Agronomie |
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| FH: | Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft Zollikofen | |
| Ort, Land: | Zollikofen, Raum Bern, Schweiz | |
| Organisation: | Vollzeit und Berufsbegleitend | |
| Abschluss: |
BSc (Bachelor of Science) in 6 Semester |
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Das StudiumAgronomie – ein Studium mit PerspektivenDer ländliche Raum und die Landwirtschaft sind faszinierende Tätigkeitsgebiete im Spannungsfeld von Oekologie, Wirtschaftlichkeit und Gesellschaft. Neben der Produktion von gesunden und preiswerten Nahrungsmitteln durch die Landwirtschaft wird der ländliche Raum als Erholungsraum und Standort der natürlichen Ressourcen zunehmend wichtiger. Die Landwirtschaft steht mitten in diesem Veränderungsprozess. Bäuerinnen und Bauern müssen den veränderten Ansprüchen der Gesellschaft gerecht werden und gleichzeitig gute Lösungen für ihren Betrieb finden. Ingenieur-Agronominnen und -Agronomen begleiten und beeinflussen die Landwirtschaft in diesem Prozess. Sie bilden die jungen Berufsleute aus, beraten Bäuerinnen und Bauern in Zukunftsfragen, verbessern die Tiergenetik und züchten neue Pflanzen, forschen nach besseren Fütterungsmethoden, informieren über neue Trends in der Landwirtschaft, öffnen neue Märkte für innovative Produkte oder arbeiten im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland. Ein Studium der Agronomie ist so vielfältig wie die Landwirtschaft selbst. Mit der zunehmenden Globalisierung werden die Herausforderungen nicht kleiner, im Gegenteil. Die Zukunft der Landwirtschaft hängt davon ab, wie gut sie diese Veränderungsprozesse gestalten kann. Agronominnen und Agronomen sind dabei wichtige Akteure. Das Studium der Agronomie ist somit eine Ausbildung mit Perspektiven. Roland Staehli Studiengangsleitung |
Berufsbild und KarrierechancenMit dem Abschluss erhalten Agronominnen und Agronomen nach drei Jahren Studium das Rüstzeug, um in verschiedenen Funktionen verantwortungsvolle Beratungs-, Projekt- oder Führungsaufgaben rund um die landwirtschaftliche Produktion, aber auch in angrenzenden Berufsfeldern, zu übernehmen.Mit einem Major in Agrarwirtschaft sind Sie in der Lage, Landwirtschaftsbetriebe und Unternehmen der Agrarbranche erfolgreich zu führen oder zu beraten. Sie tragen dazu bei, den Erfolg von Unternehmen in einem sich rasch wandelnden Umfeld langfristig zu sichern. Mit einem Major in Pflanzenwissenschaften sind Sie in der Lage, pflanzenbauliche Anbausysteme zu analysieren und auf die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Bedürfnisse auszurichten. Ihre Arbeitsschwerpunkte befinden sich in der Forschung, der Bildung und Beratung, können aber auch in den Agrarmedien oder in einem Unternehmen der Chemie sein. Mit einem Major in Nutztierwissenschaften sind Sie in der Lage, Tierhalter in Fragen der Tierzucht, der Tierernährung, -haltung und -gesundheit zu beraten. In den vor- und nachgelagerten Unternehmen der Nutztierwissenschaften, in Berufsverbänden und Organisationen übernehmen Sie verantwortungsvolle Aufgaben. Mit einem Major in Pferdewissenschaften sind Sie in der Lage, Betriebe in der Pferdebranche professionell zu führen und zu beraten, Sie können als Spezialistin oder Spezialist in der Pferdeforschung tätig sein oder üben Führungs-, Beratungs- und Kommunikationsfunktionen aus. In der stark wachsenden Pferdebranche sind ausgebildete Fachleute gefragt. Mit einem Major in Internationale Landwirtschaft sind Sie in der Lage, landwirtschaftliche Nutzungssysteme auf der ganzen Welt zu analysieren und mit Systemperspektive kreativ sowie zielstrebig relevante Probleme zu lösen. Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten nach dem Studium oftmals im Ausland, sei es in der Privatwirtschaft oder der Entwicklungszusammenarbeit. |
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Studienplan und StudienschwerpunkteStudierende an der SHL werden in drei Jahren zum Bachelordiplom geführt. Das ganze Studium ist vollständig modular aufgebaut. Neben den obligatorischen Modulen gibt es eine grosse Anzahl von individuell wählbaren Modulen. Die Studierenden können sich das Studium sozusagen «à la carte » zusammenstellen.Im ersten Studienjahr liegt der Schwerpunkt in der Vermittlung von allgemeinen Kompetenzen. Im zweiten und dritten Studienjahr stehen agronomische Disziplinen im Mittelpunkt. Je nach gewähltem Major liegt der Schwerpunkt im Bereich Agrarwirtschaft, Pflanzenwissenschaften, Nutztierwissenschaften, Internationale Landwirtschaft oder Pferdewissenschaften. Das Studium wird mit der Bachelorarbeit abgeschlossen. Dabei müssen die Studierenden unter Anleitung eine praxisbezogene Fragestellung wissenschaftlich fundiert aufarbeiten. |
PraxisbezugPraxisbezugDie SHL legt grossen Wert auf einen hohen Praxisbezug des Bachelorstudiums. Aus diesem Grund müssen Kandidatinnen und Kandidaten ohne entsprechende agronomische Vorbildung ein einjähriges oder je nach Vorbildung verkürztes Vorstudienpraktikum auf einem als Lehrbetrieb anerkannten Landwirtschaftsbetrieb in der Schweiz absolvieren. Auch während des Studiums wird auf einen hohen Bezug zur agronomischen Praxis geachtet. Im Rahmen der Ausbildung werden aktuelle Fallstudien behandelt und Exkursionen durchgeführt, um die Theorie mit der Praxis zu verbinden. Semesterarbeiten und die Bachelorarbeit basieren grundsätzlich auf Fragestellungen der Praxis. Beim Major Internationale Landwirtschaft wird im 6.Semester ein 5-monatiges Praktikum in einem Land des Südens oder des Ostens absolviert. Vorstudienpraktikum Kandidatinnen und Kandidaten mit fehlenden Praxiskenntnissen, können diese im begleiteten Vorstudienpraktikum erwerben. Kandidatinnen und Kandidaten mit einer Berufslehre in landwirtschaftsnahen Berufszweigen haben ein sechsmonatiges Vorstudienpraktikum zu absolvieren Kandidatinnen und Kandidaten ohne einschlägiges Fähigkeitszeugnis haben ein einjähriges Praktikum zu absolvieren. Das Praktikum auf einem Landwirtschaftsbetrieb in der Schweiz vermittelt einen vertieften, praxisorientierten Einblick in die Landwirtschaft. Der gemischte Betrieb (Milchwirtschaft und Ackerbau) kann selbst gewählt werden und muss von der SHL genehmigt werden. Die Praktikantinnen und Praktikanten arbeiten in allen Betriebszweigen mit und erwerben dabei wichtige praktische Fachkenntnisse. Daneben erleben sie die Freuden und Leiden einer Bauernfamilie. Während dem Praktikum werden die Kandidatinnen und Kandidaten durch Mitarbeitende der SHL begleitet. So finden regelmässige Ausbildungstage an der SHL und ein Besuch auf dem Betrieb statt. In einem Betriebsheft/Tagebuch werden die wichtigsten Erfahrungen und Beobachtungen zusammengefasst und vertieft. Die Kombination von praktischer Erfahrung und zusätzlicher theoretischer Ausbildung garantiert eine optimale Vorbereitung auf das Bachelorstudium in Agronomie. |
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Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen |
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| Vollzeit: | Berufsbegleitend: | ||||
| Studienplätze: | k.A. | Studienplätze: | k.A. | ||
| Bewerber: | k.A. | Bewerber: | k.A. | ||
| Die Aufnahmebedingungen sind durch das eidgenössische Fachhochschulgesetz vorgegeben: Nebst einem Fähigkeitsausweis als Landwirtin / Landwirt oder einer gleichwertigen Berufsausbildung muss die Berufsmaturität vor Studienbeginn erworben werden. Als Alternative steht auch der Zugang über die gymnasiale Matura und ein einjähriges, qualifiziertes Berufspraktikum offen. Wer die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, kann sich ab sofort an der SHL für das Studium anmelden. | |||||
Sprachangebot und Auslandssemester |
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| verpflichtend: | Deutsch, Englisch, Französisch |
| Auslandssemester: | möglich |
| Die SHL pflegt enge Kontakte zu ausländischen Universitäten und Fachhochschulen. Von diesen Kontakten profitieren die Studierenden im Rahmen von Wochenmodulen im Ausland, Auslandsemestern oder Praktika. Auch im Rahmen von Semesterarbeiten oder der Bachelorarbeit ist ein internationaler Austausch möglich. | |
Campus der SHL |
| Bibliothek, Computer und Arbeitsräume Alle Studierenden erhalten für das ganze Studium eine individuelle E-Mail Adresse, Zugang zum Intranet der SHL sowie zum Internet. Eine grosse Bibliothek, zwei Computerräume, Wireless-LAN sowie verschiedene Arbeitsräume für Besprechungen stehen ebenfalls zur Verfügung. Die SHL bietet damit den Studierenden eine ideale Lernatmosphäre. Verkehrsmittel Die SHL ist mit privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. |
Die FachhochschuleDie Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft (SHL) in Zollikofen ist eine in der Schweiz verankerte Institution mit weltweiter Ausstrahlung. Sie bietet drei auf Fachhochschulstufe für die Schweiz einzigartige Bachelor-Studiengänge an: Bachelor in Agronomie, in Forstwirtschaft und Food Sience & Management (BSc in Lebensmitteltechnologie).Im September 2008 startet der Life Sciences-Masterstudiengang in angewandter Land- und Forstwirtschaft. Bachelor of Science Der Titel Bachelor wird nach Abschluss eines dreijährigen Hochschulstudiums verliehen. Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der SHL tragen den Titel Bachelor of Science BSc. Ein Bachelor-Abschluss bildet eine ideale Ausgangslage für den Start in eine berufliche Tätigkeit. Er ist gleichzeitig Voraussetzung für ein späteres Masterstudium. Attraktive Berufsfelder Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten in den spannenden Schnittstellen von Naturwissenschaften, Management und Gesellschaft. Die Land- und Forstwirtschaft sowie der gesamte Lebensmittel- und Ernährungssektor entwickeln sich sehr rasch und bieten dadurch viele interessante und anspruchsvolle Tätigkeitsfelder. Praxisbezogen Die modulare Ausbildung vermittelt die im Berufsfeld notwendigen Handlungskompetenzen mit modernsten Methoden (u.a. Problem-Based-Learning, E-Learning). Die SHL verfügt zudem über ein weltweites Netzwerk und führt in rund 20 Ländern der Erde Forschungs- und Dienstleistungsprojekte durch. Diese Projekte fliessen in den Unterricht ein und ermöglichen spannende Semesterarbeiten bzw. eine praxisbezogene Bachelor-Thesis. International Die SHL fördert den internationalen Austausch von Studierenden und Lehrpersonen. Immer mehr Studierende verbringen ein anrechenbares Semester im Ausland und erweitern dadurch ihren Horizont. |
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Studieren in ZollikofenDie günstige Verkehrslage bietet sowohl ländlich geprägte Wohnmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zur Stadt als auch vorteilhafte Standorte für Gewerbe, Industrie und Dienstleistungsbetriebe. Der öffentliche Verkehr ist regional organisiert und verfügt über grosse Netz und Fahrplandichte. Viele Passantinnen und Passanten kennen von Zollikofen nur den viel befahrenen Abschnitt der Bernstrasse zwischen den zwei Kreiseln. Das Dorf hat jedoch zahlreiche andere Gesichter. Wälder, Aarelandschaft und die Versuchsflächen der landwirtschaftlichen Ausbildungsstätten bilden einen abwechslungsreichen Grüngürtel, welcher als Naherholungsgebiet geschätzt wird. (Quelle: www.zollikofen.ch) |
Studienberatung und Information |
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| Roland Staehli | ![]() | |
| 031/910 21 11 | ||
roland.staehli shl.bfh.ch |
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| www.shl.bfh.ch | ||
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Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft Zollikofen Länggasse 85 3052 Zollikofen Schweiz |
031 910 21 11 | |
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