Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit

FH: FH Nordwestschweiz - Hochschule für Soziale Arbeit
Ort, Land: Olten, Basel, Nordwest, Schweiz
Organisation: Vollzeit und Berufsbegleitend
Abschluss: BA (Bachelor of Arts)
Dauer: 8 Semester


Das Studium

Soziale Arbeit befasst sich mit einzelnen Menschen, mit Familien und Gruppen in Problemsituationen und erschwerten Lebenslagen, mit Organisationen und komplexen sozialen Systemen sowie politischen, rechtlichen und ökonomischen Bedingungen.

Professionelle der Sozialen Arbeit wirken im Spannungsfeld von Individuum und Gesellschaft und intervenieren mit gezielten Massnahmen, wenn die eigenständige Lebensbewältigung und die soziale Integration bedroht, eingeschränkt oder verunmöglicht sind.

Soziale Arbeit ist eine komplexe professionelle Tätigkeit, die grosses fachliches Wissen voraussetzt und hohe Anforderungen an die Handlungskompetenz und Persönlichkeit der Professionellen stellt. Professionelles Handeln bedeutet, theoretisches Erklärungswissen mit Fallverstehen und der Kompetenz zur Bewältigung von berufspraktischen Aufgaben zu verbinden.

Im Bachelor Studium der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW werden das erforderliche Wissen erworben und die Kompetenzen entwickelt.



Berufsbild und Karrierechancen

Die Soziale Arbeit umfasst unterschiedliche Angebote und Praxisbereiche in öffentlichrechtlichen und privaten Organisationen des Erziehungs-, Bildungs-, Sozial-, Gesundheits- und Justizwesens (beispielsweise Sozialhilfe, Angebote für sozial auffällige Kinder und Jugendliche, Gemeinwesenarbeit, Jugendarbeit, Schulsozialarbeit, sozialpädagogische Familienbegleitung, Straf- und Massnahmenvollzug, Bewährungshilfe, Angebote für Menschen mit Entwicklungsbeeinträchtigungen und Behinderungen, psychosoziale Beratung, betriebliche Sozialarbeit, Drogen- und Suchthilfe). Die Tätigkeit in den einzelnen Praxisbereichen erfordert sowohl generelle als auch berufsfeldspezifische Kompetenzen.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Pflichtmodule

Das Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit umfasst folgende Pflichtmodule, die von allen Studierenden zu belegen sind:
  • Soziale Arbeit als Wissenschaft und Profession
  • Sozialpolitik, Soziale Sicherung und Rechtsgrundlagen
  • Sozialisation, Entwicklung und Bildung
  • Lebenslagen, Soziale Probleme und Unterstützungssysteme I und II
  • Grundlagen des professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit
  • Praxisausbildung I und II
  • Wissens- und Kompetenzintegration I und II
  • Professionelle Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Wissenschaftstheorie und sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden
  • Grundlagen professioneller Kooperation
  • Studentisches Portfolio
Vertiefungsrichtungen/Wahlpflichtmodule

Die Vertiefungsrichtungen stellen den Bereich der Wahlpflichtmodule dar. Vertiefungsrichtungen sind eine strukturierte und fachlich begründete Kombination von Lehrveranstaltungen, in denen Studierende Gelegenheit haben, ihr Wissen und Können in der Auseinandersetzung mit relevanten Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit einschliesslich der dort relevanten Theoriediskussionen, Konzeptionen und Praxisformen zu vertiefen. Eine Vertiefungsrichtung besteht aus zwei inhaltlichen Modulen, die für die jeweilige Vertiefungsrichtung verpflichtend sind, und einem Modul mit dem Schwerpunkt «Gestaltung von professionellen Prozessen».

Es werden folgende Vertiefungsrichtungen angeboten:
  • Behinderung und Beeinträchtigung
  • Kindheit und Jugend
  • Gesundheit und Krankheit
  • Armut und Erwerbslosigkeit
  • Migration
  • Alter

Module zur Gestaltung von professionellen Prozessen:
  • Gestaltung von sozialräumlichen Prozessen
  • Gestaltung von professionellem Handeln in organisationalen Kontexten
  • Gestaltung von Beratungsprozessen
  • Gestaltung von Evaluations- und Forschungsprozessen
  • Gestaltung von interinstioneller Zusammenarbeit

Es ist eine Vertiefungsrichtung zu wählen; es ist möglich, auch eine zweite zu belegen. Die Module der Vertiefungsrichtungen sind als Wahlpflichtmodule auch einzeln wählbar.

Wahlmodule
  • Fachenglisch, Fachspanisch und Fachfranzösisch der Sozialen Arbeit
  • Lernstrategien und Selbstmanagement im Studium
  • Winter School und Summer School
  • Trinationale Seminare im Programm RECOS (Deutschland, Frankreich, Schweiz)
  • Theorietraditionen der Sozialen Arbeit
  • Transnationale Soziale Arbeit
  • Professionstheorie

Praxisbezug

Die Praxisausbildung ist konstitutives Element der Ausbildung in Sozialer Arbeit und konzeptionell sowie organisatorisch in den Bachelor- Studiengang integriert. Um diesen gesetzlichen Auftrag wahrnehmen zu können, arbeitet die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW eng mit Organisationen und Institutionen der Praxis zusammen.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:   Berufsbegleitend:  
Studienplätze: k.A.   Studienplätze: k.A.  
Bewerber: k.A.   Bewerber: k.A.  
 
Zugelassen werden Kandidatinnen und Kandidaten mit folgenden Qualifikationen:
  • anerkannte Berufsmaturität
  • anerkannte Fachmaturität für das Berufsfeld Soziale Arbeit
  • anerkannte gymnasiale Maturität
  • Abschluss einer anerkannten dreijährigen Handelsmittelschule oder – für eine Übergangsfrist bis am 31. August 2014 –einer anerkannten dreijährigen Diplommittelschule
  • Diplom einer Höheren Fachschule
  • bestandenes Zulassungsstudium oder eine bestandene auf die Allgemeinbildung bezogene Aufnahmeprüfung (AKAD, VORSSA)
  • Nachweis einer anderweitig erworbenen, gleichwertigen allgemein bildenden Ausbildung
  • Für Personen über 30 Jahre, welche keinen dieser Abschlüsse vorlegen können, ist die Äquivalenz für den Nachweis einer anerkannten Vorbildung erbracht, wenn sie ein von der Expertenkommission der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Fachhochschulen in Sozialer Arbeit anerkanntes Dossier (ASD SASSA) vorlegen.

In allen Fällen muss der Nachweis einer mindestens einjährigen, qualifizierten Arbeitspraxis erbracht werden, davon mindestens sechs Monate Arbeitserfahrung im Praxisfeld der Sozialen Arbeit. Bei einer bereichsspezifischen Vorbildung (Berufsmaturität Gesundheit/Soziales, anerkannte Fachmaturität für das Berufsfeld Soziale Arbeit oder Diplom einer Höheren Fachschule im Bereich Soziale Arbeit) entfällt die Bedingung einer einjährigen Arbeitspraxis.

Anmeldedossier
  • Nachweis eines Besuchs einer Informationsveranstaltung
  • Vorbildungsnachweis
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Einen ausführlich erzählender Lebenslauf
  • Eingangsportfolio: Eine Motivationsdarlegung, welche folgende Punkte beinhaltet: persönliches Stärke- bzw. Schwächeprofil mit besonderem Blick auf die Eignung für die Tätigkeit in der Sozialen Arbeit, Motivation zur Wahl der Sozialen Arbeit als zukünftigen Beruf, Erwartungen an das Studium und die künftige berufliche Tätigkeit, bisherige Engagements im ausserberuflichen Bereich, bisherige Erfahrungen und Tätigkeiten in sozialen Tätigkeitsfeldern (alle mit entsprechenden Dokumentationen)
  • Ein Jahr Berufserfahrung, davon mind. 6 Monate im Praxisfeld der Sozialen Arbeit

Ich möchte Infomaterial/Broschüre zu diesem Studiengang

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Die Fachhochschule

Die Hochschule für Soziale Arbeit ist Teil der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Sie ist führend in ihrem Angebot für Studierende, Kunden und Praxisinstitutionen. Mit über 900 Studierenden in der Bachelorausbildung und rund 900 Studierenden in der Weiterbildung ist sie die grösste Hochschule für Soziale Arbeit in der Deutschschweiz.

Studieren in Olten, Basel

Olten mit seinen rund 17'400 Einwohnerinnen und Einwohnern ist die grösste Stadt des Kantons Solothurn und bildet mit den Gemeinden der Region Olten-Gösgen-Gäu einen wesentlichen Pfeiler von dessen Wirtschaftskraft. «Wohnen, arbeiten und leben im Herzen der Schweiz» lautet die Devise.

Die Zentrumslage der Stadt Olten im Herzen der Schweiz ist und bleibt einer der wesentlichen Pluspunkte für Stadt und Region Olten.

Quelle: www.olten.ch

Studieren in Basel

Basel ist das Zentrum der Nordwestschweiz, an der Grenze zu Deutschland und Frankreich sowie zentral in Mitteleuropa gelegen. Die Identifikation mit ihrer Stadt ist sowohl bei der baselstädtischen Bevölkerung wie auch bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des städtischen Umfelds ausserordentlich gross.

Basel tickt anders. heisst der Slogan, mit dem Basel im In- und Ausland auf sich aufmerksam macht. Speziell - oder eben anders - ist in Basel sicherlich die Lage im Dreiländereck Schweiz, Deutschland und Frankreich. Basel gilt als offene und vielschichtige Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftsmetropole.

Quelle:www.basel.ch

Studienberatung und Information

  Prof. Ueli Merten
+41 62 311 96 15
  ueli.mertenfhnw.ch
  
 

FH Nordwestschweiz - Hochschule für Soziale Arbeit
Riggenbachstrasse 16
4600 Olten
Schweiz
  +41 84 882 10 11
  +41 62 286 00 90
  info.sozialearbeitfhnw.ch
  www.fhnw.ch
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