CAS Creative Management

Anbieter:
Hochschule der Künste Bern
Ort, Bundesland, Land:
Bern, Raum Bern, Schweiz
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
CAS (Certificate of Advanced Studies)
Dauer:
1 Jahr(e)
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Die Ausbildung

Künstlerinnen, Gestalter, Musikerinnen, Schauspieler, die neue Ideen entwickeln, Projekte leiten und im Team arbeiten, können mehr als andere – davon geht der CAS Creative Manager aus: Sie verfügen über ein besonderes Repertoire an Fähigkeiten, die sie in ihre eigene künstlerische Tätigkeit wie in ihre Arbeit in einer Institution oder Organisation einbringen.

Der CAS Creative Manager unterstützt die Absolvierenden dabei, das künstlerische Profil mit ihrem Wissen und Können in Organi- sation, Lehre und Forschung zu verbinden. Als Portfolioprogramm geht der CAS von den Kompetenzen der Teilnehmenden aus und entwickelt dieses nach den individuellen Bedürfnissen weiter. Im Fokus steht der nächste Laufbahnschritt.

Der CAS umfasst ein individuelles Mentoring, regelmässige Netz- werktreffen mit Kultur- und Bildungsprogrammen sowie ein Angebot an Kursen und Workshops zur Vertiefung spezifischer Kompetenzen in Organisation, Lehre, Forschung und Praxis. Ein Reflexionsmodul verbindet die Studienteile und dient der Erarbeitung und Präsentation des individuellen Portfolios.


Dr. Yeboaa Ofosu
Studiengangsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Creative Manager ist kein Beruf, den es schon gibt - Creative Manager werden sich im CAS neu definieren. Heute stellen wir uns darunter Leute mit einem besonderes breiten Repertoire an Fähigkeiten vor, das sie in Projekte und Teams einbringen können.

Als Kreative, als Künstler/innen verfügen sie über spezifische Zugänge zu Problemstellungen und über Fähigkeiten, innovative Ideen, Konzepte, Projekte hervorzubringen, die sie von anderen unterscheiden. Sie erschliessen sich neue Arbeitsfelder oder gestalten bestehende Arbeitsfelder neu. Sie können quer denken und handeln.

Als Manager organisieren sie sich effektiv, sind attraktive Partner im Netzwerk, leiten Projekte souverän und vermarkten sich professionell. Sie können Neues forschend erkunden, Inhalte und Methoden anregend vermitteln. Sie wissen, wie sie lernen. Sie können sich und die eigene Umgebung gut einschätzen, und sie gestalten ihre Life-Work-Balance bewusst.

Zielpublikum:

  • Mittelbauangestellte an Kunsthochschulen, die organi- sierend, forschend und/oder unterrichtend tätig sind.
  • Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeitende von kulturellen Institutionen.

Ausbildungsschwerpunkte

Integrationsmodul:

Dieses Modul zieht sich als „Längsmodul“ über die gesamte Dauer des CAS. Hier werden die Vorstellungen über die eigene Lauf- bahn konsolidiert. Die an der HKB erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten werden reflektiert in Bezug auf ihre Bedeutung für die weitere Laufbahn. Gleichzeitig soll das eigene Repertoire mit Blick auf die nächsten Schritte gezielt erweitert werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von einer Mentorin oder einem Mentor begleitet. Themenbezogene Inputs von Expertinnen und Experten geben Impulse in die Gruppe (Themen: Vorstellungen von Arbeit, Berufsbilder, Karrierestrategien, Arbeitsmärkte, Netzwerke etc.).

Transfermodule Organisation und Entwicklung sowie Lehre und Forschung:

Diese Module bringen die organisatorischen und konzeptionellen Fähigkeiten und die in Lehre und Forschung erworbenen Erfahrungen in Verbindung mit dem angestrebten professionellen Feld. Wie kann die Lehrerfahrung als Vermittlungskompetenz allgemein genutzt werden, wie lässt sich Forschungerfahrung als forschendes Lernen in den Berufsalltag einbringen?

Vertiefungsmodule:

Hier setzen die Studierenden einen individuellen Schwerpunkt. Die Vertiefung „Lehre“ oder „Forschung“ umfasst Kurse aus dem Angebot der internen Weiterbildung von HKB und BFH bzw. aus dem Masterangebot nach Wahl im Umfang von insgesamt 120 Arbeitsstunden bzw. 10 Kurstagen.

Die Vertiefung „künstlerische Praxis“ umfasst ein Praktikum bei einem Kernfachdozierenden oder einer Mentorin zur künstler- ischen Begleitung von Studierenden. Eine andere Vertiefungs- möglichkeit besteht in einem Kurzaufenthalt im Ausland zwecks Internationalisierung der eigenen Laufbahn.

Reflexionsmodul und Portfolio:

Hier komplettieren die Studierenden ihr Portfolio mit Blick auf den nächsten Laufbahnschritt. Das zentrale Element ist ein eigenständiges, während der Tätigkeit an der HKB durch- geführtes Projekt. Es kann sich um die Vorbereitung eines Forschungsprojekts, um eine Lehrveranstaltung, die Mitwirkung an einem Symposium, die Durchführung eines Reorganisations- projektes handeln.

Kriterium ist es, selber gestaltend, leitend, präsentierend in Erscheinung zu treten. Das Projekt wird in enger Zusammen- arbeit mit den Vorgesetzten geplant, durchgeführt, doku- mentiert und evaluiert, die Ergebnisse werden im Plenum präsentiert und ins Portfolio eingefügt.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.
Gesamtkosten:
CHF 5.350,-

Zugangsvoraussetzungen:

Voraussetzung für die Zulassung ist der Abschluss einer Kunsthochschule oder einer anderen Hochschule, verbunden mit mehrjähriger Tätigkeit an einer Kunsthochschule oder einer kulturellen Institution.

Personen ohne Hochschulabschluss, aber mit mehrjähriger Berufserfahrung und Tätigkeit an einer Kunsthochschule, können ebenfalls zugelassen werden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind an der HKB oder einer vergleichbaren Institution angestellt.

Studienorte: Hochschule der Künste Bern, verschiedene Standorte sowie extern

Lehr- und Lernformen:

  • Inputveranstaltungen und Workshops
  • Begleitete Arbeitsprojekte
  • Kollegiale Netzwerkgruppe
  • Hospitationen
  • Coaching und Mentoring
  • Selbststudium

Arbeitsweise:

Die Teilnehmenden im CAS fungieren als Gruppe von Professionellen, die miteinander den Austausch pflegen, Impulse und Input organisieren, ihr Netzwerk erweitern, Rollen und Aufgaben im Team erproben (Leiten, Mitarbeiten, Auftreten, Sprechen, Entscheiden) und dem Creative Manager ein Profil geben. Inputveranstaltungen von Gästen und Workshops wechseln sich ab mit der selbständigen Zusammenarbeit unter Kolleginnen und Kollegen oder dem Selbststudium. Ein wichtiger Teil von Modul 1 und 3 ist die Arbeit mit der eigenen Mentorin/mit dem Mentor.

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Der Anbieter

Die HKB vereint eine Vielzahl von künstlerischen Disziplinen unter einem Dach. Das Angebot umfasst Bachelor- und Master-Studiengänge sowie Weiterbildungsangebote in den Bereichen Design, Kunst, Konservierung und Restaurierung, Musik, Literatur, Oper und Theater.

Die HKB existiert seit dem 1. September 2003. Entstanden ist sie aus dem Zusammenschluss der Hochschule für Musik und Theater (HMT) und der Hochschule für Gestaltung, Kunst und Konservierung (HGKK). Die HKB ist ein Departement der Berner Fachhochschule BFH.

Die HKB ist der Qualität verpflichtet. Studierende werden über Eignungsprüfungen ausgewählt, Dozierende über hochstehende Qualifikationen. Der überschaubare Bezugsrahmen ermöglicht eine gute Betreuung und eine hohe Qualität der Ausbildung.

Studieren in Bern

Mit seinen altehrwürdigen Sandsteingebäuden, historischen Türmen und den 11 einzigartigen Brunnen gehört Bern zu den grossartigsten Zeugen mittelalterlichen Städtebaus in Europa. Das Stadtbild ist seit Jahrhunderten praktisch unverändert. Deshalb wurde Bern von der UNESCO als Welterbe ausgezeichnet.

Die Stadt mit dem vielbesuchten Bärengraben – der Bär ist Berns Wappentier – rückt dank der Auszeichnung der UNESCO als Welterbe in eine Reihe mit Rom, den ägyptischen Pyramiden oder dem Taj Mahal. Bern ist zudem Regierungssitz der Schweiz.
Quelle: www.berne.ch

Ausbildungsberatung und Information

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Weiterbildung
Fellerstrasse 11
3027 Bern
Schweiz
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