter. Nachhaltiger Opferschutz ist durch wirksame Täterarbeit zu erreichen, durch welche das Risiko, einschlägig rückfällig zu werden deutlich reduziert werden kann. Täterarbeit ist somit sowohl in der Intervention und Rückfallsenkung als auch in der Prävention weiterer Delikte oder problematischen Verhaltens einzuordnen.

Der CAS-Studiengang Opfergerechte Täterarbeit Grundlagen ist in einen Basis- und einen Aufbaukurs gegliedert mit jeweils vier thematisch aufeinander aufbauenden Lerneinheiten, die der Vermittlung theoretischer und anwendungsbezogener Grundlagen, der inhaltlichen Vertiefung und dem Transfer in die eigene Praxis dienen. Zur ergänzenden Reflexion des Gelernten stehen während beiden Kursen Gruppensupervision und begleitete Biografiearbeit auf dem Programm.

Im Vordergrund des 12-tägigen Basiskurses stehen neben der Wissensvermittlung Haltungsfragen. Der Basiskurs bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit der Täterarbeit vertraut zu machen und zunehmend Elemente einer professionellen persönlichen und pädagogischen Haltung im Umgang mit Täterinnen und Tätern zu entwickeln und in der Praxis Ihrer beruflichen Tätigkeit zu integrieren.

Der 12-tägige Aufbaukurs baut auf dem Basiskurs Opfergerechte Täterarbeit auf. Im Aufbaukurs stehen eine vertiefte Auseinandersetzung mit methodischen Fragen und die konkrete praktische Anwendung im Zentrum.

Der Studiengang wird in Kooperation mit dem Forensischen Institut Ostschweiz angeboten.



Berufsbild und Karrierechancen

Studienziele und Berufschancen:

  • Sie kennen Theoriemodelle und empirische Forschungsergebnisse zum Phänomen Gewalt und dessen Erscheinungsformen, kennen kriminologische Grundlagen sowie Grundlagen der Diagnostik und haben einen Überblick über relevante gesetzliche Grundlagen (StGB, ZGB, OHG, zivilrechtlicher Kindes- und Erwachsenenschutz)
  • Sie verfügen über Kenntnisse entwicklungspsychologischer Aspekte von Gewalt und Delinquenz, Persönlichkeitsstörungen sowie Psychotraumatologie.
  • Sie kennen forensische Behandlungs- und Interventionsmethoden in Pädagogik und Therapie.
  • Sie verfügen über Grundkompetenzen zu institutionellen Massnahmen zur Prävention von Gewalt gegen Fachpersonen sowie Qualitätsstandards und Krisenkommunikation.
  • Sie sind in der Lage, eine professionelle persönliche und pädagogische Haltung in der Arbeit mit Täterinnen und Tätern einzunehmen.

    Der Studiengang richtet sich an:
    Fachpersonen der Pädagogik und der Sozialen Arbeit, insbesondere aus den Praxisfeldern Sozialpädagogik, Bewährungshilfe, Opferhilfe und Psychiatrie, Kindes- und Erwachsenenschutz,; Lehrpersonen, Psychologinnen/ Psychologen, Therapeutinnen/Therapeuten, Psychiater/innen, Justizvollzugspersonal, Fachpersonen der Polizei, Juristinnen/ Juristen, Mitglieder von Gerichten, Leitungspersonen in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Pflegefachfrauen/-männer.

  • Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

    Berufsbegleitend:
     
    Studienplätze:
    k.A.
    Bewerber:
    k.A.
    Gesamtkosten:
    CHF 7.700,-

    Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen:
    Informationen unter www.soziale-arbeit.bfh.ch/zulassung

    Studienspezifische Zulassungsvoraussetzungen:
    Neben einem tabellarischen Lebenslauf sind ein aktueller Auszug aus dem Zentralstrafregister sowie eine schriftliche Erklärung erforderlich, dass keine Verurteilung wegen einer vorsätzlichen Straftat gegen die körperliche Integrität, die persönliche Freiheit oder die sexuelle Selbstbestimmung vorliegt und dass aktuell kein Ermittlungs- oder Strafverfahren wegen des Verdachts einer solchen Straftat anhängig ist.

    Lern- und Arbeitsformen

    Fachliche Inputs, praktische Übungen, Demonstrationen im Plenum, Bearbeitung von Fallbeispielen. Der Praxistransfer und die Reflexion der eigenen Erfahrungen werden durch Supervision, durch begleitete Biografiearbeit, durch das Führen eines Lernjournals sowie durch das Verfassen einer Abschlussarbeit unterstützt.

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    Der Anbieter

    Berner Fachhochschule BFH – das ist ein attraktives Studienangebot, das sind bestens ausgewiesene Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende und das ist eine Lehr- und Lernumgebung mit moderner Infrastruktur. Dass die Studieninhalte sowohl den Praxis- als auch den Bildungsanforderungen in hohem Masse gerecht werden, zeigt sich in den guten Berufs- und Aufstiegschancen unserer Absolventinnen und Absolventen.

    Bern

    Die Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) liegen im Herzen der Schweiz - im idyllischen Kanton Bern.

    Stadt und Region Bern wie auch die weiteren Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) bieten ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten sportlicher und kultureller Natur.

    Die Stadt Bern bietet zudem zahlreiche Museen und Galerien vom Zentrum Paul Klee über das Schweizerische Schützenmuseum bis hin zum Einstein-Haus. Auch in allen größeren Zentren der Region finden sich renommierte Kunsthäuser. In Tierparks und botanischen Gärten, bei Schlossbesuchen, Festivals und weiteren kulturellen Veranstaltungen können Studierende und Mitarbeitende den Alltag hinter sich lassen.

    Ausbildungsberatung und Information

    Berner Fachhochschule - Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
    Hallerstrasse 10
    3012 Bern
    Schweiz
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