Bachelor of Science Pflege

FH: FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Ort, Land: St. Gallen, Ost, Schweiz
Organisation: Vollzeit und Berufsbegleitend
Abschluss: BSc (Bachelor of Science) in 6 Semester
BSc (Bachelor of Science) in 5 Semester
   


Das Studium

Die Aufgaben im Gesundheitswesen werden immer anspruchsvoller und komplexer. Um diesen Ansprüchen zu genügen, müssen die Fach- und Führungskräfte von morgen über fundierte Fähigkeiten und Fertigkeiten in den pflegerischen Kernaufgaben verfügen sowie in der Lage sein, Theorien, Konzepte und Methoden aus der Pflege und dem Management situationsgerecht einzusetzen.

Das Studium Bachelor of Science in Pflege vermittelt fundiertes Fachwissen in der Pflege und den berufsverwandten Disziplinen. Der starke Praxisbezug ist ein weiteres besonderes Merkmal dieses Studiengangs.

Prof. Martina Merz-Staerkle, MSc
Prorektorin, Leiterin Fachbereich Gesundheit

Berufsbild und Karrierechancen

Berufsfelder
Absolventinnen und Absolventen eines Bachelors of Science in Pflege sind in der Lage, komplexe Probleme in der Pflege und Gesundheitsversorgung eigenständig zu bearbeiten. Verantwortung für den Pflegeprozess, multidisziplinäres Case Management, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Managementaufgaben sind die zentralen Tätigkeitsfelder. Dank ihres breiten Generalistenwissens und dem ausgeprägten Praxisbezug des Studiums können die Absolventinnen und Absolventen nach einer Einarbeitungszeit qualifizierte Pflegetätigkeiten sowie Führungs- und Beratungsfunktionen in Organisationen des Gesundheitswesens ausüben. Um die Studierenden auf die vielfältigen, interessanten Berufsoptionen und -chancen vorzubereiten, setzt die FHS St. Gallen bewusst Akzente und bietet zwei unterschiedliche Vertiefungsrichtungen an:
  • Clinical Nursing
  • Management und Public Health

Studienplan und Studienschwerpunkte

Das Studium bereitet auf folgende Tätigkeitsfelder vor:

Management und Public Health
  • Gesundheitsspezifische Managementaufgaben
  • Anwenden von gesundheitsökonomischen Konzepten
  • Betreuung und Beratung in Gesundheitsförderung und Prävention
  • Einleitung und Koordination von Massnahmen zur Prävention, Gesundheitsaufklärung und Gesundheitserziehung
  • Führen von Teams
  • Projektmanagement
Clinical Nursing
  • Planung, Durchführung und Evaluation der individuellen Pflege in schwierigen Situationen mit Problemen, die ein vertieftes Assessment und entsprechende Pflegeinterventionen erfordern
  • Beratung von Einzelpersonen, Familien oder Gruppen mit erhöhtem Pflegebedarf
  • Leitung im Rahmen von pflegeinhaltlicher Projekt- und Teamarbeit
  • Übernahme von Case Management-Funktionen zur Koordination des Versorgungsprozesses und Schnittstellenmanagement
  • Führen von Teams
  • Projektmanagement

Praxisbezug

Innerhalb des gesamten Vollzeit-Studiums absolvieren die Studentinnen und Studenten fünf Praxisblöcke in der Pflege. Die Aufteilung der Praxiseinsätze in Einheiten von 20 bis 30 Tagen ermöglicht den Studentinnen und Studenten, jeweils einen vollständigen Pflegeprozess zu verfolgen.

Die aus den Praxiseinsätzen gewonnenen Erkenntnisse fliessen anschliessend zurück in die Lehrveranstaltungen, in denen sie vertieft behandelt werden. Dadurch findet in jedem Semester ein stetiger Theorie-Praxis-Transfer im Vollzeit-Studium statt.

Die Hochschule behält sich vor, eine gewisse Steuerung bzw. Selektion der Praxisorte durchzuführen, um den Studentinnen und Studenten Einblicke in verschiedene Bereiche zu ermöglichen und um die Qualität der Ausbildung zu sichern.

Im berufsbegleitenden Studium absolvieren die Studierenden an zwei Wochentagen das Kontaktstudium. Die übrige Zeit steht der Berufstätigkeit in der Pflege sowie dem Selbststudium zur Verfügung. Dadurch wird der Zugang zum klinischen Praxisfeld sichergestellt.

Nach Abschluss des sechsten Semesters (im berufsbegleitenden Studium: fünften Semesters) schreiben die Studentinnen und Studenten eine Bachelorarbeit (Bachelor Thesis). Diese Arbeit soll zeigen, dass die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Pflege ein Thema wissenschaftlich fundiert bearbeiten können. Die Studentinnen und Studenten werden bei der Bachelorarbeit durch die Dozentinnen und Dozenten beraten. Die Diplomarbeit ist in der Regel eine schriftliche Einzelarbeit. Das Thema der Bachelorarbeit kann innerhalb des Themenfeldes der Vertiefungsrichtung gewählt werden.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:   Berufsbegleitend:  
Studienplätze: k.A.   Studienplätze: k.A.  
Bewerber: k.A.   Bewerber: k.A.  
 
Kosten pro Semester: CHF 800  
 
Das verkürzte, berufsbegleitende Studium richtet sich speziell an die diplomierten Pflegefachpersonen. Dies sind:
  • dipl. Pflegefachfrauen HF/dipl. Pfl egefachmänner HF
  • dipl. Pflegefachfrauen DN II/dipl. Pflegefachmänner DN II
  • Personen mit gleichwertigen früheren Pflegeausbildungen (AKP, PsyKP, KWS oder IKP)


Das Vollzeit-Studium richtet sich an Personen mit einer ersten bereichsspezifischen Vorbildung in der Pflege. Dies sind:
  • Fachangestellte Gesundheit mit Berufsmaturitätsabschluss (Fachangestellte mit integrierter Berufsmaturität oder Berufsmaturität im Anschluss an die 3-jährige Lehre)
    Hinweis: Fachangestellte Gesundheit ohne Berufsmaturitätsabschluss müssen vorgängig die Berufsmaturität nachholen.
  • Absolventinnen und Absolventen einer Fachmaturität Gesundheit
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Strukturierten Praxisjahres an der FHS St.Gallen



Das Strukturierte Praxisjahr richtet sich vorrangig an Personen mit nicht-bereichsspezifischer Vorbildung in der Pflege. Um ihnen das Erwerben von ersten berufstheoretischen Kenntnissen und das Sammeln erster berufspraktischer Erfahrungen im Berufsfeld Pflege zu ermöglichen, wird ein einjähriges Strukturierte Praxisjahr als Zulassungsbedingung zum Pflegestudium an der FHS St.Gallen vorangestellt. Dieses richtet sich an:
  • Absolventinnen und Absolventen mit gymnasialer Matura
  • Inhaberinnen und Inhaber eines Fachmittelschulausweises in Gesundheit (in den Kantonen, wo noch keine Fachmaturität Gesundheit angeboten wird)
  • Personen mit einem Fachmaturitätsabschluss in einer anderen Richtung als Gesundheit
  • Personen mit berufsfremdem oder bereichsnahem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) mit Berufsmaturität


Das Strukturierte Praxisjahr ist individuell auf die zukünftigen FH-Studentinnen und FH-Studenten ausgerichtet. Im Rahmen des einjährigen, strukturierten und angeleiteten Einsatzes erkennen die Interessentinnen und Interessenten, ob ihnen die Tätigkeitsgebiete der Pflege zusagen und sie das Studium Bachelor of Science in Pflege in St.Gallen absolvieren möchten. Die Anmeldung zum Strukturierten Praxisjahr muss gesondert erfolgen.

Sprachangebot und Auslandssemester

verpflichtend: Deutsch, Englisch
Auslandssemester: möglich
 

Ich möchte Infomaterial/Broschüre zu diesem Studiengang

Anrede:
Vorname:
Name:
Strasse:
Plz/Ort:
Land:
Telefon:
e-Mail:
Ich will: Informationsmaterial zum Bachelor of Science in Pflege
  Informationsmaterial zum Strukturierten Praxisjahr
Sonstiges:


Die Fachhochschule

Die FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ist eine interdisziplinäre Fachhochschule, welche aus der ehemaligen Fachhochschule für Technik St.Gallen, der Fachhochschule für Wirtschaft St.Gallen und der Hochschule für Soziale Arbeit Rorschach hervorgegangen ist. Mit dieser Integration ist die grösste Bildungsinstitution des tertiären Bildungsweges in der Ostschweiz mit rund 1'800 Studierenden in Diplomstudien und anerkannten Nachdiplomstudien entstanden. Die Aufgabe unserer Hochschule ist es, Generalistinnen und Generalisten mit klaren Profilen in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Soziale Arbeit auszubilden. Prüfungsfreien Zutritt zum Fachhochschulstudium hat, wer eine Berufsmaturität oder eine gymnasiale Matura und mindestens einjährige Berufserfahrung hat. Der Fachhochschul-Abschluss wird künftig als internationaler Bachelor Degree anerkannt. Damit ist der Zugang zum Masterstudium an Fachhochschulen sowie der Übertritt in Universitäten möglich.

Studieren in St. Gallen

Die Ostschweizer Metropole St.Gallen hat eine grosse Vergangenheit. Name und Entstehung gehen zurück auf die Klostergründung durch den Wandermönch Gallus um das Jahr 612. Und der Vergangenheit werden Sie bei einem Bummel durch die zauberhafte Altstadt auf Schritt und Tritt begegnen: Die weltberühmten Erker, die gemütlichen Gassen, die lebhaften Plätze mit freundlichen Strassencafés. Die grosse Vergangenheit schuf eine blühende Gegenwart: St.Gallen ist modern und weltoffen. Über die Stadt wacht die imposante barocke Kathedrale, das Herz des Stiftsbezirks, der als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht. Quelle: http://www.st.gallen-bodensee.ch

Studienberatung und Information

  Ilona Schmid
+41 71 226 15 00
  gesundheitfhsg.ch
www.fhsg.ch/gesundheit
 

FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Tellstrasse 2
CH-9001 St. Gallen
Schweiz
  +41 71 226 15 00
  +41 71 226 15 01
  gesundheitfhsg.ch
  www.fhsg.ch
copyright 1999 - 2008 | plus Media GmbH | Impressum/Mediadaten/Preise
Next Generation of Education
News-Top
Newsroom
Neu in Wädenswil: Master of Science in Life Sciences  [mehr...]
Login