Bachelor of Science in Sozialer Arbeit (BSc)

Anbieter:
Berner Fachhochschule - Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
Ort, Bundesland, Land:
Bern, Raum Bern, Schweiz
Typ:
Vollzeit und Berufsbegleitend
Abschluss:
B.Sc. (Bachelor of Science)
Dauer:
flexibel
Dieses Bildungsangebot auf die Merkliste setzen

Das Studium

Soziale Arbeit ist eine Hochschuldisziplin, die über wissenschaftliche Grundlagen verfügt und zugleich hohe Handlungskompetenzen verlangt. Soziale Arbeit wird heute in der Regel an einer Fachhochschule studiert. Das Studium bis zum Bachelorabschluss dauert mindestens sechs Semester. Dem Praxisbezug wird schon während des Studiums hohe Beachtung geschenkt.

Das Bachelorstudium am Fachbereich Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule bereitet auf alle Arbeitsfelder und die damit verbundenen Anforderungen vor. Es bietet eine sowohl wissenschaftlich fundierte wie auch berufs- und praxisbezogene Ausbildung, in der sich theoretische Reflexion und methodisches Handeln verbinden.

Wer das Bachelorstudium erfolgreich absolviert, ist berechtigt, den Titel Bachelor of Science BFH in Sozialer Arbeit zu tragen. Das Bachelordiplom ist eidgenössisch anerkannt, europakompatibel und gilt international als Hochschulabschluss. Es bereitet auf alle Arbeitsfelder (Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Soziokulturelle Animation) und die damit verbundenen Anforderungen vor.


Prof. Petra Benz Bartoletta
Studiengangsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Zum Zeitpunkt ihrer Diplomierung (Dauer des Studiums: je nach individueller Zeitplanung, 6-10 Semester) haben die Studierenden mindestens die folgenden Kompetenzen erworben:

Fachkompetenzen:

Absolventinnen und Absolventen...

  • verstehen die Soziale Arbeit als Disziplin und Profession im Kontext der Gesellschaft und ihrer Teilsysteme. Sie kennen Geschichte und Entwicklung der Sozialen Arbeit.
  • kennen wesentliche Strukturmerkmale des Sozialstaates Schweiz.
  • verfügen über systematisches Wissen aus den wichtigsten Bezugswissenschaften, welches für die Soziale Arbeit relevant ist: Soziologie, Erziehungswissenschaft, Psychologie, Recht, Philosophie/Ethik, Ökonomie, Politik- und Verwaltungswissenschaft.
  • können Gegenstand und Auftrag der Sozialen Arbeit bestimmen. Dabei sind sie in der Lage, Positionen der Sozialen Arbeit zu begründen und unterschiedliche disziplinäre Zugänge mit einzubeziehen.
  • kennen wesentliche Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit.
  • verfügen über vertiefte Kenntnisse der Organisationen und Institutionen der Sozialen Arbeit, insbesondere in administrativ, ökonomisch oder rechtlich hochstrukturierten Arbeitsfeldern.
  • kennen Handlungstheorien und daraus abgeleitete Methoden und Verfahren/Techniken der Sozialen Arbeit.
  • sind vertraut mit den theoretischen Grundlagen sozialer Interaktion und Kommunikation (Wahrnehmungstheorien, Interaktionstheorien, Kommunikationstheorien).
  • sind in der Lage, internationale Dimensionen der Sozialen Arbeit zu benennen.
  • verfügen über Grundkenntnisse in Wissenschafts- und Erkenntnistheorie, qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden.
Methodenkompetenzen:

Absolventinnen und Absolventen...
  • sind in der Lage, soziale und individuelle Problemlagen sowie deren Auswirkungen zu analysieren und zu verstehen.
  • planen auch unter erschwerten Bedingungen (z.B. Ziel- und Wertkonflikte, Druck, unsichere Datenlage) Interventionen zielgerichtet und in Zusammenarbeit mit den Adressatinnen und Adressaten. Wo der Zusammenarbeit Grenzen gesetzt sind, sind sie in der Lage, eine begründete Strategie zu verfolgen.
  • können Interventionen begründet einleiten und zielführend umsetzen. Sie zeichnen sich dabei im Besonderen durch ihre kommunikativen und interaktiven Fähigkeiten aus.
  • wenden ausgewählte Handlungskonzepte, Methoden und Verfahren/Techniken der Sozialen Arbeit angemessen an.
  • sind fähig, im methodischen Handeln Diversity-Aspekte zu berücksichtigen.
  • können professionelles Handeln (Interventionen) systematisch beobachten und beurteilen. Sie verfügen insbesondere über ein methodisches Repertoire zu Selbstreflexion und -evaluation.
  • haben die Fähigkeit, vernetzend zu arbeiten. Sie sind in der Lage, Kooperationsnotwendigkeiten und -potentiale zu erkennen sowie Kooperationen zu initiieren und zu unterstützen.
  • finden in Organisationen einen angemessenen Umgang mit fremder und eigener Macht. Sie sind fähig, auch innerhalb ausgeprägt hierarchischer Strukturen gemäss professionellen Standards zu handeln.
  • sind in der Lage, den Handlungsprozess systematisch und professionell zu dokumentieren.
  • sind in der Lage, wissenschaftliche Standards einzuhalten, einen wissenschaftlichen Diskurs zu führen und Forschungsergebnisse zu verstehen und zu nutzen. Sie können fallspezifisch-situative Daten erheben, auswerten und interpretieren sowie Wissen für die Bearbeitung und Lösung von Problemen entwickeln.

Der Bachelorstudiengang in Sozialer Arbeit an der BFH setzt insbesondere auf eine verstärkte Förderung der Sozial- und Selbstkompetenzen der Studierenden. Im Rahmen des neu geschaffenen Moduls "Coaching Selbst- und Sozialkompetenz" haben die Studierenden die Möglichkeit, sich in Einzelcoachings spezifisch und kontinuierlich mit den einen Sozial- und Selbstkompetenzen zu befassen, diese aufzubauen und zu erweitern. Basis des Coachings ist ein Development Center zu Beginn des Studiums.

Sozialkompetenzen:

Absolventinnen und Absolventen...

  • können Beziehungen und Kommunikation auch über nationale und kulturelle Grenzen hinweg mitgestalten.
  • können Macht differenziert wahrnehmen, ihr zielführendes Potential nutzen und ihrer destruktiven Wirkung entgegentreten.
  • arbeiten mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Berufsgruppen zielführend zusammen.
  • übernehmen situations- und funktionsspezifisch Führung.
  • führen Verhandlungen fair und transparent.
  • können einen eigenen professionellen Standpunkt überzeugend vertreten.
  • können Kritik und Feedback konstruktiv geben, annehmen und zur Entwicklung ihres professionellen Handelns nutzen.
  • nehmen Konflikte wahr und tragen im Rahmen der professionellen Rolle dazu bei, dass sie zielführend bearbeitet werden.
  • bleiben auch unter emotionalem Druck klar und konfliktfähig.
  • zeichnen sich auch in schwierigen Situationen durch emotionale und kognitive Präsenz sowie Rollenflexibilität aus.
Selbstkompetenzen:

Absolventinnen und Absolventen...
  • sind fähig zu Selbstreflexion und persönlicher Weiterentwicklung – insbesondere in Bezug auf eigene und fremde Erwartungen, Werte und Normen, eigene Stärken und Schwächen, eigene Gefühle und Einstellungen, persönliche Grenzen, eigenes Handeln. Die Reflexionsangebote wie Supervision, Intervision, Coaching, Weiterbildung u. ä. können sie für die eigene Entwicklung nutzbar machen.
  • sind sich ihrer eigenen kulturellen Identität und deren Einfluss auf das eigene Handeln und Denken bewusst und setzen sich kritisch damit auseinander.
  • erkennen Handlungsbedarf, treffen Entscheidungen und übernehmen Verantwortung.
  • stellen sich Konflikten und schätzen ihr eigenes Durchsetzungsvermögen richtig ein.
  • können sich auf Veränderungen und unterschiedliche Situationen einstellen und diese aktiv mitgestalten.
  • sind belastbar und sind in der Lage, eine Balance zwischen Engagement und Abgrenzung herzustellen.
  • sind fähig, neues Wissen zu erschliessen.
  • reflektieren Eigeninitiative und Zivilcourage.
  • sind fähig, nach Massgabe einer gegebenen Ausgangslage autonom, kompetitiv oder kooperativ vorzugehen.

Praxisbezug

Ziel eines Bachelorstudiums an einer Fachhochschule ist die Berufsbefähigung. Das Studium ist deshalb praxisbezogen und wissenschaftlich fundiert zugleich. Während des Studiums werden zwei Praktika absolviert, die von spezifischen Unterrichtsveranstaltungen und Ausbildungssupervision begleitet werden. So werden Theorie und Praxis optimal miteinander verknüpft.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.
Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.
Kosten pro Semester:
CHF 750

Ausbildungskosten und ihre Finanzierung:

Die Studiengebühren betragen an der Berner Fachhochschule CHF 750 pro Semester. Hinzu kommen Kosten für das Lernmaterial (Fotokopien, Literatur, Internetzugang), ein Beitrag an die Studierendenorganisation und Prüfungsgebühren in etwa gleicher Höhe.

Das modularisierte und zeitlich flexible Studium lässt grossen Spielraum in der Wahl der Inhalte und es lässt die Wahrnehmung familiärer Verpflichtungen ebenso zu wie Erwerbstätigkeit. Von einem Teilpensum über 60 % wird abgeraten.

Während der Praxisausbildung kann mit einer monatlichen Praktikumsentschädigung von CHF 800 - 2100 gerechnet werden.

Zulassungsvoraussetzungen:

  • Bildungsabschluss
    • Berufsmaturität oder
    • gymnasiale Maturität oder
    • Fachmaturität für das Berufsfeld Soziale Arbeit oder
    • eine gleichwertige Vorbildung
    Der Maturitätsausweis muss bei Anmeldung vorliegen.
  • Arbeitserfahrung
    • Bei Studienbeginn mindestens 1 Jahr Arbeitserfahrung im Erwerbsleben (Nachweis durch Arbeitszeugnisse)
    • Mindestens 3 Monate der Arbeitserfahrung müssen vor der Anmeldung zum Studium im Sozial-, Gesundheits-, Erziehungs- oder Bildungsbereich erworben worden sein.
    Ausnahmen: Gesundheitlich-Soziale Berufsmaturität, Diplom einer Höheren Fachschule im Sozialbereich
  • Eignungsabklärung
    • Bestandene Eignungsabklärung
  • Weitere Bedingungen
    • Für Fremdsprachige: Deutschniveau ZOP C2 (Diplom muss bei Anmeldung vorliegen.)

Sprachangebot und Auslandssemester

Auslandssemester:
möglich
 
Auslandpraktikum:
Anstellungen in Praktikumsorganisationen im Ausland, die vorzugsweise in Kooperation mit einer Gasthochschule organisiert werden und die die reglementarischen Voraussetzungen für die Anerkennung der Praxisausbildung erfüllen.

Ich möchte Infomaterial/Broschüre zu diesem Studiengang

Infomaterial zu diesem Programm
Rückruf

Der Anbieter

Berner Fachhochschule BFH – das ist ein attraktives Studienangebot, das sind bestens ausgewiesene Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende und das ist eine Lehr- und Lernumgebung mit moderner Infrastruktur. Dass die Studieninhalte sowohl den Praxis- als auch den Bildungsanforderungen in hohem Masse gerecht werden, zeigt sich in den guten Berufs- und Aufstiegschancen unserer Absolventinnen und Absolventen.

Studieren in Bern

Die Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) liegen im Herzen der Schweiz - im idyllischen Kanton Bern.

Stadt und Region Bern wie auch die weiteren Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) bieten ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten sportlicher und kultureller Natur.

Die Stadt Bern bietet zudem zahlreiche Museen und Galerien vom Zentrum Paul Klee über das Schweizerische Schützenmuseum bis hin zum Einstein-Haus. Auch in allen größeren Zentren der Region finden sich renommierte Kunsthäuser. In Tierparks und botanischen Gärten, bei Schlossbesuchen, Festivals und weiteren kulturellen Veranstaltungen können Studierende und Mitarbeitende den Alltag hinter sich lassen.

Studienberatung und Information

Berner Fachhochschule - Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
Hallerstrasse 10
3012 Bern
Schweiz
Dieses Bildungsangebot
auf die Merkliste setzen

copyright 1999 - 2013 | plus Media GmbH | Impressum
Newsroom
Infoabend über Coaching-Ausbildung mit Masterabschluss in Aarau  [mehr...]
Infos rund um das Studium
Anzeigen zum Thema
Noch keine Einträge vorhanden.