Bauingenieurwesen

FH: Berner Fachhochschule - Architektur, Holz und Bau
Ort, Land: Burgdorf, Raum Bern, Schweiz
Organisation: Vollzeit und Berufsbegleitend
Abschluss: BSc (Bachelor of Science) in 6 Semester
   


Das Studium

Abteilung Bauingenieurwesen

Das Bauingenieurwesen hat in Burgdorf Tradition. Es gehört schon seit der Gründung des damaligen «Kant. Technikums Burgdorf» 1892 zu den klassischen Disziplinen der Schule. In diesem überschaubaren Fachbereich führen wir eine Klasse pro Jahr, was eine individuelle Betreuung unserer Studierenden ermöglicht.

Der Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen ist auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Bauwirtschaft ausgerichtet. Unser Ausbildungskonzept beinhaltet das ganze breite Berufsspektrum: vom konstruktiven Ingenieurbau über den Tiefbau, die Umnutzung und den Erhalt von Einrichtungen der Infrastruktur bis zu den Planer- und Managementaufgaben.

Dipl. Ing. Martin Stolz
Abteilungsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Grund-, Massiv-, Stahlbau; Strassen- oder Schienenbau; Tunnel- und Brückenbau; Wasser- und Flussbau … der Bauingenieurberuf ist enorm vielseitig und abwechslungsreich.

Bauingenieurinnen und Bauingenieure sind die polyvalenten Spezialisten der Baubranche. Dank ihrem breit gefächerten Wissen ist ihr Einsatzgebiet abwechslungsreich und spannend, ihre kompetente Projektarbeit, Beratung und/oder Bauleitung sind sehr gefragt.

Sie sind sowohl im Büro als auch vor Ort auf der Baustelle und schätzen diese Abwechslung. Ihre Arbeitgeber sind zum Beispiel Ingenieurbüros, Bauunternehmen, Verwaltungen, Versicherungen oder Banken. Sie arbeiten gerne mit Menschen zusammen, können kommunizieren und sind zuverlässig.

Attraktive Arbeitsplätze
Bauingenieurinnen und Bauingenieure werden als Führungsleute mit unterschiedlichsten Bauvorhaben beauftragt. Sie sind dafür zuständig, dass alle Anforderungen an Sicherheit und Wirtschaftlichkeit von Bauten erfüllt sind.
Ihr Einsatzgebiet ist in den Bereichen Bau und Unterhalt von
- Bauten und Strukturen aus Stahlbeton, Metall und Holz
- Verkehrswegen, Tunneln und Brücken
- Bauten zur Energiegewinnung (Kraftwerke/Staudämme)
- Bauten des Umweltschutzes (Kläranlagen, Abfallverbrennungs- anlagen, Lärmschutzmauern)
- sowie in der Städteplanung (Verkehr, Transport, Trink- und Abwasser).

Bauingenieurinnen und Bauingenieure sind in der Berufswelt begehrte Leute. Wenn Sie sich für ein Bauingenieurstudium entscheiden, stehen Ihnen viele Türen – auch im Ausland – offen.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Das Studium ist baukastenartig aus Lehr-/Lerneinheiten, so genannten Modulen, aufgebaut. Der Studienplan legt fest, welche Module Sie besuchen müssen und wo Wahlfreiheit besteht. Im ersten Jahr werden vorweigend Grundlagen der Naturwissenschaften und der Bautechnik vermittelt. Angesichts des breiten Berufsspektrums stehen ab dem zweiten Studienjahr die zwei Vertiefungsrichtungen „Tragwerke“ (Hochbau) und „Infrastruktur“ (Tiefbau) zur Wahl.
Zudem können Sie Ihre Ausbildungsrichtung mit den Wahlpflichtmodulen selber beeinflussen.

Schwerpunkte
Im 1.Studienjahr
Hier gilt es, sich die Grundkompetenzen in den Naturwissenschaften und der Bautechnik zu erwerben. Das erste Studienjahr lässt Ihnen bezüglich Modulwahl (Wahlpflichtmodule) noch keinen grossen Spielraum, garantiert aber eine solide, breit abgestützte Grundausbildung. Mathematik, Physik und Baustatik sind wichtige Grundelemente für das Verständnis der ingenieur-spezifischen Themen in den oberen Semestern. Materialtechnologie mit Grundwissen in Chemie, Vortragstechnik und Technische Berichte in der Kommunikation, Ingenieurdesign und Baugeschichte, Betriebswirtschaft und Bau-/Planungsrecht, Ökologie mit Geologie/Petrografie runden den Lehrinhalt im gewünschten Mass ab.

im 2.Studienjahr
Im zweiten Studienjahr erarbeiten Sie schwerpunktmässig die Grundlagen der Tragwerkmodule (Hochbau) und der Infrastrukturmodule (Tiefbau) in Pflichtmodulen. Gleichzeitig entscheiden Sie sich aufgrund der angebotenen Wahlpflichtmodule entweder für die Vertiefungsrichtung Tragwerke oder Infrastruktur.

Im zweiten Studienjahr erarbeiten Sie schwerpunktmässig die Grundlagen der Tragwerkmodule (Hochbau) und Infrastrukturmodule (Tiefbau) in Pflichtmodulen. Mit den Tragwerkfragen ist nebst den statisch-konstruktiven Belangen auch die fachgerechte Anwendung der Baumaterialien (Beton, Stahl, Holz und andere) von grosser Bedeutung. Im Infrastrukturbereich werden vorab die Grundlagen für die ingenieurmässige Bewältigung von tiefbau-technischen Fragen gelegt. Dazu gehören Module wie Bodenmechanik, Geomatik, Hydraulik, Raumplanung und Naturgefahren. Ebenso sind die Themen der Ver- und Entsorgung, des Verkehrs und des Wasserbaus wichtige Eckpfeiler der Ausbildung. In verschiedenen Projektarbeiten wenden Sie die theoretischen Kenntnisse praxisnah an.

im 3.Studienjahr
Nebst weiteren Grundlagen zu den übergeordneten Begriffen Tragwerke und Infrastruktur laufen in verstärktem Masse die Wahlpflicht-Vertiefungen. Diese geben Ihnen gebührend Gelegenheit, das gewünschte Ausbildungsziel zu erreichen: Für konstruktiv orientierte Leute stehen Module in Richtung Spannbeton, Bauwerksdynamik, Brücken- und Verbundbau oder auch Umnutzung von Bauwerken zur Auswahl. Tiefbaubegeisterte können spezielle Ausbildungsmodule zu Naturgefahren, Untertagebau, Wasser-/Siedlungswasserbau, Strassen- und Eisenbahnbau besuchen. Die Themen Bauleitung, Projekt- und Erhaltungsmanagement bilden das Rückgrat der Ausbildungsrichtung.
Verschiedene Projektarbeiten und eine praxisorientierte Abschlussarbeit stehen im 6.Semester im Zentrum.

Praxisbezug

Unsere Dozierenden sind grösstenteils engagierte Berufsleute, weshalb in unseren Studiengängen Theorie und Praxis eng verknüpft sind. Workshops, Exkursionen, Projektstudios, Semester- und Projektarbeiten in Zusammenarbeit mit der Abteilung Forschung und Entwicklung vermitteln einen hohen Praxisbezug. Weil Architektur und Ingenieurwesen vernetzt sind, vermitteln wir Ihnen einen umfassenden Einblick in die Tätigkeitsgebiete der gesamten Bauwirtschaft – auf Wunsch in einem Auslandsemester bei internationalen Partnerinstituten. Nach erfolgreichem Abschluss als Bachelor of Science BFH in Bauingenieurwesen sind unsere Studierenden so umfassend auf das Berufsleben vorbereitet, dass sie nach dem Studium sofort arbeiten und ihre Aufgaben kompetent erfüllen können.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:   Berufsbegleitend:  
Studienplätze: k.A.   Studienplätze: k.A.  
Bewerber: k.A.   Bewerber: k.A.  
 
Kosten pro Semester: CHF 600  
 
Wenn Sie an einer Ausbildung zum/zur Bauingenieur/in interessiert sind, sollten Sie Freude an naturwissenschaftlichen Fächern haben. Für das Studium brauchen Sie eine abgeschlossene Berufslehre in der Bauwirtschaft mit eidg. Berufsmaturität, eine gymnasiale Maturität mit Praktikum oder eine höhere Ausbildung.

Sprachangebot und Auslandssemester

verpflichtend: Deutsch
Auslandssemester: möglich
  Das Departement Architektur, Holz und Bau der Berner Fachhochschule unterhält Abkommen mit diversen anderen Hochschulen weltweit, die den Studierenden der Schule zum Teil eine bestimmte Anzahl Studienplätze zusichern.

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Die Fachhochschule

Raum entwerfen, Raum erbauen, Raum beleben
Das Departement Architektur, Holz und Bau ist eines der sechs Ausbildungsstätten der Berner Fachhochschule und zählt zu den führenden Schweizer Hochschulen im Baubereich sowie im Ingenieurwesen. Sie gilt als Kompetenzzentrum mit sowohl nationaler als auch internationaler Ausstrahlung und Verflechtung. In der Holztechnik misst sie sich als einzige Hochschule dieser Fachrichtung in der Schweiz an internationalen Standards. Ihr angeschlossen sind die Technikerschulen HF Holz Biel, welche Berufsleute aus der Holzbranche weiterbilden.


Studieren an der Schule
Ein Studium am Departement Architektur, Holz und Bau ist abwechslungsreich: Workshops, Exkursionen, Projektstudios, Semester- und Projektarbeiten in Zusammenarbeit mit der Abteilung Forschung und Entwicklung vermitteln einen hohen Praxisbezug. Weil Architektur und Ingenieurwesen vernetzt sind, erhalten Studierende einen umfassenden Einblick in die Tätigkeitsgebiete der gesamten Bauwirtschaft – auf Wunsch in einem Auslandsemester bei internationalen Partnerinstituten. Absolventinnen und Absolventen der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau sind auf dem Markt sehr gefragt.

Die Schwerpunkte in der Lehre am Departement bilden Prozesse, Baumanagement, Fertigungs- und Verfahrenstechnik, Geotechnik sowie Geschossbau.

Die Studienorte Burgdorf (Abteilungen Architektur und Bau) sowie Biel (Abteilung Holz und Technikerschulen HF Holz Biel) bieten ein einmaliges und attraktives Umfeld. Das Departement ist multikulturell, weshalb insbesondere in Biel Wert auf Mehrsprachigkeit (deutsch, französisch, zum Teil englisch) gelegt wird.

Wie sämtliche Schweizer Hochschulen, hat die Schule das Bologna-Abkommen umgesetzt und die bisherigen Fachhochschul- durch Bachelor-Studiengänge ersetzt. Sie sind neu in Module gegliedert und dauern im Vollzeitstudium sechs Semester. Jede Abteilung bietet mehrere Vertiefungsrichtungen an, die eine individuelle Schwerpunktbildung im Studium ermöglichen. Die Leistungen werden nach dem Punktesystem ECTS (European Credit Transfer System) bewertet.

Studieren in Burgdorf

Tradition, Innovation, Hightech, währschaftes Handwerk, gesunde Natur, vielfältige Kultur, emmentalische Bedächtigkeit, städtische Initiative und dynamische Gegenwart stossen in Burgdorf aufeinander und gehen eine harmonische Verbindung ein.

www.burgdorf.ch

Studienberatung und Information

  Abteilungssekretariat Bau
+41 (0)34 426 41 01
  infobau.ahbbfh.ch
http://www.ahb.bfh.ch/
 

Berner Fachhochschule - Architektur, Holz und Bau
Pestalozzistrasse 20. Postfach 1058
CH-3401 Burgdorf
Schweiz
  +41 (0)34 426 41 41
  +41 (0)34 423 15 13
  office.ahbbfh.ch
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