Architektur

Anbieter:
Berner Fachhochschule - Architektur, Holz und Bau
Ort, Bundesland, Land:
Burgdorf, Raum Bern, Schweiz
Typ:
Vollzeit und Berufsbegleitend
Abschluss:
B.A. (Bachelor of Arts)
Dauer:
6 Semester
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Das Studium

Bachelor of Arts in Architektur

Am Departement Architektur, Holz und Bau der Berner Fachhochschule ist eine vollumfängliche Aus- und Weiterbildung in Architektur möglich. Umfassende Verantwortung einerseits und zunehmende Arbeitsteilung anderseits werden die Zukunft des Architektenberufs prägen. Genauso, wie es Architekten gibt, die sich ausschliesslich mit gestalterischen Themen wie Raum, Form, Farbe, Material auseinandersetzen, konzentrieren sich andere auf die technische Umsetzung von Bauaufgaben. Wiederum andere konzentrieren sich auf die Prozesse, die zur Planung und zur Realisierung von Bauten, vor allem aber für deren spätere Nutzung notwendig sind.

Der Bachelor-Studiengang Architektur fördert durch die frühe Spezialisierung in den Vertiefungsrichtungen Gestaltung, Management und Technik die individuellen Begabungen und Neigungen.

Über den Bachelor-Abschluss hinaus, der eine qualifizierte Mitarbeit in Architekturbüros ermöglicht, wird ein Master in Architektur angeboten. Hier kommt es zu einer weiteren Vertiefung des Wissens aus dem Bachelor-Studiengang.

Aufgrund der konzentrierten räumlichen Situation findet in Burgdorf nicht nur ein spannendes Studium, sondern auch ein intensiver Kontakt und Austausch mit den Dozierenden statt.


Fritz Häubi, Exec. MBA HSG, dipl. Arch ETH SIA
Abteilungsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

Umfassende Verantwortung einerseits und zunehmende Arbeitsteilung anderseits werden die Zukunft des Architektenberufs prägen. Genauso, wie es Architekten gibt, die sich ausschliesslich mit gestalterischen Themen wie Raum, Form, Farbe, Material auseinandersetzen, konzentrieren sich andere auf die technische Umsetzung von Bauaufgaben. Sie setzen räumliche Konzeptionen konstruktiv um und suchen nach Lösungen, um räumliche Wirkungen und Nutzungskonzepte funktional, nachhaltig und ästhetisch befriedigend zu verwirklichen. Wiederum andere werden sich auf die Prozesse konzentrieren, die zur Planung und zur Realisierung von Bauten, vor allem aber für deren spätere Nutzung, notwendig sind. Ihre Kernkompetenz liegt im Gebiet der Planung, Führung und Organisation.Ausserdem ergeben sich auch in der Bau- und Immobilienwirtschaft zahlreiche Möglichkeiten der Konzentration und Spezialisierung auf bestimmte Sachgebiete wie beispielsweise Städtebau, bauliche Erneuerung, neue Lebensformen.

Unabhängig davon, auf welche Aspekte des Berufs sich jemand konzentriert, verbindend bleiben zwei Dinge: erstens ein Problemlösungsprozess, der von einer umfassenden Analyse über die kreative Suche nach Lösungsmöglichkeiten zu einer Synthese führt, und zweitens die integrale Auseinandersetzung mit der ökonomischen, sozialen und kulturellen Umwelt.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Das Bachelor-Studium mit seinen Lehr-/Lerneinheiten ist modular aufgebaut. Es wird zwischen Pflicht- und Wahlpflichtmodulen unterschieden. Es umfasst 180 ECTS-Credits und dauert Vollzeit 3 Jahre, Teilzeit maximal 6 Jahre. Ein Praktikum während des Studiums ist nicht obligatorisch. Die Studierenden lernen in ganztägigen Workshops und interdisziplinär begleiteten Projekten mit starker Realitätsorientierung.

Die Semester dauern 16 Wochen. Im Sommer werden 7-wöchige Projektstudios durchgeführt, diese ermöglichen eine besondere Vertiefung der Projektkompetenzen, ohne die üblichen Abhängigkeiten vom Semesterbetrieb.

Die Module der einzelnen Kategorien bauen aufeinander auf. Die Projektmodule sind transdisziplinär und umfassen im Laufe des Studiums eine zunehmende Zahl integrierter Modulkompetenzen. Die Modulschlussprüfungen sind in die Semester integriert.

Mögliche Vertiefungsrichtungen:

  • Vertiefungsrichtung Technik
    Die Ausbildung setzt Schwerpunkte in Konstruktion, Material und Technik. Es geht um konstruktive Typologien und Methoden, Baustoff- und Materialtechnologie, Produktion, Fertigung, Transport und Montage von Bauteilen und Bausystemen.

  • Vertiefungsrichtung Gestaltung
    Neben den gestalterischen Fähigkeiten lernen Sie sowohl die analogen als auch die digitalen Werkzeuge, Hilfsmittel und Methoden der Gestaltung kennen und anwenden.

  • Vertiefungsrichtung Management
    Die Vertiefungsrichtung Management vermittelt umfassende Kenntnisse im Management und in immobilienökonomischen Zusammenhängen. Dazu erhalten Sie grundlegendes Wissen über die Geschichte der Baukultur, der Architektur, der Bautechnik und der wichtigsten Konzepte der Stadtentwicklung.

Praxisbezug

Während oder im Anschluss an das Bachelorstudium kann ein begleitetes Praktikum in der Privatwirtschaft absolviert werden. Die Dauer beträgt mindestens ein Jahr. Die dabei erarbeiteten Kompetenzen werden zur Grundlage für ein daran anschliessendes Masterstudium, welches seit Herbst 2005 am Departement Architektur, Holz und Bau gemeinsam mit den Fachhochschulen HES Fribourg und HES Genève, angeboten wird.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.
Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.
Kosten pro Semester:
CHF 750

Prüfungslos und ohne weitere Vorbedingungen aufgenommen werden Kandidatinnen und Kandidaten mit folgenden Vorbildungen:

  • Abgeschlossene Berufslehre in einem der Studienrichtung verwandten Beruf und eidgenössische anerkannte Berufsmaturität
  • Fachmaturität im der Studienrichtung entsprechenden Berufsfeld


Nach einer mindestens einjährigen geregelten und qualifizierenden Berufserfahrung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf (in der Regel in Form eines Praktikums) werden zudem Kandidatinnen und Kandidaten mit folgender Vorbildung prüfungsfrei aufgenommen:
  • Gymnasiale Maturität
  • Abgeschlossene Berufsausbildung ausserhalb der Bauwirtschaft und eidgenössische anerkannte Berufsmaturität
  • Fachmaturität in einem Berufsfeld ausserhalb der Studienrichtung


Ausserdem können Kandidatinnen und Kandidaten mit gleichwertiger in- oder ausländischer Ausbildung oder mit qualifizierender Berufserfahrung aufgenommen werden.

Sprachangebot und Auslandssemester

verpflichtend:
Deutsch, Französisch
Auslandssemester:
möglich
 
Das Departement Architektur, Holz und Bau der Berner Fachhochschule unterhält Abkommen mit diversen anderen Hochschulen weltweit, die den Studierenden zum Teil eine bestimmte Anzahl Studienplätze zusichern.

Joint Master of Architecture

Der Joint Master ist ein gemeinsam von der Fachhochschule der Westschweiz (HES-SO) und der Berner Fachhochschule (BFH) organisierter Studiengang, der von drei Partnerschulen, der Ecole d’architectes et d’ingénieurs de Genève (EIA-GE), der Ecole d’architectes et d’ingénieurs de Fribourg (EIA-FR) und des Departements Architektur, Holz und Bau der Berner Fachhochschule durchgeführt wird.
Detailierte Informationen zur weiterführenden Masterausbildung finden sie hier

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Informationsmaterial

Der Anbieter

Das Departement Architektur, Holz und Bau ist eines der sechs Ausbildungsstätten der Berner Fachhochschule und zählt zu den führenden Schweizer Hochschulen im Baubereich sowie im Ingenieurwesen. Sie gilt als Kompetenzzentrum mit sowohl nationaler als auch internationaler Ausstrahlung und Verflechtung. In der Holztechnik misst sie sich als einzige Hochschule dieser Fachrichtung in der Schweiz an internationalen Standards. Ihr angeschlossen sind die Technikerschulen HF Holz Biel, welche Berufsleute aus der Holzbranche weiterbilden.

Studieren in Burgdorf

Tradition, Innovation, Hightech, währschaftes Handwerk, gesunde Natur, vielfältige Kultur, emmentalische Bedächtigkeit, städtische Initiative und dynamische Gegenwart stossen in Burgdorf aufeinander und gehen eine harmonische Verbindung ein.

www.burgdorf.ch

Studienberatung und Information

Abteilungssekretariat
+41 (0)34 426 41 01
Berner Fachhochschule - Architektur, Holz und Bau
Pestalozzistrasse 20
CH 3400 Burgdorf
Schweiz
+41 (0)34 426 41 41
+41 (0)34 423 15 13
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