Studiengang

Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit

Anbieter:
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW - Hochschule für Soziale Arbeit
Ort, Bundesland, Land:
Basel und Olten, Nordwest, Schweiz
Typ:
Vollzeit und Berufsbegleitend
Abschluss:
B.A. (Bachelor of Arts)
Dauer:
6 Semester
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Das Studium

Soziale Arbeit befasst sich mit einzelnen Menschen, mit Familien und Gruppen in Problemsituationen und erschwerten Lebenslagen, mit Organisationen und komplexen sozialen Systemen sowie politischen, rechtlichen und ökonomischen Bedingungen. Professionelle der Sozialen Arbeit wirken im Spannungsfeld von Individuum und Gesellschaft und intervenieren mit gezielten Massnahmen, wenn die eigenständige Lebensbewältigung und die soziale Integration bedroht, eingeschränkt oder verunmöglicht sind.

Soziale Arbeit ist eine komplexe professionelle Tätigkeit, die grosses fachliches Wissen voraussetzt und hohe Anforderungen an die Handlungskompetenz und Persönlichkeit der Professionellen stellt. Professionelles Handeln bedeutet, theoretisches Erklärungswissen mit Fallverstehen und der Kompetenz zur Bewältigung von berufspraktischen Aufgaben zu verbinden. Das professionelle Handeln orientiert sich stets an den ethischen Standards der Profession Soziale Arbeit. Im Bachelor-Studium der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW werden das erforderliche Wissen erworben und die Kompetenzen entwickelt.



Berufsbild und Karrierechancen

Die Soziale Arbeit umfasst unterschiedliche Angebote und Praxisbereiche in öffentlich-rechtlichen und privaten Organisationen des Erziehungs-, Bildungs-, Sozial-, Gesundheits- und Justizwesens (beispielsweise Sozialhilfe, Angebote für sozial auffällige Kinder und Jugendliche, Gemeinwesenarbeit, Jugendarbeit, Schulsozialarbeit, sozialpädagogische Familienbegleitung, Straf- und Massnahmenvollzug, Bewährungshilfe, Angebote für Menschen mit Entwicklungsbeeinträchtigungen und Behinderungen, psychosoziale Beratung, betriebliche Sozialarbeit, Drogen- und Suchthilfe). Die Tätigkeit in den einzelnen Praxisbereichen erfordert sowohl generelle als auch berufsfeldspezifische Kompetenzen. Eine wesentliche Grundlage für die Tätgikeit ist eine nicht diskriminierende, akzeptierende und bestärkende Grundhaltung, die eine hohe Fähigkeit zur Selbstrefelxion voraussetzt.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Pflichtmodule
Das Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit umfasst folgende Pflichtmodule, die von allen Studierenden zu belegen sind:

  • Soziale Arbeit als Wissenschaft und Profession I und II
  • Sozialpolitik und Sozialrecht
  • Sozialisation, Entwicklung und Bildung
  • Wissenschaftstheorie und wissenschaftliches Arbeiten
  • Lebenslagen, soziale Probleme und Unterstützungssysteme
  • Grundlagen des professionellen Handelns
  • Kooperative Prozessgestaltung
  • Einführung in die Sozial-und Evaluationsforschung
  • Portfolio – Kompetenzen reflektieren
  • Grundlagen der professionellen Kooperation
  • Grundlagen der Kommunikation, Gesprächsführung und Beratung
  • Praxisausbildung I und II
  • Projektwerkstatt
  • Kasuistik I, II, und III
  • Bachelor-Thesis
Vertiefungsrichtungen/Wahlpflichtmodule
Die Vertiefungsrichtungen stellen den Bereich der Wahlpflichtmodule dar. Vertiefungsrichtungen sind eine strukturierte und fachlich begründete Kombination von Lehrveranstaltungen, in denen Studierende Gelegenheit haben, ihr Wissen und Können in der Auseinandersetzung mit relevanten Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit einschliesslich der dort relevanten Theoriediskussionen, Konzeptionen und Praxisformen zu vertiefen.

Es werden sieben Vertiefungsrichtungen angeboten:
  • Alter
  • Armut und Erwerbslosigkeit
  • Behinderung und Beeinträchtigung
  • Gesundheit und Krankheit
  • Kindheit und Jugend
  • Migration
  • Soziale Ungleichheit und Raum

Eine Vertiefungsrichtung besteht aus drei Modulen. Insgesamt sind sechs Module aus den Vertiefungsrichtungen zu belegen. Eine Vertiefungsrichtung ist komplett (alle drei Module) zu absolvieren.* Die anderen drei Module sind frei wählbar.
*Die Vertiefungsrichtung Kindheit und Jugend umfasst vier Module, wovon drei zu absolvieren sind.

Wahlmodule
Wahlmodule vertiefen und erweitern spezifische Aspekte der Pflicht- und Wahlpflichtmodule. Diese werden jedes Jahr neu ausgeschrieben und finden während des Semesters oder als Blockveanstaltung parallel zur Winter School und Summer School statt.

Praxisbezug

Die Praxisausbildung ist konstitutives Element der Ausbildung in Sozialer Arbeit und konzeptionell sowie organisatorisch in den Bachelor-Studiengang integriert. Um diesen gesetzlichen Auftrag wahrnehmen zu können, arbeitet die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW eng mit Organisationen und Institutionen der Praxis zusammen.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.
Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.

Zugelassen werden Kandidatinnen und Kandidaten mit folgenden Qualifikationen:

  • anerkannte Berufsmaturität
  • anerkannte gymnasiale Maturität
  • anerkannte Fachmaturität
  • Diplom einer fachfremden Höheren Fachschule
  • mindestens dreijährige Wirtschafts- oder Handelsmittelschule
  • Ausländischer Ausweis für die Studienberechtigung (Abitur, Fachhochschulreife u.a.)
  • Nachweis einer anderweitig erworbenen, gleichwertigen allgemeinbildenden Ausbildung (Äquivalenz Berufsmatura AKAD)
  • Für Personen über 30 Jahre, welche keinen dieser Abschlüsse vorlegen können, ist die Äquivalenz für den Nachweis einer anerkannten Vorbildung erbracht, wenn sie ein von der Expertenkommission der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Fachhochschulen in Sozialer Arbeit anerkanntes Dossier (ASD Villari) vorlegen.
Das Diplom einer Höheren Fachschule in Sozialpädagogik ermöglicht die Zulassung zu einem verkürzten Studiengang.

Vorpraktikum
In allen Fällen muss der Nachweis einer mindestens einjährigen, qualifizierten Arbeitspraxis erbracht werden. Diese muss mindestens sechs Monate Arbeitserfahrung im Praxisfeld der Sozialen Arbeit beinhalten. Bei einer bereichsspezifischen Vorbildung (Fachmann/Fachfrau Betreuung mit Berufsmatur, Fachmaturität Soziales oder Höhere Fachschule für Sozialpädagogik) entfällt das sechsmonatige Vorpraktikum im Bereich der Sozialen Arbeit.

Anmeldedossier
  • Nachweis eines Besuchs einer Informationsveranstaltung
  • Vorbildungsnachweis
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Ausführlich erzählender Lebenslauf (Beschreibung und Reflexion wichtiger und prägender Stationen Ihres Lebens, ca. 2 bis 3 Seiten)
  • Schriftliche Darlegung der folgenden Punkte: Motivation zur Wahl der Sozialen Arbeit als zukünftigen Beruf, persönliches Stärke-/Schwächeprofil mit besonderem Blick auf die Eignung für die Tätigkeit in der Sozialen Arbeit, Erwartungen an das Studium und die künftige berufliche Tätigkeit, bisherige Engagements im ausserberuflichen Bereich, bisherige Erfahrungen und Tätigkeiten in sozialen Tätigkeitsfeldern (alle mit entsprechenden Dokumentationen)
  • Ein Jahr Berufserfahrung, davon mindestens sechs Monate im Praxisfeld der Sozialen Arbeit

Ich möchte Infomaterial/Broschüre zu diesem Studiengang

Informationsmaterial

Der Anbieter

Die Hochschule für Soziale Arbeit ist Teil der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Sie ist führend in ihrem Angebot für Studierende, Kunden und Praxisinstitutionen. Mit rund 1300 Studierenden im Bachelor- und Master-Studium sowie 1000 Teilnehmenden in der Weiterbildung ist sie die grösste Hochschule für Soziale Arbeit in der Deutschschweiz.

Studieren in Basel und Olten

Studieren in Olten
Olten mit seinen rund 17'400 Einwohnerinnen und Einwohnern ist die grösste Stadt des Kantons Solothurn und bildet mit den Gemeinden der Region Olten-Gösgen-Gäu einen wesentlichen Pfeiler von dessen Wirtschaftskraft. «Wohnen, arbeiten und leben im Herzen der Schweiz» lautet die Devise. Die Zentrumslage der Stadt Olten im Herzen der Schweiz ist und bleibt einer der wesentlichen Pluspunkte für Stadt und Region Olten. Quelle: www.olten.ch






Studieren in Basel
Basel ist das Zentrum der Nordwestschweiz, an der Grenze zu Deutschland und Frankreich sowie zentral in Mitteleuropa gelegen. Die Identifikation mit ihrer Stadt ist sowohl bei der baselstädtischen Bevölkerung wie auch bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des städtischen Umfelds ausserordentlich gross. Basel tickt anders. heisst der Slogan, mit dem Basel im In- und Ausland auf sich aufmerksam macht. Speziell - oder eben anders - ist in Basel sicherlich die Lage im Dreiländereck Schweiz, Deutschland und Frankreich. Basel gilt als offene und vielschichtige Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftsmetropole. Quelle: www.basel.ch

Studienberatung und Information

Prof. Ueli Merten
+41 62 957 21 02
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW - Hochschule für Soziale Arbeit
Riggenbachstrasse 16
4600 Olten
Schweiz
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